Junge Frau arbeitet am Laptop.
Eine Frau mit roten Kopfhörern liegt auf dem Bett und hört etwas auf ihrem Handy.
Beispiel für die Nutzung von Apple Music via SharePlay in FaceTime
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Gmail erhält großes Update: Diese Top-Features halten Einzug

In let­zter Zeit ver­mehrten sich Berichte, dass Google die Web-Ver­sion von Gmail über­holt, um effizien­teres Arbeit­en zu ermöglichen. Jet­zt hat das Unternehmen bekan­nt gegeben, welche Verän­derun­gen auf Nutzer zukom­men. Die neuen Funk­tio­nen wer­den schrit­tweise aus­gerollt – es kann also dauern, bis auch Du sie nutzen kannst.

Vertrauliche Nachrichten schützen: E-Mails mit Ablaufdatum

Google will die Sicher­heit in Gmail verbessern und hat für die Web-Ver­sion einige prak­tis­che Neuerun­gen in pet­to: So kannst Du streng ver­trauliche Nachricht­en jet­zt mit einem Ablauf­da­tum verse­hen. Ein Code, der Dich über SMS erre­icht, soll die E-Mail zusät­zlich absich­ern. Erst nach Code-Eingabe kannst Du den Inhalt ein­er ver­traulichen Nachricht lesen. Außer­dem ver­ri­et Google, dass Du die Option zum Kopieren oder Aus­druck­en deak­tivieren kannst. Die Maß­nahme soll ver­hin­dern, dass der Empfänger Infor­ma­tio­nen verse­hentlich an Dritte weit­ergibt. Der neue Modus heißt „Ver­traulich“ und wird in den näch­sten Wochen aus­gerollt.

Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Je voller der Postein­gang ist, desto schwieriger wird es, die Nachricht­en abzuar­beit­en oder den Überblick zu behal­ten. Um dem „Over­load“ ent­ge­gen­zuwirken, nutzt Google eine kün­stliche Intel­li­genz (K.I.): Sie schiebt unge­le­sene Mit­teilun­gen, die wichtig erscheinen, im Postein­gang nach oben („nudg­ing“).

Eine K.I. spielt auch bei der „Smart Reply“-Funktion eine Rolle: Google liest sich Deine Nachricht­en durch und schlägt Dir beim Antworten passende Floskeln wie „Mir geht’s gut“ vor. Die intel­li­gen­ten Antworten gab es vor­ab schon im mobilen Gmail.

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Optimierter Schutz vor Pishing & Co.

Google hat auch den Schutz vor Pish­ing-Nachricht­en verbessert: Machine Learn­ing-Algo­rith­men kön­nen nun iden­ti­fizieren, ob der Absender fälschlicher­weise vorgibt, jemand anderes zu sein. Zudem hat Google die Warn­hin­weise in E-Mails über­ar­beit­et. Sie sind jet­zt optisch auf­fäl­liger, um Dich bess­er vor poten­ziell gefährlichen Inhal­ten zu schützen.

Anhänge schon im Gmail-Posteingang entdecken

Wenn Du wis­sen woll­test, welche Anhänge sich in ein­er E-Mail befind­en, musstest Du bis­lang immer die Nachricht auf­machen. Dieser Prozess soll dank des Gmail-Updates effizien­ter wer­den: In Zukun­ft kannst Du Anhänge direkt im Postein­gang anklick­en, ohne den Thread öff­nen zu müssen.

Junge Frau defragmentiert ihren Computer.

Das große Gmail-Update wird ger­ade weltweit aus­gerollt.

Abbestellen von Nachrichten vereinfacht

Auch ein neues „Unsubscribe“-Feature hält Einzug in Gmail: Erhältst Du viele Nachricht­en von einem Absender, die Du Dir sel­ten bis gar nicht durch­li­est, schlägt Dir Google automa­tisch vor, diese abzubestellen.

Offline-Modus für Deine Nachrichten

Eben­so prak­tisch ist die Möglichkeit zum Offline-Modus: E-Mails, die nicht mehr als 90 Tage alt sind, kannst Du ohne Inter­netverbindung beant­worten oder archivieren. Einige Änderun­gen wer­den aber natür­lich erst dann voll­ständig wirk­sam, wenn sich Dein Com­put­er anschließend wieder mit dem Inter­net ver­bun­den hat.

Hast Du die neuen Gmail-Fea­tures schon aus­pro­biert? Wir freuen uns auf Deine Rück­mel­dung.

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