Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Magic Leap One: Die AR-Brille, die alles verändert?

Seit August 2018 ist die Mag­ic Leap One Cre­ators Edi­tion erhältlich. Und die angekündigten Spiele und Koop­er­a­tio­nen machen ganz schön neugierig. Was darf­st Du in Zukun­ft von dem Pro­jekt erwarten? Wir wer­fen einen Blick auf die Brille.

Aug­ment­ed-Real­i­ty-Enthu­si­as­ten wollen ja gerne jubeln, denn AR kön­nte das mod­erne Leben an vie­len Stellen bere­ich­ern. Gam­ing gehört sicher­lich dazu, aber auch andere Bere­iche kön­nen durch AR prof­i­tieren. Mit der Mag­ic Leap One kön­nte bald schon das erste Head­set für AR-Gam­ing in den Regalen ste­hen.

Magic Leap One: Unperfekt, aber nicht uninteressant

Das Sys­tem Mag­ic Leap One beste­ht aus drei Kom­po­nen­ten:

Die AR-Brille, genan­nt Light­wear, ver­sprüht dank viel­er Sen­soren und Lin­sen um die Gläs­er herum den Charme eines Insek­ten­gesichts. Dank Infrarot­sen­soren verortet Dich das Sys­tem im Raum (Inside-Out-Track­ing). Und mit 320 Gramm ist die Brille ein echt­es Leicht­gewicht. Mit einem hor­i­zon­tal­en Sicht­feld von 40 Grad siehst Du zwar schon deut­lich mehr als bei den Hololens, aber der Bil­drand ist trotz­dem noch sicht­bar. Getönte Gläs­er erhöhen den Kon­trast bei den aug­men­tierten Objek­ten. Einge­baute Spa­tial-Audio-Laut­sprech­er sor­gen für Raumk­lang. Bei Bedarf kannst Du Deine eige­nen Kopfhör­er via Klinken­buchse ansteck­en.

Die Rechen­leis­tung find­et nicht direkt in der Brille statt, son­dern im Light­pack, der leis­tungsstarken Com­put­ere­in­heit der Brille. In ihr berech­net ein mod­ern­er Tegra-X2-Mobil­prozes­sor die Aug­ment­ed Real­i­ty mit einem Arbeitsspe­ich­er von 8 Giga­byte bei internem Spe­ich­er von 128 Giga­byte.

Der Con­troller bietet die Sechs Frei­heits­grade – oder etwas geläu­figer: 6DoF (6 Degrees of Freedom). Heißt ein­fach nur, dass Du damit alle Hand­be­we­gun­gen in alle denkbaren Rich­tun­gen vollführen kannst, inklu­sive Drehun­gen.

Weit­ere tech­nis­che Dat­en find­est Du übri­gens im offiziellen Daten­blatt.

Von Angry Birds bis Star Wars

Es man­gelt Mag­ic Leap nicht an zugkräfti­gen Namen. Mit Angry Birds FPR: First Per­son Sling­shot will Rovio den ersten AR-Ableger seines erfol­gre­ich­sten Fran­chis­es ins Ren­nen brin­gen. Star-Wars-Fans dür­fen sich auf das angekündigte Star Wars: Project Porg freuen. Hier darf­st Du Dich rührend um eines der Fel­lknäule küm­mern, die im Film Die let­zten Jedi ihren Ein­stand gaben. Unter­stützt wirst Du dabei vom beliebten Pro­tokoll­droiden C-3PO.

Ein jet­zt schon viel gelobtes Game ist Dr. Grordbort’s Invaders. Das Spiel zeigt die Möglichkeit­en von Aug­ment­ed-Real­i­ty-Gam­ing in all seinen Facetten. Denn jede Woh­nung, jed­er Raum sieht anders aus. Und so sieht auch jede Robo-Inva­sion plöt­zlich anders aus.

 Magic Leap One derzeit nur in Nordamerika verfügbar

Die aktuelle Cre­ators Edi­tion ist derzeit nur in Nor­dameri­ka erhältlich und kostet knapp  1.980 Euro. Wer die Brille allerd­ings besitzt hat bere­its Zugang zu vie­len hochw­er­ti­gen Games und Anwen­dun­gen. Für den bre­it­en Markt ist das natür­lich noch nichts. Wann allerd­ings die Con­sumer Edi­tion erscheint und welche Änderun­gen sie erfährt ste­ht noch in den Ster­nen. Die let­zte Entwick­lung hat acht Jahre gedauert. Hof­fen wir ein­fach, dass es dies­mal schneller geht.

Welche AR-Anwen­dung kön­ntest Du Dir vorstellen? Träume ein biss­chen in den Kom­mentaren.

Titel­bild: Mag­ic Leap

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