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Mission to the moon: Vodafone bringt LTE-Funk von der IFA ins All

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Zerklüftete Krater, enorme Temperaturschwankungen und unendliche Weiten einer kargen Steinlandschaft: unser Mond fasziniert – und bald bestimmt noch ein bisschen mehr. Denn in Zukunft wird Vodafone als erster Telekommunikationsanbieter zu unserem kosmischen Nachbarn starten, um hochleistungsfähige LTE-Technologie ins All zu bringen. Bevor Du mit uns die Mondlandung feierst, kannst Du auf der IFA 2017 selbst Astronauten-Atmosphäre schnuppern.

Vor 48 Jahren klebten Millionen Menschen weltweit vor dem Fernseher, als Neil Armstrong mit der Apollo 11 erstmals einen Fuß auf den Mond setzte. Einzig die verrauschte, flimmernde Bildqualität würde heute wohl niemanden mehr vom Hocker reißen. Das muss sie auch nicht, denn wenn bald wieder eine Raumfähre auf dem Erdtrabanten landet, wirst Du diese Mission im Idealfall nicht nur live, sondern auch hochauflösend mitverfolgen können. Dafür bringt Vodafone auf seiner „Mission to the moon“ erstmals LTE auf den Mond – und vorher den Mond nach Berlin.

 

Mission to the moon auf Erden erleben

Es ist nur ein Katzensprung bis nach Berlin, aber ein großer Schritt für die deutsche Weltraumforschung. Bevor Vodafone und die Raumfahrt-Experten von PTScientists (Part-Time Scientists, PTS) ihre Mond-Mission starten, laden sie Dich auf der IFA 2017 zu einem Schnuppererlebnis des kosmischen Abenteuers ein. Du möchtest selbst mal einen Fuß auf eine mondähnliche Landschaft setzen, die wagemutigen Astronauten hinter der „Mission to the moon“ kennenlernen und Mitglied der Crew werden? Bei der 57. Internationalen Funkausstellung hast Du die Gelegenheit, denn ein Teil des grünen Rasens des Sommergartens verwandelt sich vom 1. bis 6. September zur Mondstation.

 

Von der IFA in die Erdumlaufbahn

Während die Forscher von PTScientists all Deine Fragen zur Mission klären, bringt Vodafone neben Filmen zur Mondmission auch das Landemodul ALINA und zwei Audi Lunar Quattro-Rover mit, die den Mond erkunden sollen. Wer selbst einmal im All landen möchte, kann sich im Messe-Mondzelt registrieren und erhält einen Crew-Ausweis mit Astronauten-Foto. Auf einem Datenträger schickt Vodafone die Fotos dann im nächsten Jahr mit ALINA auf den Mond. Wer mitmacht, verewigt sich nicht nur in Weltraum-Sphären, sondern kann auch einen von 100 irdischen Preisen gewinnen. Mit dem Haupt-Los geht es in die USA, wo Du in einem Zero-G testen kannst, wie gut Du in der Schwerelosigkeit zurechtkommst.

 

LTE auf dem entferntesten Außenposten der Menschheit

Ihre „Mission to the moon“ starten Vodafone und die Berliner Raumfahrt-Forscher natürlich nicht nur zum Spaß. Bei der ersten Mondlandung unter deutscher Leitung möchten sie auch gleich das erste LTE-Netz ins All bringen. Es ist ein wichtiger Schritt für die künftige Erforschung des Erdtrabanten und Grundlage für viele weitere Missionen – wohl auch für die erste bemannte Siedlung auf dem Mond, die mit dem Projekt ESA Moon Village bereits in Planung ist. Ob und wie LTE die Weltraumforschung bereichern kann, merkst Du im dann schon bald. Denn dank moderner Kommunikations-Technik wird es erstmals möglich, hochauflösende Bilder von unserem kosmischen Nachbarn zu sehen.

 

Landemodul ALINA auf den Spuren von Apollo 17

Unter der Leitung der Berliner PTScientists wird Vodafone als Partner der ersten privatfinanzierten Mondmission eine LTE-Basisstation auf dem Erdbegleiter errichten – nicht irgendwo, sondern unweit der Landestelle von Apollo 17, dem letzten bemannten Mondflug im Jahr 1972. Das autonome Raumfahrzeug ALINA soll die zwei Roboterautos von Audi auf den Mond befördern. An Bord hat das Landemodul modernste Mobilfunktechnologie, mit der es im All als Basisstation dient und die Funkverbindung zur Erde herstellt. So kannst Du den kosmischen Ausflug auf dem Smartphone oder Tablet über superscharfe Live-Bilder und -Videos mitverfolgen.

Vodafone MttM ALINA

 

LTE-Netz revolutioniert die Weltraumforschung

Wenn es mit dem „Soft Landing“ in knapp 385.000 Kilometer Entfernung klappt, sollen sich die beiden Audi Lunar Quattro Rover auf Erkundungstour zu Apollo 17 begeben. Sie sind für die energiesparende Übermittlung der Daten ebenfalls mit einem LTE-Modul ausgestattet und tauschen sich über das Vodafone-Netz sowohl untereinander als auch mit ALINA aus. „Mit Vodafone haben wir einen hervorragenden Technikpartner für die Reise ins All gefunden. Und mit LTE eine Technologie mit Weltraum-Potenzial“, so Robert Böhme, CEO der Part Time Scientists. Denn die Steuerung des Raumschiffs und die sichere Landung seien nur die eine Seite der Medaille. „Ein energieeffizientes Netz, mit dem wir unsere Geräte und Operationen und damit die ganze Mission dort oben steuern können, macht wahre Forschung erst möglich. Und genau das bietet LTE.“

 

Vodafone optimiert die kosmische Kommunikation

Natürlich lässt sich nicht alles, was der Weltraum an Überraschungen zu bieten hat, auf der Erde testen – aber zumindest einkalkulieren. Um gegen die störrischen Temperatur-Schwankungen von etwa 300 Grad Celsius, fehlende Atmosphäre und Weltraumstrahlung bestmöglich gewappnet zu sein, setzte das PTS-Team bei der achtjährigen Forschung an ALINA auf etablierte Raumfahrt-Technik. Auf dem Erdtrabanten selbst soll dann aber bislang unerprobte Technologie die Forschungsarbeit erleichtern. Für genau diesen Part ist Vodafone mit seinem LTE-Netz zuständig – und bewegt sich damit in dünner Atmosphäre auf ganz neuem Terrain. Nicht nur die Weltraumstrahlung könnte dem für die Erde entwickelten LTE-Modem zu schaffen machen.

 

Zwischen Pioniergeist und Wagemut

Trotz einiger unvorhersehbarer Risiken birgt die LTE-Technologie ganz wesentliche Vorteile für den Einsatz im All. Denn mit dem optimierten Mobilfunk-Standard „Vehicle to Vehicle“ (V2V) würde es Vodafone gelingen, die beiden Mondfahrzeuge, das Raumschiff und die Messgeräte erstmals über Breitband miteinander zu vernetzen. So ließen sich die Unmengen generierter Daten aus den Experimenten und Untersuchungen mit LTE-V2V über große Distanzen bei geringem Stromverbrauch übertragen. Die neue Netzinfrastruktur kann später auch von anderen Partnern auf dem Mond genutzt werden. „Mit unserem Engagement wollen wir aber nicht nur einen Infrastruktur-Beitrag leisten, sondern auch zeigen, dass aus ganz Kleinem ganz Großes entsteht: mit Mut, Pionier- und Erfindergeist. Made in Germany“, führt Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter aus.

 

Wird die Mission to the Moon mit schnellem LTE belohnt?

Ursprünglich ist das Projekt „Mission to the moon“ 2008 im Rahmen eines Google Wettbewerbes gestartet. Seit 2010 ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Partner dabei. Noch tüfteln die PTS-Forscher am Feinschliff von ALINA, der Flug ist aber bereits gebucht. Als Fracht der Trägerrakete Falcon 9 wird das Raumfahrzeug mit der Vodafone-Technik vom Cape Canaveral in Florida abheben. Exakt einen Mond-Tag, also einen halben Erden-Monat, hat das deutsche Team für ihre Forschungen Zeit – für Vodafone genug, um sein LTE-Netz auf dem Mond in Betrieb zu nehmen und herauszufinden, ob die irdische Kommunikationstechnik auch im Weltraum zuverlässig funkt(ioniert).

 

Die Mond-Mission gibt Dir noch Rätsel auf? Dann funk es uns in unsere irdischen Kommentare oder besuch uns auf der IFA.

 

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