Ein junges Mädchen läuft mit einem lebenden Würfel durch eine Stadt im Spiel Lost in Random
© 2021 Electronic Arts Inc.
Soldaten und Soldatinnen in Battlefield 2042
Szene aus Read Dead Redemption 2
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Lost in Random angespielt: Ein Action-Adventure-Game für Brettspiel- und Abenteuerfans

In „Lost in Ran­dom“ schlüpf­st Du in die Rolle von Even, einem jun­gen Mäd­chen, das mith­il­fe ihres magis­chen Wür­fels ver­sucht, ihre Schwest­er zu ret­ten. Im Rah­men eines virtuellen Pre­view-Events kon­nten wir das Game aus­giebig anspie­len und ver­rat­en Dir, warum es uns so verza­ubert hat und wo es eventuell etwas lan­gat­mig wer­den kön­nte.

Düstere Stim­mung, ein mys­tis­ches Kön­i­gre­ich und Du ver­suchst, als elfjähriges Mäd­chen Deine Schwest­er zu ret­ten: Mit Lost in Ran­dom bringt EA am 10. Sep­tem­ber ein neues EA Orig­i­nals raus, das das Poten­zial hat, der näch­ste schwedis­che Indie-Hit nach „It Takes Two“ zu wer­den. Hin­ter dem Action-Adven­ture im Märchen-Set­ting steck­en die Entwickler:innen von Zoink Games, die bere­its mit „Fe“ und „Ghost Giant“ gezeigt haben, dass ihr Fokus auf sto­ry­lasti­gen und dur­chaus düsteren Games liegt. Wir sind schon ein­mal ins Kön­i­gre­ich Ran­dom einge­taucht und haben ordentlich die Wür­fel rollen lassen.

Alles zur Hand­lung, dem Game­play und den sechs Kön­i­gre­ichen des Action-Adven­tures Lost in Ran­dom erfährst Du hier:

Lost in Ran­dom: Alle Infos zum Wür­fel-Action-Adven­ture im Märchen-Set­ting

Lost in Random: Wenn ein Würfelwurf lebensentscheidend ist

Direkt zu Beginn des Spiels lernst Du die Schwest­ern Even und Odd ken­nen. Während die bei­den gemein­sam mit Freund:innen spie­len, kündigt lautes Glock­en­läuten die Ankun­ft der Köni­gin von Ran­dom an. Deren gruselig drein­blick­ende Helferin Nan­ny For­tu­na fordert alle Kinder ab zwölf Jahren auf, den soge­nan­nten Supreme Dice zu wür­feln. So nen­nt sich der schwarze Wür­fel, der das Schick­sal jed­er Per­son im Kön­i­gre­ich bes­timmt. Da Odd just an diesem Tag ihren zwölften Geburt­stag feiert, ist auch sie an der Rei­he und wür­felt eine sechs. Somit muss sie ihre Fam­i­lie ver­lassen und der königlichen Esko­rte in den Palast der Köni­gin fol­gen, um for­t­an dort zu leben. Allerd­ings glaubt Even nicht daran, dass es ihrer Schwest­er dort so gut gehen wird, wie es die Köni­gin anpreist. Kurzum machst Du Dich als Even auf, um Odd zu ret­ten.

 

Charmante Geschichte mit einem gewissen Düster-Faktor

Nach­dem Du Dich mit den Bewe­gun­gen und Kampfmeth­o­d­en ver­traut gemacht hast, zieht Dich die Geschichte mehr und mehr in ihren Bann. Deine erste Auf­gabe beste­ht darin, Deinen Begleit­er Dicey, einen munteren kleinen Wür­fel, zu find­en. Denn auch die Kämpfe wer­den mit Wür­feln entsch­ieden, ohne ihn geht also gar nichts. Mit ihm an Dein­er Seite durch­streif­st Du das Kön­i­gre­ich mit seinen sechs Gebi­eten, wie beispiel­sweise Fün­f­trop­o­lis oder Sech­stopia.

Während des Pre­view-Events ver­ri­eten Olov Red­malm, Cre­ative Direc­tor und Lead­writer, sowie Klaus Lyn­geled, Head of Devel­op­ment, dass Du Dich auf ins­ge­samt acht bis zwölf Stun­den Spielzeit freuen kannst. Außer­dem soll die Geschichte dabei abwech­slungsre­ich bleiben. Uns kon­nte die Sto­ry bere­its in den ersten Stun­den überzeu­gen. Allerd­ings ist sie nichts für jün­gere Kids, denn die Atmo­sphäre ist an vie­len Stellen ziem­lich düster. Das bestäti­gen auch die bei­den Schwe­den, die die Stim­mung auf Höhe der späten Har­ry-Pot­ter-Filme einord­nen, also düster, aber harm­los. Wie gute Märchen eben sein müssen.

Das Gameplay: Ein bunter Mix aus Karten, Würfeln und Action

Lost in Ran­dom bietet eine Mis­chung aus Inter­ak­tion mit ver­schiede­nen Fig­uren, Erkun­dungs­touren und Kämpfen. Bei let­zteren set­zt das Game auf eine Mix­tur aus Wür­fel­glück und Deck­build­ing-Ele­menten. Nach­dem Du Deinen Kumpel Dicey – der übri­gens ähn­liche Geräusche macht wie der Droide R2D2 aus „Star Wars“ – gewor­fen hast, kannst Du, je nach Augen­zahl, aus Karten, die Du zuvor gesam­melt oder gewon­nen hast, auswählen. Je nach Zug ste­ht Dir ein magis­ches Schw­ert oder andere Items, die Deinen Gegner:innen zu Leibe rück­en, zur Ver­fü­gung.

Das Kartendeck im Spiel Lost in Random

In Lost in Ran­dom baust Du Dir ein Deck aus ver­schiede­nen Item-Karten zusam­men. — Bild: © 2021 Elec­tron­ic Arts Inc.

Ohne ein Kar­tendeck kannst Du übri­gens keinen Schaden anricht­en, es ist also wichtig, dass Du Deine Samm­lung immer weit­er aufrüstest. Mit steter Erfahrung wirst Du her­aus­find­en, welche Karten in welchen Sit­u­a­tio­nen beson­ders gut funk­tion­ieren. Das Game­play geht nach anfänglichem Rantas­ten leicht von der Hand und ger­ade die Mis­chung aus Inter­ak­tio­nen, Erkun­dungs­touren und Kämpfen ist gelun­gen und aus­ge­wogen. Wir sind zwar momen­tan noch ganz verza­ubert davon, sind uns aber nicht sich­er, ob dieses Game­play irgend­wann zu ein­tönig wer­den kön­nte.

Lost in Random: Ein Spiel für Sammler:innen und Entdecker:innen

Um Dicey opti­mal wer­fen zu kön­nen, musst Du soge­nan­nte Wür­fel-Energie ein­sam­meln. Die bekommst Du, in dem Du sie von geschla­ge­nen Gegner:innen ein­sam­melst. Über­haupt geht es in Lost in Ran­dom viel ums Sam­meln: Wür­fel-Energie, Karten, Ein­drücke. Und ger­ade die Ein­drücke, die Du von der Spielewelt mit ihren sechs Kön­i­gre­ichen bekommst, sind bild­hüb­sch, kreativ und beza­ubernd. Daher sind wir guter Dinge, dass wir auch weit­er­hin Spaß am Indie-Titel haben wer­den und auch Du auf Deine Action-Adven­ture-Kosten kom­men wirst.

Ein Charakter im Spiel Lost in Random

Das Fig­uren­de­sign in Lost in Ran­dom ist kreativ und düster. — Bild: © 2021 Elec­tron­ic Arts Inc.

Unser Fazit zu Lost in Random

Uns hat beson­ders die kreative, wenn auch mitunter düstere Welt von Lost in Ran­dom gefall­en. Die Charak­tere bewe­gen sich zwis­chen süß (Dicey) und gruselig (Nan­ny For­tu­na) und auch die Dialoge strotzen vor Kreativ­ität. Nur beim Game­play sind wir noch nicht ganz überzeugt, ob es uns über die gesamte Spielzeit bei Laune hal­ten wird. Aber das ist Meck­ern auf hohem Niveau.

Lost in Ran­dom
Plat­tfor­men: PlaySta­tion 5, PlaySta­tion 4, Xbox Series X/S, Xbox One, Win­dows 10 PC
Release-Datum: 10. Sep­tem­ber 2021
Kosten: rund 30 Euro
Pub­lish­er: EA Orig­i­nals
Entwick­ler­stu­dio: Zoink Games

Spiele mit düsterem Set­ting und viel Liebe zum Detail zockst Du beson­ders gern? Erzäh­le uns in den Kom­mentaren, was Dich daran beson­ders reizt.

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