Frau legt sich die AirPods-Kopfhörer ins Ohr.
© iStock.com/Ugur Karakoc
Ein Macbook auf einem schwarzen Holztisch
Die Galaxy Buds3 Pro und Buds3 sind auf einem Tisch ausgestellt.

AirPods 4 vs. AirPods Pro 2: Lohnt sich der Aufpreis für das Pro-Modell?

Eine starke Ausstat­tung bieten bei­de, aber das Pro-Mod­ell hat ein paar nüt­zliche Extras an Bord. Air­Pods 4 vs. Air­Pods Pro 2: Wir ver­gle­ichen Funk­tio­nen, Akku­laufzeit, Bedi­enung und Preis. Auf diese Weise find­est Du her­aus, welch­es Mod­ell bess­er zu Dir passt.

Hin­weis: Wir ver­gle­ichen im Fol­gen­den die Air­Pods Pro 2 mit den Air­Pods 4 mit aktiv­er Geräuschun­ter­drück­ung (ANC). Es gibt Let­ztere wahlweise auch ohne ANC, die in diesem Text aber keine Rolle spielen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Air­Pods 4 besitzen eine andere Pass­form und sitzen etwas lock­er­er im Ohr.
  • Dank Ohrstöpseln mit Silikon kannst Du die Air­Pods Pro 2 bess­er anpassen und sie sitzen tiefer im Gehörgang.
  • Bei­de Mod­elle unter­stützen ANC, aber bei den Air­Pods Pro 2 funk­tion­iert das wegen der Pass­form dop­pelt so gut.
  • Bei der Akku­laufzeit liegen die Air­Pods Pro 2 vorn: Sie laufen bis sechs Stun­den lang, die Air­Pods 4 max­i­mal fünf Stunden.

Der Preis im Vergleich: Das Pro-Modell ist teurer

Apple brachte die Air­Pods 4 mit ANC im Sep­tem­ber 2024 auf den Markt, gemein­sam mit den Air­Pods 4 ohne ANC und dem iPhone 16. Zum Release kosteten die Kopfhör­er rund 200 Euro.

Air­Pods Pro 3 vs. Air­Pods Pro 2: Herzfre­quen­zsen­sor & mehr – alle Unterschiede

Die Air­Pods Pro 2 erschienen im Sep­tem­ber 2022 zum Preis von cir­ca 300 Euro. Mit­tler­weile sind bei­de Kopfhör­er allerd­ings bei vie­len Händler:innen gün­stiger erhältlich. Bei den Air­Pods Pro 2 ist der Preisver­fall größer; sie sind oft ab 190 Euro zu haben. Das liegt daran, dass Apple den Nach­fol­ger (Air­Pods Pro 3) seit Sep­tem­ber 2025 verkauft – zum Preis von 250 Euro.

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Design: Open-Ear bei AirPods 4 vs. In-Ear bei AirPods Pro 2

Wenn Du Air­Pods Pro 2 und Air­Pods 4 nebeneinan­der­legst, dürften Dir Unter­schiede beim Design und bei der Pass­form auf­fall­en. Die Air­Pods 4 kom­men ohne Ohrstöpsel aus. Sie sitzen knapp außer­halb des Gehör­gangs und deshalb zwar sich­er, aber lock­er­er. Durch das Open-Ear-Design bleibt etwas Raum zwis­chen Ohr und Gerät. Anpassen kannst Du den Sitz nicht.

Die Air­Pods Pro 2 ver­fü­gen dage­gen über Ohrstöpsel mit einem Silikon-Auf­satz. Als klas­sis­che In-Ears sitzen sie fest im Gehör­gang. Dadurch ist dieser abgedichtet und Außengeräusche wer­den gedämpft. Apple legt die Auf­sätze in vier Größen bei, sodass Du sie nach Deinem Tragekom­fort auswählen kannst. Zudem ist der Gehör­gang abgedichtet.

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Beim übri­gen Design ähneln sich die Mod­elle: Alle Air­Pods sind weiß mit glänzen­der Ober­fläche. Unter­schiede gibt es bei Größe und Gewicht – die Pro-Vari­ante ist wegen der Ohrstöpsel länger:

  • Air­Pods 4: 30,2 × 18,3 × 18,1 Mil­lime­ter, Gewicht: 4,3 Gramm.
  • Air­Pods Pro 2: 30,9 × 21,8 × 24 Mil­lime­ter, Gewicht: 5,3 Gramm

Sowohl Air­Pods 4 als auch Air­Pods Pro 2 sind nach Schutzk­lasse IP54 zer­ti­fiziert. Sie kom­men also mit Staub, Schweiß und Spritzwass­er klar. Wasserdicht sind sie jedoch nicht.

Das Case der Air­Pods 4 fällt im Ver­gle­ich leichter und kom­pak­ter aus. Dafür sorgt die Lade­hülle der Air­Pods Pro 2 für eine län­gere Akku­laufzeit (siehe unten).

  • Air­Pods 4 (Lade­case): 46,2 × 50,1 × 21,2 Mil­lime­ter, Gewicht 34,7 Gramm.
  • Air­Pods Pro 2 (Lade­case): 45,2 × 60,6 × 21,7 Mil­lime­ter, Gewicht 50,8 Gramm

Bei­de Lade­hüllen haben übri­gens einen Laut­sprech­er ver­baut, der „Wo ist?”-Benachrichtigungen wiedergeben kann. Dadurch find­est Du sie leichter wieder. Weil das Case des Pro-Mod­ells einen U1-Chip inte­gri­ert hat, ist jedoch eine präzis­ere Ortung möglich.

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AirPods 4 vs. AirPods Pro 2: Bessere Geräuschunterdrückung bei diesem Modell

Die Air­Pods 4 mit ANC und die Air­Pods Pro 2 kön­nen störende Geräusche der Außen­welt effek­tiv block­ieren. So kannst Du Dich bess­er auf Deine Musik, Pod­casts oder Tele­fonate konzentrieren.

Begleit­et wird die aktive Geräuschun­ter­drück­ung bei bei­den Kopfhör­ern von weit­eren Funk­tio­nen: Mit dem Trans­parenz­modus lässt Du Außengeräusche zu. Das ist nüt­zlich, wenn Du beispiel­sweise die Straße über­queren willst. Dank adap­tivem Audio erken­nen Air­Pods 4 mit ANC und Air­Pods Pro 2 die Umge­bung und schal­ten je nach Bedarf automa­tisch zwis­chen Trans­parenz­modus und aktiv­er Geräuschun­ter­drück­ung hin und her.

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Zudem beherrschen bei­de die Kon­ver­sa­tion­serken­nung: Wenn Du Musik hörst, aber mit jeman­dem sprechen willst, ver­ringern die Air­Pods die Laut­stärke automa­tisch und Du kannst Dich unterhalten.

Es gibt allerd­ings einen wichti­gen Unter­schied zwis­chen Air­Pods 4 und Air­Pods Pro 2: Das Design der Ohrhör­er hat Ein­fluss auf die Geräuschun­ter­drück­ung. Weil die Ohrstöpsel des Pro-Mod­ells fest im Ohr sitzen und kein Freiraum bleibt, block­ieren sie Geräusche der Umge­bung effek­tiv­er als die Air­Pods 4. Laut Apple funk­tion­iert das bis zu zweimal besser.

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Soundqualität, Klangfunktionen und Chip: Vorteil für die AirPods Pro 2

In den Air­Pods 4 und den Air­Pods Pro 2 arbeit­et der gle­iche Chip: der Apple H2. Er ist unter anderem für die Audiover­ar­beitung zuständig, darum ist die Klangqual­ität ähn­lich gut. Die Air­Pods Pro 2 haben trotz­dem leicht die Nase vorn, wie unter anderem ein Test von Hifi.de zeigt. Dem­nach kön­nen sie durch ihre andere Bauweise „dynamis­ch­er und direk­ter auf­spie­len”. Mit Over-Ears wie den Sennheis­er Momen­tum True Wire­less 4 kön­nen bei­de Apple-Kopfhör­er aber laut des Tests nicht ganz mithalten.

Bei­de Air­Pods-Mod­elle unter­stützen 3D-Audio mit dynamis­chem Head­track­ing: Du hörst den Klang dadurch immer aus Rich­tung der Quelle; egal, wie Du den Kopf bewegst.

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Ein prak­tis­ches Fea­ture bleibt den Air­Pods Pro 2 vor­be­hal­ten: Du kannst die In-Ears als rezept­freie Hörg­eräte ver­wen­den. Auch ein Hörtest ist damit möglich, zudem bieten sie einen Gehörschutz.

Frau trägt AirPods 4 im Ohr.

In den Air­Pods 4 steckt mit dem H2 der­selbe Chip wie in den Air­Pods Pro 2. — Bild: Apple

Die Air­Pods 4 und die Air­Pods Pro 2 unter­stützen jew­eils Blue­tooth 5.3. Das sorgt gegenüber älteren Blue­tooth-Ver­sio­nen für eine bessere Energieef­fizienz, sta­bilere Verbindun­gen und schnelleres Pair­ing. Mul­ti­point mit mehreren Geräten ist mit bei­den Ohrhör­ern zwar möglich, aber nur inner­halb des Apple-Uni­ver­sums. Du kannst also etwa iPhone und iPad gle­ichzeit­ig mit Air­Pods verbinden, aber nicht zwei Android-Geräte.

Willst Du mehr dazu wis­sen, wie Air­Pods mit Android-Geräten funk­tion­ieren? Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­est Du in unserem Artikel zum The­ma „Air­Pods mit Android-Gerät verbinden”.

Bedienung: Die AirPods Pro 2 unterstützen auch Wischgesten

Die Kopfhör­er ver­fü­gen jew­eils über Stiele mit Force-Touch-Sen­soren. Per Fin­ger­druck kannst Du beispiel­sweise die Audiowieder­gabe oder Anrufe steuern.

Nur die Air­Pods Pro 2 unter­stützen zusät­zlich Wis­chgesten: Damit kannst Du die Laut­stärke erhöhen oder ver­ringern. Wenn Du die Stiele lange gedrückt hältst, wech­selst Du außer­dem zwis­chen ANC, Trans­parenz und adap­tivem Modus. Das geht bei den Air­Pods 4 nicht.

Der H2-Chip in den bei­den Air­Pods-Mod­ellen ermöglicht neue Funk­tio­nen für die Bedi­enung, zum Beispiel bei der Steuerung der Apple-Assis­tentin Siri. Du kannst den Kopf leicht schüt­teln oder nick­en, um „Ja” oder „Nein” zu kom­mu­nizieren. Auf diese Weise kannst Du etwa Anrufe ablehnen oder annehmen.

Apple AirPods 4 ANC vs. AirPods Pro 2: Längere Laufzeit beim Pro-Modell

Je länger der Akku hält, desto beque­mer kannst Du Deine Kopfhör­er nutzen, weil sie sel­tener Strom benöti­gen. Air­Pods 4 und Air­Pods Pro 2 – beim Ver­gle­ich der Akku­laufzeit punk­tet das Pro-Modell:

  • Air­Pods 4: fünf Stun­den; vier Stun­den bei aktiviertem ANC
  • Air­Pods Pro 2: sechs Stun­den, 5,5 Stun­den bei aktiviertem Headtracking

Live-Über­set­zung für Air­Pods kommt noch 2025 zu uns

Ist das Lade­case aufge­laden, ver­längert sich die Laufzeit folgendermaßen:

  • Air­Pods 4 (Lade­case): 30 Stun­den; 20 Stun­den bei aktiviertem ANC
  • Air­Pods Pro 2 (Lade­case): 30 Stunden

Die Air­Pods-Vari­anten haben übri­gens eine Schnel­l­lade­funk­tion: Fünf Minuten im Case reichen aus, damit Du anschließend eine Stunde lang beispiel­sweise Musik hören kannst. Bei­de kannst Du sowohl kabel­los als auch per USB-C aufladen.

Fazit: Welche Ohrhörer passen besser zu Dir?

Ob für Dich eher die Air­Pods 4 mit ANC oder die Air­Pods Pro 2 infrage kom­men, hängt davon ab, worauf Du am meis­ten Wert legst. Die Kopfhör­er sind jew­eils Topgeräte und haben vieles gemein­sam, unter anderem einen starken Sound, Funk­tio­nen wie den Trans­parenz­modus sowie die Siri-Steuerung per Kopfgeste.

Auf dem Papi­er sind die Air­Pods Pro 2 zwar deut­lich teur­er. Allerd­ings liegen die Straßen­preise inzwis­chen unter der unverbindlichen Preisempfehlung: Bei­de Vari­anten bekommst Du für um die 200 Euro.

Ist es also egal, zu welchem Mod­ell Du greif­st? Nein, denn es gibt wichtige Unter­schiede bei der Geräuschun­ter­drück­ung, der Bedi­enung und beim Design.

Air­Pods Pro 2 vs. Air­Pods Pro: So hat Apple die In-Ear-Kopfhör­er verbessert

Aktives Noise Can­celling haben zwar bei­de Mod­elle an Bord. Aber die Air­Pods Pro 2 kön­nen Geräusche bess­er unter­drück­en. Zudem haben sie einen Vor­sprung bei der Klangqual­ität. Willst Du die Kopfhör­er als Hörg­eräte ver­wen­den, geht das nur mit den Air­Pods Pro 2. Überdies hast Du mehr und intu­iti­vere Steuerungsmöglichkeit­en direkt an den Ohrhörern.

Wichtig ist auch die Pass­form: Es ist Geschmack­sache, ob Dir der lockere Sitz der Air­Pods 4 bess­er gefällt oder ob Du den sicheren Halt der Air­Pods Pro 2 tiefer im Gehör­gang bevorzugst. Let­ztere kannst Du dank der Ohrstöpsel zudem bess­er an Deinen Gehör­gang anpassen.

Air­Pods 4 vs. Air­Pods Pro 2: Das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis ist ins­ge­samt bei den Air­Pods Pro 2 bess­er, wenn Du sie zu einem ähn­lichen Preis find­est. Aber auch die Air­Pods 4 bieten ein stim­miges Gesamt­paket und stellen hochw­er­tige Ohrhör­er dar.

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Die Air­Pods 4 und die Air­Pods Pro 2 sind übri­gens nicht die einzi­gen Kopfhör­er von Apple, die eine starke Ausstat­tung mit­brin­gen. Welche Mod­elle uns beson­ders überzeu­gen, ver­rat­en wir Dir in dem fol­gen­den Artikel:

Welche Air­Pods sind die besten? Die Top­mod­elle im Überblick

AirPods 4 vs. AirPods Pro 2: Die technischen Daten im Vergleich

Im Fol­gen­den lis­ten wir Dir die wichtig­sten tech­nis­chen Dat­en der bei­den Kopfhör­er auf. Links siehst Du jew­eils den Wert für die Apple Air­Pods 4, rechts den für die Apple Air­Pods Pro 2. Ste­ht dort nur ein Wert, gilt er für bei­de Ohrhörer.

  • Prozes­sor: Apple H2 | Apple H2 + U1-Chip im Ladecase
  • Gewicht: 4,3 Gramm | 5,3 Gramm
  • Silikonauf­sätze: nein | ja
  • Akku­laufzeit mit ein­er Aufladung: 5 Stun­den, 4 Stun­den mit aktiviertem ANC | 6 Stunden
  • Akku­laufzeit mit Lade­case: 20 Stun­den mit aktiviertem ANC, 30 Stun­den ohne ANC | 30 Stunden
  • Kabel­los­es Laden: ja
  • Kon­nek­tiv­ität: Blue­tooth 5.3
  • 3D-Audio mit dynamis­chem Head­track­ing: ja
  • Adap­tiv­er EQ: ja
  • Hörtest und Hörg­erät: nein | ja
  • Bedi­enung: Druck­sen­sor | Druck­sen­sor + Touch Control
  • Schutzk­lasse: IP54
  • Release: Sep­tem­ber 2024 | Sep­tem­ber 2022
  • Preis zum Release: rund 200 Euro | rund 300 Euro

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