Junge Frau nutzt Facebook auf dem Handy
Apollo 11 in VR Header
Funkmast, der mit 5G den Weg ins Gigabit-Zeitalter ermöglicht
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Facebook wohl bald auch mit eigenem Sprachassistenten

Siri, Google Assis­tant, Cor­tana oder Alexa: Immer mehr dig­i­tale Assis­ten­ten erle­ichtern Dir die Eingabe und die Aus­führung von Wün­schen per Sprach­be­fehl. Da darf Face­book natür­lich nicht fehlen – das Unternehmen arbeit­et jet­zt eben­falls an einem eige­nen Assis­ten­ten. 

Nie­mand würde ern­sthaft erwarten, dass Face­book bei einem so wichti­gen Zukun­ftsseg­ment wie der dig­i­tal­en Sprach­s­teuerung mit­tels Eingabegerät außen vor bleiben würde. Zwar scheint es sich bis­lang nur um Frag­mente im Quell­code der Face­book-App zu han­deln, doch wenn man den aktuellen Gerücht­en Glauben schenkt, dann erwartet uns 2018 auch im welt­größten sozialen Net­zw­erk eine Inter­ak­tion­s­möglichkeit nicht nur per Sprach­be­fehl.

Was verbirgt sich hinter dem Codenamen Aloha?

Bei der näch­sten Evo­lu­tion­sstufe der dig­i­tal­en Sprachas­sis­ten­ten kön­nte, wie bere­its beim Ama­zon Echo Show, bere­its eine Vide­o­funk­tion inte­gri­ert sein. Nicht ohne Grund find­et die Entwick­lung in Facebook’s geheimem Forschungszen­trum in Gebäude 8 der Zen­trale im kali­for­nischen Men­lo Park statt. Das Beson­dere an Alo­ha soll nicht nur ein großer Touch­screen mit Kam­era und Laut­sprech­ern sein, son­dern auch ein soge­nan­nter „AI-Kam­era­mann”. Dieser erken­nt automa­tisch Objek­te und vielle­icht sog­ar die Stim­mung eines Men­schen in der Umge­bung. Sie kön­nte schon bald in Küchen, Wohnz­im­mern und Schlafz­im­mern für span­nende Videokon­feren­zen mit Fre­un­den und Ver­wandten sor­gen, bei denen Aug­ment­ed Real­i­ty-Funk­tio­nen wie bei Snapchat einge­baut wer­den.

Face­book M fordert Siri und Google her­aus
Video: YouTube/Wall Street Journal

Die Spracherken­nung selb­st wird ver­mut­lich auf dem Chat­bot „M” basieren, der aktuell im englis­chsprachi­gen Raum für den Mes­sen­ger getestet wird. Dieser arbeit­et mit kün­stlich­er Intel­li­genz und ver­sucht so noch genauer her­auszufind­en, was der Nutzer nun meint oder wün­scht. Ein bekan­ntes Prob­lem ist aber, wie bei den anderen Sprachas­sis­ten­ten auf dem Markt auch, dass es große Bedenken hin­sichtlich des Schutzes der Pri­vat­sphäre gibt. Ein mithören­der Laut­sprech­er auf dem Tisch ist eine Sache – die voll­ständi­ge Ver­net­zung des Zuhaus­es mit Kam­era- und Mikro­fontech­nik eine andere. Es bleibt abzuwarten, welchen Nutzen und welche Schutzmech­a­nis­men Face­book diesen Bedenken gegenüber­stellen wird.

Würdest Du einen dig­i­tal­en Sprachas­sis­ten­ten mit Vide­o­funk­tion nutzen, wenn er Dir im All­t­ag mit Deinen Fre­un­den Vorteile ver­schafft? Schreibe uns Deinen Kom­men­tar.

Titelbild: Pexels/Pixabay

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