EmergencyEye: Wie Vodafone und Corevas denen helfen, die uns helfen

EmergencyEye ermöglicht die Ferndiagnose per Video-Chat.
© Corevas
KI mit Geruchssystem
HomePod in schwarzer Farbe

EmergencyEye: Wie Vodafone und Corevas denen helfen, die uns helfen

Ärzte und Hil­f­skräfte sind derzeit uner­müdlich im Ein­satz, um bei Ver­dacht auf eine Infek­tion mit dem Coro­n­avirus schnell Klarheit zu schaf­fen und richtig zu han­deln. Gle­ichzeit­ig scheuen sich immer mehr Men­schen, einen Arzt aufzusuchen, aus Angst, sich mit dem Coro­n­avirus zu infizieren.  Mit dem Video-Chat-Sys­tem Emer­gen­cy­Eye möcht­en Voda­fone und Corevas denen helfen, die uns helfen: Denn es erlaubt eine erste Diag­nose von Symp­tomen von zuhause aus. Schon jet­zt nutzen mehr als 400 Arzt­prax­en und Kranken­häuser das Ange­bot. #WeKeep­Y­ouGo­ing

Immer öfter trauen sich Men­schen mit chro­nis­chen Erkrankun­gen oder plöt­zlichen Symp­tomen in diesen Tagen nicht zum Arzt. Doch einen Herz­in­farkt, einen Schla­gan­fall oder eine chro­nis­che Erkrankung zu ver­schlep­pen, kann schlimme Fol­gen haben. In dieser Aus­nahme­si­t­u­a­tion ist eine schnelle, qual­i­fizierte Erstein­schätzung, ohne dass Patien­ten ihre heimis­chen vier Wände ver­lassen müssen, von großer Rel­e­vanz. Deshalb hat das Start-up und Voda­fone UPLIFT-Part­ner Corevas mit Unter­stützung von Voda­fone seinen telemedi­zinis­chen Ser­vice Emer­gen­cy­Eye erweit­ert und für den Ein­satz in Arzt­prax­en, Kranken­häusern und Sicherungsstellen für poten­zielle Covid-19-Patien­ten bere­it gemacht. Per Video-Chat führen chro­nisch oder plöt­zlich erkrank­te Men­schen ein erstes Gespräch mit dem Arzt.

EmergencyEye ermöglicht eine fachliche Ersteinschätzung per Video-Chat

Emer­gen­cy­Eye verbindet Patien­ten und Ärzte per Live-Video-Chat und ermöglicht so eine direk­te, aber kon­tak­t­freie Kom­mu­nika­tion. Medi­zin­er kön­nen sich aus der Ferne ein visuelles Bild vom Ort des Geschehens machen. Diese visuellen Ein­drücke sind bei der Erstein­schätzung beson­ders wichtig, denn „ein Bild sagt auf Anhieb mehr als tausend Worte”, erk­lärt Thomas Dil­bens, Leit­er der Ret­tungsleit­stelle Rhein Kreis Neuss. Anhand der Video­bilder und der akustis­chen Ein­drücke, die per Smart­phone über­tra­gen wer­den, kön­nen Medi­zin­er entschei­den, ob eine Behand­lung in der Prax­is oder im Kranken­haus nötig ist – zum Beispiel bei Ver­dacht auf das neuar­tige Coro­n­avirus.

Emer­gen­cy­Eye ermöglicht die Fer­n­di­ag­nose per Video-Chat. Bild: Corevas — Bild: Corevas

„Wir ver­mei­den für Risikopa­tien­ten poten­ziell gefährliche Haus­be­suche oder Ter­mine in der Prax­is”, erk­lärt Dr. Med. Gerd Appel, Facharzt für All­ge­mein­medi­zin aus Kas­sel. In sein­er Arzt­prax­is kommt Emer­gen­cy­Eye seit mehreren Wochen zum Ein­satz. „Die Tech­nolo­gie ist eine wichtige Unter­stützung in der aktuellen Sit­u­a­tion. Die hohe Bildqual­ität ermöglicht es uns, einige Symp­tome aus der Ferne zu beurteilen – auch Hautkrankheit­en kön­nen wir oft erken­nen, ohne physis­chen Kon­takt zum Patien­ten.”

Telemedi­zinis­ch­er Dienst soll denen helfen, die uns helfen

Bis­lang kam das Emer­gen­cy­Eye-Sys­tem in erster Lin­ie in Ret­tungsleit­stellen zum Ein­satz. In der akuten Pan­demiebekämp­fung haben sich die Ein­satzfelder jet­zt stark erweit­ert. Denn die Tech­nolo­gie kann die Men­schen ent­las­ten, die derzeit unser Gesund­heitssys­tem am Laufen hal­ten und hil­ft, die Lage in Sit­u­a­tio­nen best­möglich zu beurteilen, die einen direk­ten, aber nicht kör­per­lichen Kon­takt zum Anrufer erfordern.

„Mit Emer­gen­cy­Eye helfen wir denen, die uns helfen. In diesen Wochen uner­müdlich. Wir ent­las­ten unsere Ärzte, unsere Pfleger, unsere Helfer und unsere Ser­vicekräfte, die täglich an ihre Gren­zen gehen“, so Voda­fone Deutsch­land CEO Hannes Amet­sre­it­er. Der telemedi­zinis­che Ser­vice spart nicht nur Zeit und Ressourcen, son­dern trägt auch dazu bei, dass Helfer selb­st bess­er vor ein­er Erkrankung geschützt sind. Durch die fach­liche Erstein­schätzung aus der Ferne kön­nen Infek­tions­ket­ten unter­brochen und die weit­ere Aus­bre­itung der Coro­na-Pan­demie eingedämmt wer­den.

Das Smart­phone wird zum Helfer – ohne App und ohne Daten­vol­u­men

Anders als bei den meis­ten anderen Sys­te­men brauchst Du für den Emer­gen­cy­Eye-Ser­vice keine eigene App. Und in den Arzt­prax­en muss kein aufwendi­ges Sys­tem instal­liert wer­den. Ruf­st Du über die nor­male Tele­fon­num­mer in der Prax­is an, kann Dir der Arzt oder die Arzthelfer einen Link per SMS zusenden. Mit ein­er Inter­netverbindung kannst Du über diesen Link den Video-Chat von jedem Smart­phone und Betrieb­ssys­tem aus starten – im Zweifels­fall auch dann, wenn das monatliche Daten­vol­u­men Deines Tar­ifs fast aufge­braucht ist. Voda­fone leit­et die Dat­en ohne Kosten für Mobil­funkkun­den durchs Netz.

Corevas stellt die Tech­nolo­gie während­dessen auf­grund der aktuellen Dringlichkeit medi­zinis­chen Zen­tren sowie Gesund­heits- und Sich­tungszen­tren bis Ende Juli kosten­frei zur Ver­fü­gung. Das Sys­tem kann direkt über Corevas gebucht und inner­halb weniger Stun­den in Arzt­prax­en, Kranken­häusern sowie Ser­vice- und Dien­stleis­tungszen­tralen aktiviert wer­den.

„Die Tech­nolo­gie ist ein­fach nutzbar. Meine Helfer und ich müssen den Anrufern nicht lange erk­lären, wie sie an ein­er Videosprech­stunde teil­nehmen kön­nen. Das ist wichtig, weil der Ein­satz vor allem bei älteren Patien­ten sin­nvoll ist”, so Dr. Arne Neuge­bauer, Facharzt für Innere Medi­zin in Peters­berg nahe Ful­da.

Vodafone macht die Daten-Autobahn frei für EmergencyEye

Corevas ist Part­ner von Voda­fones Start-up-Pro­gramm UPLIFT. Als Tech­nolo­gie-Part­ner stellt Voda­fone sich­er, dass der Video-Chat zwis­chen Arzt und Patient immer funk­tion­iert. Dafür hat der Düs­sel­dor­fer Dig­i­tal­isierungskonz­ern einen sep­a­rat­en Kom­mu­nika­tion­skanal ein­gerichtet, um die erforder­lichen Dat­en ohne Kosten für Kun­den durchs Netz zu leit­en. Dadurch startet der Video-Chat im Not­fall so schnell wie möglich. „Als Dig­i­tal­isierungskonz­ern sind wir in diesen Tagen mehr gefordert als jemals zuvor“, so Voda­fone CEO Hannes Amet­sre­it­er. „Nie waren die Her­aus­forderun­gen größer. Nie war unser Wille größer. Wir leis­ten unseren dig­i­tal­en Beitrag, damit wir diese Krise in Deutsch­land zusam­men meis­tern.”

Technologie auch bei Service-Technikern im Einsatz

So kann Emer­gen­cy­Eye auf vielfältige Weise denen helfen, die uns helfen: Es schützt und ent­lastet Ärzte, Pfleger sowie Ser­vice-Mitar­beit­er, die derzeit tagtäglich an ihre eige­nen gesund­heitlichen Gren­zen gehen. Die Ein­satzmöglichkeit­en von Emer­gen­cy­Eye beschränken sich nicht nur auf die telemedi­zinis­che Begutach­tung.  „Wir haben Emer­gen­cy­Eye in nur ein­er Woche in 150 medi­zinis­chen Ein­rich­tun­gen in Deutsch­land ges­tartet. Das pos­i­tive Feed­back der Ärzte und Helfer motiviert uns, weit­erzu­machen. Zudem hil­ft Emer­gen­cy­Eye auch in der Indus­trie. Ser­vice-Tech­niker kön­nen Kun­den in der aktuellen Sit­u­a­tion trotz physis­ch­er Dis­tanz berat­en. Die Tech­nolo­gie ist jet­zt unter anderem beim Energiekonz­ern RheinEn­ergie im Ein­satz”, so Gün­ter Huh­le, Grün­der und CEO vom Start-up Corevas.

#WeKeep­Y­ouGo­ing: Deutsch­land bleibt ver­net­zt: Wir informieren Dich hier über alle neuen Maß­nah­men von Voda­fone Deutsch­land und wollen Dir gle­ichzeit­ig auch dig­i­tale Hil­fe in Sachen Ser­vices, Apps und Online-Ange­boten an die Hand geben, damit Du die Zeit zuhause am besten nutzen kannst. Sog­ar nachts, näm­lich, indem Du das Coro­n­avirus im Schlaf bekämpf­st: Mit der Dream­Lab-App der Voda­fone Foun­da­tion.

Was hältst Du von Emer­gen­cy­Eye? Würdest Du den Video-Chat einem klas­sis­chen Anruf beim Hausarzt bevorzu­gen? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar!

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