Eine junge Frau liest ihre WhatsApp-Nachrichten auf ihrem Smartphone
Junge Frau schaut auf ihr iPhone.
Einige der Helden in Raid: Shadow Legends
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WhatsApp zeigt ab 2019 Werbung in der Statusleiste

Die bei den Deutschen beliebteste Mes­sen­ger-App ist zweifel­los What­sApp. Rund 50 Mil­lio­nen Nutzer verze­ich­net sie lan­desweit. Um sich selb­st in die schwarzen Zahlen zu brin­gen, erwartet Dich ab 2019 in der bis­lang wer­be­freien Anwen­dung Reklame unter­schiedlich­er Couleur.

In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agen­tur kündigte der What­sApp-Geschäfts­führer Matt Ide­ma an, ab 2019 Wer­bung in der App zu schal­ten. Der Grund dafür ist so sim­pel wie ein­fach: Das Unternehmen will so kurzfristig in die schwarzen Zahlen rutschen. Damit muss der Mes­sen­ger auch seinen einst gepredigten Grund­satz „What­sApp bleibt wer­be­frei“ rev­i­dieren.

Chats nicht betroffen

Pos­i­tiv für die Nutzer ist, dass die Chats von der Maß­nahme nicht betrof­fen sind und in kein­er Weise beein­trächtigt wer­den. Du kannst also weit­er­hin What­sApp wie gewohnt auf Deinem Smart­phone nutzen, die Ein­schränkun­gen find­en in einem anderen Bere­ich statt. Die Anzeigen sollen dem­nach im Sta­tus-Bere­ich geschal­tet wer­den. Wie die Wer­bung genau ausse­hen wird, dazu gibt es derzeit noch keine gesicherten Infor­ma­tio­nen. Den Sta­tus-Bere­ich imple­men­tierte das Unternehmen als Reak­tion auf Snapchats Erfolg mit einem ähn­lichen For­mat. Über einen Zeitraum von 24 Stun­den kannst Du dort Fotos, Videos und kurze Texte posten, die Deine Fre­unde sich dann anse­hen kön­nen. Informiert wer­den sie darüber durch einen Punkt neben dem „Status“-Feld.

Video: YouTube / neuland.tips

Änderung der Fahrtrichtung

Ursprünglich sollte What­sApp wer­be­frei bleiben, hieß es zumin­d­est von den Grün­dern Jan Koum und Bri­an Acton. Da sie aber nicht mehr an Bord des Unternehmens sind, hat sich die Fahrtrich­tung, auch auf­grund wirtschaftlich­er Zwänge, geän­dert.

Eine weit­ere Änderung, die zeit­nah in Kraft treten soll, ist eine Koop­er­a­tion mit größeren Unternehmen. Diese sollen den Kurzmit­teilungs­di­enst nutzen kön­nen, um mit ihren Kun­den direkt zu kom­mu­nizieren. Die Flugge­sellschaft KLM, der Fahr­di­en­stleis­ter Uber oder das Reise­por­tal Booking.com gehören zu den ersten Unternehmen, die von der „What­sApp Busi­ness API“ Gebrauch machen.

Was hältst Du davon, dass What­sApp bald nicht mehr wer­be­frei sein wird? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

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