„Avengers: Damage Control“: Kämpfe in der Mixed-Reality-Erfahrung an der Seite Deiner Lieblingshelden

Frau mit VR-Headset lacht
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Die IEM Katowice startet am Donnerstag. Hier das Stadion in Katowice bei der IEM 2019. Foto: Helena Kristiansson
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„Avengers: Damage Control“: Kämpfe in der Mixed-Reality-Erfahrung an der Seite Deiner Lieblingshelden

Mit Avengers: Dam­age Con­trol will The Void wohl nun auch die let­zten Zwei­fler für seine Mixed-Real­i­ty-Attrak­tion begeis­tern. Was Dir diese neue Erfahrung im Mar­vel-Uni­ver­sum bietet und warum Du hierzu­lande auch gar nicht mehr lange auf The Void warten musst, erfährst Du bei fea­tured.

Das Konzept für The Void ist sim­pel und viel­seit­ig: Ein großes Are­al enthält ver­schiedene Objek­te und Struk­turen – stelle Dir einen Skatepark vor. Für diesen Park wird eine virtuelle Spielumge­bung erstellt. Diese Spielumge­bung erleb­st Du dann durch Dein VR-Head­set. Alles, was Du damit siehst, kannst Du also auch in der Real­ität fühlen. Das Are­al des Parks bleibt dabei immer gle­ich, aber die darüber gelegten Szenar­ien kön­nen beliebig verän­dert wer­den. Mehr zum Konzept von The Void erk­lären wir Dir auch am Ende des Artikels

Gameplay: Helm drauf, Rucksack an – ab jetzt bist Du ein Avenger

Ins­ge­samt vier Men­schen schlüpfen für die Mixed-Real­i­ty-Erfahrung Avengers: Dam­age Con­trol in die High-Tech-Aus­rüs­tung von The Void. Dazu gehören laut Engad­get in Avengers: Dam­age Con­trol nur der Helm und der PC-Ruck­sack. Dieser ist sein­er­seits an ein­er Weste befes­tigt, die mit ver­schiede­nen Sen­soren gespickt ist, um Dich im Spielfeld-Raum zu track­en.

Con­troller oder Waf­fen für die Hand gibt es nicht. Alle Angriffe und Vertei­di­gun­gen funk­tion­ieren nach Angaben von Endgad­get per Handgesten. Für Iron-Man-Fans sicher­lich ein ver­trautes Prozedere, denn auch Iron Man aktiviert seine Repul­sor-Strahlen über Handgesten. In der Mar­vel-Mixed-Real­i­ty-Erfahrung Avengers: Dam­age Con­trol gib­st Du einen kurzen Strahl ab, wenn Du eine Hand heb­st. Mit bei­den Hän­den lädst Du einen kräfti­gen Laser­strahl auf. Du kannst auch einen Schild für die Vertei­di­gung erzeu­gen. Wenn man dem Video glaubt, winkelst Du dafür Deine Arme zu ein­er entsprechen­den Geste an. Das wirkt erst ein­mal recht intu­itiv.

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Spiel-Sto­ry: Gemein­sam gegen Ultron

Shuri, das Tech­nikge­nie aus Wakan­da, Heimat von Mar­vels Black Pan­ther, hat neue High-Tech-Rüs­tun­gen ent­wor­fen und dafür Iron-Man-Anzüge mit wakan­danis­ch­er Tech­nik ver­bun­den. Ger­ade rechtzeit­ig. Denn ein alter Schurke meldet sich zurück: Avengers-Erzfeind Ultron. Die kün­stliche Intel­li­genz war der große Wider­sach­er im MCU-Film Avengers: Age of Ultron. Gemein­sam mit Doc­tor Strange, Ant-Man und Wasp – und natür­lich Deinem Team – trittst Du im Spiel gegen Ultron und seinen Scher­gen an ver­schiede­nen Orten der Welt an.

Das Szenario bzw. die Sto­ry des Spiels Avengers: Dam­age Con­trol stammt laut Slash­film aus der Fed­er von Patrick Burleigh, der auch schon am Drehbuch von Ant-Man and the Wasp mit­gear­beit­et hat. Das Por­tal berichtet weit­er, dass für die Mixed-Real­i­ty-Erfahrung die Schaus­piel­er Leti­tia Wright (Shuri), Bene­dict Cum­ber­batch (Doc­tor Strange), Paul Rudd (Ant-Man) und Evan­ge­line Lil­ly (Wasp) für Dam­age Con­trol wieder ihre Rollen spie­len, beziehungsweise ihnen ihre Stim­men lei­hen wer­den. Obwohl das Spiel im Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse stat­tfind­et, gehört es wohl nicht zum offiziellen Kanon der Filme und Serien.

The Void: Das Konzept

Bei den Mixed-Real­i­ty-Erfahrun­gen von The Void bewegst Du Dich durch eine echte Umge­bung. Sprich, wenn Du im Spiel eine Wand siehst, existiert diese auch in der realen Spielumge­bung. Dank des Head­sets pro­jiziert das Pro­gramm die Tex­turen und Grafiken der jew­eili­gen Erfahrun­gen auf das echte Are­al. Als Beispiel: Ohne Head­set siehst Du in ein­er Halle nur einen kleinen Beton­block vor Dir ste­hen. Mit dem Head­set wird daraus aber vielle­icht ein magis­ch­er Wür­fel oder ein anderes Objekt. Auf diese Weise ver­schmelzen die echte und dig­i­tale Real­ität miteinan­der. Deswe­gen ist das Ange­bot im Zweifels­fall auch eher dem Bere­ich Aug­ment­ed Real­i­ty (AR) als der Vir­tu­al Real­i­ty (VR) zuzurech­nen, bei der man sich in einem kom­plett virtuellen Raum bewegt.

Auf diese Weise wird aus einem sim­plen Are­al qua­si ein Mixed-Real­i­ty-The­men­park mit diversen Spiel­szenar­ien. The Void hat starke Namen im Pro­gramm, beispiel­sweise Star Wars, Ghost­busters und Ralph reichts. Dass mit der Mar­vel-Erfahrung Avengers: Dam­age Con­trol schon die dritte Dis­ney-Lizenz im Pro­gramm ist, hängt wom­öglich damit zusam­men, dass The Void seit 2017 von Dis­ney in seinem Start­up-Pro­gramm Dis­ney Accel­er­a­tor pro­te­giert wird.

Avengers: Dam­age Con­trol

 Plat­tfor­men:          The Void (sta­tionäres Mixed-Real­i­ty-Ange­bot)

Release-Date:         bere­its buch­bar

Kosten:                    umgerech­net knapp 36 Euro pro Per­son

Pub­lish­er:               The Void, Llc

Entwick­ler­stu­dio: Ilmxlab

Das Por­tal Vari­ety spricht davon, dass der Mixed-Real­i­ty-Anbi­eter The Void plant, 25 neue Loca­tions weltweit zu eröff­nen. Auch der europäis­che Raum soll weit­er erschlossen wer­den. Darunter auch Deutsch­land mit einem wohl eigentlich noch „geheimen Baus­tart“ im Cen­tro Ober­hausen, wie die Lokalredak­tion der West­deutschen All­ge­meinen Zeitung (WAZ) berichtet.

Hoff­st Du auch, dass The Void bald in Deutsch­land startet? Welch­es Fran­chise möcht­est Du als Hyper-Real­i­ty-Erfahrung erleben?

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