Death-Stranding-Reviews: Das sagen die Kritiker zu Kojimas Game

Death Stranding bietet bekannte Darsteller
Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
Pokemon Go Feld-Forschung
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Death-Stranding-Reviews: Das sagen die Kritiker zu Kojimas Game

Ab dem 8. Novem­ber 2019 ist Death Strand­ing für PlaySta­tion 4 erhältlich. Vorbesteller kön­nen das Spiel bere­its herun­ter­laden. Ist die Vor­freude auf das als Sci-Fi-Thriller insze­nierte Action-Aben­teuer berechtigt? Die ersten Gam­ing-Kri­tik­er haben den Titel bere­its getestet. Das ist ihre Mei­n­ung.

Kein Top-10-Spiel

Auf Meta­crit­ic hat Death Strand­ing eine Durch­schnittswer­tung von 83 Punk­ten. Der Score set­zt sich aus 78 Test­bericht­en zusam­men, die dort bis­lang gelis­tet sind. Bei Open­Crit­ic sind es 85 Punk­te, die auf 80 Reviews basieren. Damit zählt das Spiel zu den bish­er am besten bew­erteten Games des Jahres; auch wenn es nicht ganz für die Top 10 reicht. Alle Angaben Stand 7. Novem­ber 2019.

Hat es das Spiel etwa nicht in die Top 10 geschafft, weil Hideo Koji­ma (der kreative Kopf hin­ter dem Titel und Vater der Met­al-Gear-Sol­id-Rei­he) zu viel wollte? Death Strand­ing füh­le sich an wie zwei Spiele in einem, die jew­eils für eine ganz andere Ziel­gruppe entwick­elt wur­den, find­et Russ Frushtick von Poly­gon. Dem­nach tre­f­fen ein Open-World-Aben­teuer mit asyn­chronem koop­er­a­tiv­en Mul­ti­play­er und ein langer, selt­samer Film aufeinan­der.

Video: Youtube/PlaySta­tion

Meisterwerk oder schwere Kost?

Das Game sei ins­ge­samt sehr kom­plex und trage zumin­d­est bei der lin­earen Geschichte die Hand­schrift von Spieleen­twick­ler Hideo Koji­ma. Andrew Web­ster von The Verge warnt aber: Die Spiel­er soll­ten nicht erwarten, dass die Sto­ry alle Fra­gen zu Charak­teren und Co. beant­wortet. Vielmehr sei die Erzäh­lung nur Mit­tel zum Zweck, um drama­tis­che und emo­tionale Momente zu kreieren. Wer sich darauf ein­lässt, der könne eine lange Reise genießen.

Koji­ma ist auch beim Test von Video Games Chron­i­cle ein The­ma. Death Strand­ing sei ein ungewöhn­lich­es, aber zugle­ich faszinieren­des Spiel, werde aber durch den sich selb­st wichtig nehmenden Entwick­ler bee­in­flusst. Bei Game Informer war man sich zwis­chen­zeitlich sog­ar gar nicht nicht sich­er, warum man über­haupt weit­er­spielte. Es lohnte sich allerd­ings wohl, da das Por­tal let­z­tendlich 7 von 10 Punk­te ver­gab. VG24/7 kommt offen­bar zu einem ähn­lichen Faz­it: „Wenn Du es schaffst durchzuhal­ten, wirst Du mit Bril­lanz belohnt.”

Video: Youtube/PlaySta­tion

Hideo Koji­ma ste­ht für Spiele, deren Inter­pre­ta­tio­nen einem gefall­en oder eben nicht. Death Strand­ing scheint da keine Aus­nahme zu sein und ist ein sehr mys­ter­iös­es Epos. Ob das Game die hohen Erwartun­gen erfüllt? Da gehen die Mei­n­un­gen offen­bar auseinan­der – das haben Lieb-es-oder-Hass-es-Pro­jek­te so an sich. Immer­hin sind sich die Kri­tik­er bezüglich der schö­nen Grafik und dem meis­ter­haften Sound­track weitest­ge­hend einig.

Hast Du Dir Death Strand­ing bere­its bestellt oder vielle­icht schon auf Dein­er Kon­sole instal­liert? Schreib uns gerne Deine Mei­n­ung zu dem Spiel.

Titel­bild: Koji­ma Pro­duc­tions

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