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Samsung Notfallmodus: So kannst Du das Feature einrichten

Wir alle hof­fen, dass dieser Fall nie ein­tritt. Trotz­dem kannst Du uner­wartet in eine Not­si­t­u­a­tion ger­at­en. Sei es ein steck­en geblieben­er Aufzug oder ein Autoun­fall: Risiken gibt es genug. Für den Fall der Fälle hat Sam­sung seinen Mobil­geräten einen Not­fallmodus ver­passt.

Natür­lich erset­zt der Not­fallmodus nicht den Anruf beim Ret­tungs­di­enst unter 112 oder der Polizei. Den­noch kann es unter Umstän­den sin­nvoll sein, die Akku­laufzeit in ein­er Not­si­t­u­a­tion zu ver­längern und Deinen Stan­dort umge­hend per Kurz­nachricht mit jeman­dem aus Dein­er Kon­tak­tliste zu teilen. Wir zeigen, wie Du den Not­fallmodus ein­richt­est und ihn im Ern­st­fall auch ver­wen­d­est.

Welche Geräte unterstützen den Android Notfallmodus?

Der Not­fallmodus ist bei vie­len Sam­sung-Geräten bere­its vorin­stal­liert. Du kannst her­aus­find­en, ob das bei Deinem Gerät der Fall ist, indem Du die Ein-/Aus-Taste etwas länger drückst. Erscheint im darauf­fol­gen­den Menü neben „Auss­chal­ten” und „Neustart” auch der „Not­fallmodus”, dann ist Dein Gerät kom­pat­i­bel.

So richtest Du den Notfallmodus ein

Sofern Dein Sam­sung-Smart­phone den Not­fallmodus unter­stützt, gehe wie fol­gt vor: Zunächst drückst Du die Ein-/Aus-Taste so lange, bis das Menü für den Neustart und das Auss­chal­ten erscheint. Unten ste­ht nun „Not­fallmodus deak­tiviert”. Tippe das Sym­bol an und lies Dir die Nutzungs­be­din­gun­gen durch. Nach­dem Du diese bestätigt hast, wird Dir eine entsprechende Erläuterung angezeigt.

Der Not­fallmodus spart zunächst ein­mal Akkuleis­tung, indem er alle nicht zwin­gend benötigten Apps stoppt. Außer­dem been­det er Daten­verbindun­gen wie WLAN und Blue­tooth, die in ein­er Not­si­t­u­a­tion nicht unbe­d­ingt gebraucht wer­den. Des Weit­eren wird das Dis­play abge­dunkelt und die geschätzte verbleibende Akku­laufzeit somit drastisch erhöht. Das Handy kann in diesem Energies­par­modus bei vollem Akku laut Her­stellerangaben mehr als drei Tage lang eingeschal­tet bleiben.

Diese Möglichkeiten bietet der Notfallmodus

Du hast im nun erscheinen­den Not­fall­bild­schirm mehrere Auswahlmöglichkeit­en. So kannst Du zum Beispiel die Taschen­lampe aktivieren, um Dich in ein­er dun­klen Umge­bung mith­il­fe des einge­baut­en Kam­era-Blit­zlichts zu ori­en­tieren. Diese Funk­tion soll­test Du natür­lich sparsam ein­set­zen, da die sehr helle LED viel Strom ver­braucht. Der Not­fal­lalarm wiederum aktiviert eine laute Sirene, um auf Dich aufmerk­sam zu machen. Mit der Funk­tion „Eige­nen Stan­dort senden” teilst Du Deinen let­zten bekan­nten Aufen­thalt­sort ein­er von Dir fest­gelegten Per­son per SMS mit.

Ver­wende alter­na­tiv das Tele­fon, um jeman­den anzu­rufen. Mit der Funk­tion „Inter­net aufrufen” wird Deine Daten­verbindung aktiviert und Du kannst nach Infor­ma­tio­nen suchen. Über „Notruf wählen” wird der Ret­tungs­di­enst ver­ständigt. Du kannst aber auch weit­ere Funk­tio­nen hinzufü­gen, indem Du das Plus-Sym­bol antippst. So kannst Du beispiel­sweise Face­book oder Google Maps als zusät­zliche Apps aufrufen, um Deine Fre­unde über Deine Lage zu informieren oder Deinen eige­nen Stan­dort auf ein­er Karte anzeigen zu lassen. Mith­il­fe der drei Punk­te in der recht­en oberen Ecke kannst Du zusät­zliche Ein­stel­lun­gen ver­wal­ten und trotz aktiviertem Not­fallmodus WLAN oder Blue­tooth ein­schal­ten.

Sam­sung S5 Not­fallmodus ein­richt­en
Video: YouTube/Samsung Mobile Austria

SOS-Nachrichten auch ohne aktivierten Notfallmodus versenden

Sofern Du im Not­fall die Möglichkeit haben möcht­est, soge­nan­nte SOS-Nachricht­en zu ver­wen­den, richte diese zunächst über den Pfad „Ein­stel­lun­gen | Erweit­erte Funk­tio­nen | SOS-Nachricht­en senden” ein. Akzep­tiere dort die Nutzungs­be­din­gun­gen und lege fest, was passieren soll, wenn Du eine SOS-Nachricht send­est. Du kannst diese Art von Nachricht später aus­lösen, ohne zuvor den Not­fallmodus zu aktivieren. Drücke hierzu dreimal hin­tere­inan­der die Ein-/Aus-Taste, wenn Du Dich in ein­er Not­si­t­u­a­tion befind­est. Sofern Du dies eingestellt hast, wird nun ein Bild der Front- und Haup­tkam­era sowie eine fünf Sekun­den lange Audionachricht an Deine Not­fal­lkon­tak­te ver­schickt.

Verhalten im Ernstfall

Im Not­fall gilt wie son­st auch im Leben: Bewahre so gut es geht Ruhe. Ver­schaffe Dir einen Überblick über die Sit­u­a­tion und über­lege, was Du tun kannst. Als erstes soll­test Du immer Dich selb­st absich­ern und Hil­fe anfordern, bevor Du ver­suchst, anderen zu helfen. Wenn Du irgend­wo eingeschlossen bist, kann Dir der Not­fallmodus helfen, auch län­gere Wartezeit­en zu über­brück­en, ohne dass der Akku Deines Tele­fons schnell den Geist aufgibt. Um Deine Akku­laufzeit musst Du Dir also weniger Gedanken machen.

Wenn Du Dir nicht sich­er bist, welche Funk­tio­nen Du aktivieren soll­test, pro­biere sie alle nacheinan­der aus und ver­suche, ein­er Ver­trauensper­son Deine Lage zu schildern und zu sig­nal­isieren, welche Art von Unter­stützung Du benötigst. Bist Du zum Beispiel beim Berg­steigen abgerutscht und ver­let­zt, kannst Du in ein­er entsprechen­den Not­fall-SMS die Art Dein­er Ver­let­zung schildern und dem möglichen Helfer Deinen genauen Stan­dort mit­teilen.

Was tun wenn der Aufzug steck­en bleibt
Video: YouTube/themichawearsprada

Zusammenfassung

Viele Sam­sung-Smart­phones bieten einen soge­nan­nten Not­fallmodus mit deut­lich ver­längert­er Akku­laufzeit und ein­er Reduzierung der Funk­tio­nen auf das Wesentliche. Im Not­fallmodus kannst Du …

  • … die Taschen­lampe zur Ori­en­tierung ver­wen­den.
  • … einen Notruf abset­zen.
  • … anderen Deinen aktuellen Stan­dort mit­teilen.
  • … Deine Akku­laufzeit auf bis zu drei Tage ver­längern.
  • … Bilder und Stan­dort als SOS-Nachricht an bes­timmte Kon­tak­te ver­schick­en.

Der Not­fallmodus lässt sich mit Hil­fe der Ein-/Aus-Taste Deines Smart­phones aktivieren und kann jed­erzeit auch wieder deak­tiviert wer­den.

Bist Du schon­mal in ein­er schein­bar auswe­glosen Sit­u­a­tion gewe­sen? Wie hast Du reagiert? Teile uns Deine Erfahrun­gen in den Kom­mentaren mit.

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