Aerith im Final Fantasy VI Remake
© Square-Enix
Ein gut ausgebauter Zoo mit einigen Besuchern und Besucherinnen in Planet Zoo
Fußballspieler jubelt
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Die besten Final-Fantasy-Spiele: Unsere Top 6

Die Final-Fan­ta­sy-Rei­he ist eine der läng­sten und beliebtesten Videospielse­rien über­haupt. Alle Teile lassen das Herz eines jeden JRPG-Fans höher schla­gen. Doch was sind die besten Final-Fan­ta­sy-Spiele über­haupt? Hier sind unsere Favoriten.

Final Fantasy VI: Der beste Teil der Serie?

Auch wenn es mit­tler­weile schon mehr als 25 Jahre auf dem Buck­el hat: Final Fan­ta­sy VI (in den USA ursprünglich als FF III erschienen) gilt unter vie­len Hard­core-Fans als das beste Final Fan­ta­sy über­haupt. Grafisch kann es natür­lich bei weit­em nicht mit neueren Teilen mithal­ten. Doch der SNES-Titel brachte sein­erzeit alles mit, was ein her­vor­ra­gen­des RPG benötigt.

Dazu zählen unter anderem einige der unvergesslich­sten Charak­ter der gesamten Final-Fan­ta­sy-Rei­he. Die Par­ty-Mit­glieder wach­sen einem an Herz wie in kaum einem anderen Spiel. Und auch auf der Gegen­seite stimmt es: Kef­ka ist ein­er der besten Bösewichte der Videospielgeschichte. Auch das ATB-Kampf­sys­tem von FF VI war sein­erzeit ein Meilen­stein für die Rei­he. Hinzu kam ein toller Sound­track, der unter anderem die leg­endäre Opern-Szene unter­malt und die begren­zten akustis­chen Möglichkeit­en des Super Nin­ten­do voll aus­reizt. Hey Square, wie wäre es mit einem Remake à la FF7?

Video: Youtube / IGN

FF VI ist heutzu­tage unter anderem für PC, iOS und Android ver­füg­bar.

Final Fantasy VII (Remake): Früher zu sehr Mainstream, heute Kult

Als Final Fan­ta­sy VII erschienen ist, hat es zwar sehr gute Wer­tun­gen einge­fahren. Vie­len FF-Fans erster Stunde war der Titel aber zu sehr Main­stream. Ein Grund dafür kön­nte der enorme tech­nol­o­gis­che Sprung sein, den das Fran­chise damals vol­l­zo­gen hat. Das Final-Fan­ta­sy-Debüt auf der PlaySta­tion ver­ab­schiedete sich von der Bitmap-Grafik der Vorgänger und punk­tete mit einem 3D-Look.

Davon abge­se­hen bietet aber auch FF VII eine tolle Sto­ry und inter­es­sante Charak­tere, die allen Spiel­ern bis heute in bester Erin­nerung sind. Besitzer ein­er PlaySta­tion 4 kön­nen FF VII neuerd­ings als (mehrteiliges) Remake in zeit­gemäßer Grafik erleben. Zumin­d­est der erste Teil der Neuau­flage ist bere­its erhältlich – und wir haben diesen für Dich getestet und auch einige wertvolle Tipps auf Lager. Der Titel dürfte auch noch für Xbox One und PC (sowie ver­mut­lich für weit­ere Sys­teme) erscheinen, aber bis dahin dauert es wohl noch etwas. Erst Anfang März 2021 soll der Titel auf weit­ere Plat­tfor­men gelan­gen.

Das von uns emp­foh­lene FF VII Remake ist exk­lu­siv für PS4 ver­füg­bar.

Final Fantasy V: Top-Gameplay dank Job-System

Auch FF V markiert einen Meilen­steil der Rei­he. Es entwick­elte das im drit­ten Teil einge­führte Job-Sys­tem entschei­dend weit­er, das sich auch in vie­len späteren Teilen wiederfind­en sollte. Das exzel­lente Job-Sys­tem macht Teil fünf hin­sichtlich des Game­plays vielle­icht zum besten Final Fan­ta­sy der 90er – und das will einiges heißen. Denn in diesem Jahrzehnt hat das Fran­chise seine gold­ene Zeit erlebt. Andere Teile wer­den mehr von ein­er tollen Sto­ry getra­gen, während bei FFV das Game­play im Vorder­grund ste­ht.

Video: Youtube / Square Enix UK

FF V ist unter anderem ver­füg­bar für PC, iOS und Android.

Final Fantasy XII: Ein JRPG, das sich wie ein MMO anfühlt

Sieht man vom FF VII Remake ab, war der let­zte exzel­lente Teil der Rei­he Final Fan­ta­sy XII. Iro­nis­cher­weise dürften genau diesen aber viele ursprünglich ver­passt haben. Denn er erschien noch für die PlaySta­tion 2, und zwar kurz vor dem Release der PS3. Inzwis­chen gibt es mit FF XII Zodi­ac Age eine HD-Ver­sion für PlaySta­tion 4, Xbox One, Nin­ten­do Switch sowie PC – und die soll­ten sich JRPG-Fans nicht ent­ge­hen lassen. Das von MMOs inspiri­erte Active-Dimen­sion-Bat­tle-Sys­tem war damals eine deut­liche Abkehr von vorheri­gen Teilen: Statt zufäl­lig star­tenden run­den­basierten Kämpfen spie­len sich die Auseinan­der­set­zun­gen direkt auf der Karte ab.

Der Spiel­er steuert dabei nur einen Charak­ter, die anderen übern­immt „der Com­put­er”. Du kannst aber bis zu einem gewis­sen Grad fes­tle­gen, wie sich automa­tisch ges­teuerte Par­ty-Mit­glieder in bes­timmten Sit­u­a­tio­nen ver­hal­ten sollen. Heutzu­tage sind KI-ges­teuerte Gefährten nichts Ungewöhn­lich­es mehr. Das Spiel war sein­er Zeit also voraus und ist für uns auch heute noch ein­er der besten Final-Fan­ta­sy-Teile – wenn auch ein eher ungewöhn­lich­er.

Video: Youtube / Nin­ten­do

FF XII: The Zodi­ac Age ist unter anderem ver­füg­bar für PC, PS4, Xbox One, Nin­ten­do Switch, iOS und SNES.

Final Fantasy Tactics: Besser kann ein Spin-off kaum sein

Den noch offe­nen Platz in unser­er Über­sicht der besten Final-Fan­ta­sy-Spiele vergeben wir an einen Ableger: Final Fan­ta­sy Tac­tics gehört zwar nicht zur Haup­trei­he, für uns aber ohne Zweifel in diese Top 6. Der Spin-off erschien ein Jahr nach FFVII für die PlaySta­tion 2 und ist für manche das beste Final Fan­ta­sy über­haupt. Obwohl, oder vielle­icht ger­ade auch weil sich das Game­play von den anderen Teilen deut­lich abhebt. Es gibt keine Open-World-Map, auf der Du Dich frei bewe­gen kannst. Stattdessen leit­et Dich die Karte in der Regel direkt von einem Kampf zum näch­sten. Diese spie­len sich run­den­basiert und auf einem in Quadrate eingeteil­ten, isometrischen Spielfeld ab. Das Game­play punk­tet mit einem aus­ge­feil­ten Job- und Klassen­sys­tem, das auch heute noch schw­er zu schla­gen ist und Dich Deine bis zu 24 Charak­tere spezial­isieren lässt. Eine weit­ere große Stärke von Final Fan­ta­sy Tac­tics ist seine her­vor­ra­gende Sto­ry, die mehr mit Game of Thrones gemein hat als mit anderen Vertretern der Spiel­erei­he.

Video: Youtube / Res­o­nant Arc

FF XII: The Zodi­ac Age ist unter anderem ver­füg­bar für iOS und Android.

Final Fantasy X: Ein Blitzball-Spieler in einer fremden Welt

Auch Final Fan­ta­sy X gehört zu den besten Ablegern der Rei­he. In dem Titel wurde das bekan­nte ATB-Sys­tem erst­mals gegen ein kom­plett run­den­basiertes Kampf­sys­tem getauscht. Du kon­ntest Dir also für jeden Schritt so lange Zeit lassen, wie du willst. Die Kämpfe wech­seln sich mit teils knack­i­gen Rät­seln in den Schreinen ab. Der Titel ist auch das erste Final Fan­ta­sy, das damals für die PlaySta­tion 2 erschien. Sowohl die Spiel­grafik als auch die ani­mierten Zwis­chense­quen­zen waren damals also auf einem bis­lang unerr­e­icht­en Niveau inner­halb der Rei­he.

Die Sto­ry dreht sich um Blitzball­spiel­er Tidus, der nach dem Angriff eines riesi­gen Mon­sters in der Zukun­ft lan­det. In dieser für ihn kom­plett frem­den Welt find­et er sich mit anderen Helden zusam­men, um besagtes Mon­ster, das den Namen „SIN” trägt, zu ver­nicht­en. Auf der Reise warten aber noch weit­ere Gefahren und umso mehr Über­raschun­gen auf die Helden­gruppe.

Ger­ade die Hand­lung ist eine große Stärke dieses Teils. Mit dabei ist auch eine Liebesgeschichte zwis­chen Tidus und dem Medi­um Yuna. So viel sei ver­rat­en: Dich erwartet ein sehr emo­tionales Ende. Wenn Dir das zu trau­rig ist, kannst Du auch noch Final Fan­ta­sy X-2 spie­len, das mehrere Enden bietet – darunter auch ein Hap­py End. Dieser Ableger ist aber deut­lich schwäch­er als der erste Teil (Game­play und Sto­ry).

Video: Youtube/PlaySta­tion

Final Fan­ta­sy X gibt es unter anderem für PS4, Xbox One, Nin­ten­do Switch und PC.

Was ist für Dich das beste Final Fan­ta­sy? Ver­rate uns Deine Top 5 im Kom­men­tar­bere­ich.

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