Die CGI-generierte Vision der neuen Smart City von Toyota zeigt eine Parkanlage für Fußgänger, autonom fahrende Elektrofahrzeuge und Smart Homes..
© Toyota
Eine Grafik die den Einsatz von Technologien bei der Waldbrandbekämpfung zeiigt
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Toyota Woven City: Smarte Stadt entsteht in Japan

Am Fuße des Berges Fuji will der japanis­che Großkonz­ern Toy­ota ein futur­is­tis­ches Mod­ell­pro­jekt entste­hen lassen. Dort sollen neue Tech­nolo­gien erprobt wer­den. Die Energie für die soge­nan­nte Toy­ota Woven City soll aus wasser­stoff­be­triebe­nen Brennstof­fzellen kom­men.

Auf der CES 2020 hat Toy­ota seine Pläne für eine Stadt der Zukun­ft präsen­tiert. Die Woven City soll auf einem 175 Hek­tar großem Gelände inner­halb des konz­erneige­nen Higashi-Fuji Tech­ni­cal Cen­ter von Grund auf neu gebaut wer­den. Als „leben­des Labor“ sollen dort neue Tech­nolo­gien getestet und opti­miert wer­den.

Grünes, verflochtenes Straßensystem

Bis zu 2.000 Men­schen, darunter Toy­ota-Angestellte und ihre Fam­i­lien, sollen auf dem futur­is­tis­chen Test­gelände leben. Das Stadt­de­sign soll drei Straßen-Arten enthal­ten. Die erste ist für schnelle, motorisierte Fahrzeuge, die zweite ist eine „städtis­che Prom­e­nade“ für „per­son­al mobil­i­ty vehi­cles“, also Scoot­er, Fahrräder und auch Fußgänger, die dritte ist eine reine Fußgänger­zone. Jede Straße­nart hat dabei eine eigene Art der Begrü­nung – die Fußgänger­straße ist sog­ar ganz als lin­ear ver­laufend­er Park angelegt. Die Form, in der die Infra­struk­tur der Smart City angelegt ist, erin­nert dabei bewusst an ein Tex­til-Web­muster. Dies ist auch eine Anspielung an die Grün­derzeit von Toy­ota: Der Fahrzeugher­steller hat Ende des 19. Jahrhun­derts als Web­stuhlman­u­fak­tur begonnen. Ver­ant­wortlich für das Städt­edesign ist der dänis­che Architekt Bjarke Ingels, der auch im Video zu sehen ist.

Wasserstoffbetriebene Roboter

Toy­otas Vision der Stadt zeigt, wie autonome Autos und gläserne Toy­ota e-Palette-Trans­porter laut­los durch begrünte Straßen fahren und Flug­drohnen mit Paketliefer­un­gen durch die Lüfte schwirren. Die Wohn­bere­iche selb­st sind mit den neuesten Tech­nolo­gien aus dem Smart-Home-Sek­tor aus­ges­tat­tet. Robot­er und sen­sor­basierte Kün­stliche Intel­li­genz (KI) wer­den sich um den Haushalt und weit­ere Grundbedürfnisse küm­mern. Sog­ar Gesund­heitschecks sollen sie durch­führen.

Unter der Erde wird ein Sys­tem aus autonomen Trans­port­fahrzeu­gen und Wasser­fil­ter­sys­te­men ver­laufen. Auch die Energiev­er­sorgung wird unterirdisch angelegt sein. Angetrieben wer­den soll die Tech-Utopie mit wasser­stoff­be­triebe­nen Brennstof­fzellen.

Ende 2021 startet plan­mäßig der Bau der Toy­ota Woven City. Was es son­st noch für High­lights auf der CES 2020 gab, kannst Du hier nach­le­sen. Auch Voda­fone rüstet Städte zu Smart Cities auf: Mit dem intel­li­gen­ten Maschi­nen­netz Nar­row­band IoT tauschen Gegen­stände und Maschi­nen in Dein­er Umge­bung Dat­en im Inter­net der Dinge aus.

Würdest Du in die Toy­ota Woven City einziehen wollen? Warum oder warum nicht? Schreib uns Deine Mei­n­ung in die Kom­mentare!

Titel­bild: Toy­ota

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