Frau am Smartphone mit UKW-Empfang
Paar nutzt im Auto eine Karten-App zur Navigation.
Die verschiedenen Gegner in Archero

Android: So kannst Du FM-Radio auf Deinem Smartphone hören

Unter­wegs Musik zu hören gehört für Dich zum All­t­ag? Klar, denn Deine Musik­samm­lung ist über Stream­ing-Anbi­eter wie Deez­er, Spo­ti­fy und iTunes ja nahezu uner­schöpflich. Doch, was ist, wenn Du Deinen Lieblingssender nicht im Inter­net find­est und ein­fach mal wieder klas­sisch UKW-Radio hören möcht­est? Bei eini­gen Android-Smart­phones ist ein FM-Tuner bere­its einge­baut und die dazuge­hörige App bere­its vorin­stal­liert.

Mit Deinem Smart­phone kannst Du so viel: Tele­fonieren, Sur­fen, Navigieren und so weit­er. Aber was ist eigentlich mit dem guten alten Radioemp­fang? Selb­st am abgele­ge­nen Bag­gersee kann das Kof­fer­ra­dio zu Hause bleiben – denn ger­ade bei etwas älteren Android-Smart­phones ist ein UKW-Radio bere­its einge­baut und die zuge­hörige App wird gle­ich mit­geliefert.

So aktivierst Du das FM-Radio unter Android

Um her­auszufind­en, ob in Deinem Smart­phone ein FM-Mod­ul einge­baut ist, gehst Du zunächst die Liste der vorin­stal­lierten Apps durch. Befind­et sich darunter ein „FM-Radio” oder „Radio” weißt Du, dass Dein Smart­phone den Emp­fang unter­stützt. Schließe nun ein Head­set oder einen Kopfhör­er an, um für Emp­fang zu sor­gen. Das Kabel des Kopfhör­ers dient näm­lich gle­ichzeit­ig als Antenne. Wenn die App nicht vorhan­den ist, kannst Du mit Deinem Smart­phone lei­der kein UKW-Radio hören.

Sender aufzeichnen, Favoriten speichern und RDS

Ist die App vorhan­den, führst Du zunächst einen Sender­such­lauf aus. Anschließend erhältst Du eine Liste aller in Deinem Umkreis ver­füg­baren Sender und kannst diese anwählen. Sofern die Ein­stel­lun­gen Dein­er App dies erlauben, aktiviere noch RDS (Radio Dat­en Sys­tem), um Dir zusät­zliche Infor­ma­tio­nen wie laufend­er Titel und andere Infor­ma­tio­nen anzeigen zu lassen. Deine Lieblingssender kannst Du dann meist noch als Favoriten hinzufü­gen und in eine Schnell­star­tliste pack­en. Außer­dem bieten einige Apps die Möglichkeit, Sendun­gen mitzuschnei­den. Hier soll­test Du, falls möglich, als Spe­icherort Deine SD-Karte wählen. Son­st ist möglicher­weise schon bald der Geräte­spe­ich­er voll.

Nach­dem Du diese Schritte aus­ge­führt hast, ste­ht dem Radio-Hörvergnü­gen nichts mehr im Wege. Es gibt jedoch auch Nachteile bei der klas­sis­chen Radio­vari­ante:

Das sind die Vor- und Nachteile von UKW-Tuning

Den klas­sis­chen UKW-Emp­fang gibt es seit mehr als 100 Jahren. Dementsprechend ist die Tech­nolo­gie nicht nur weit­ge­hend aus­gereift, son­dern funk­tion­iert häu­fig auch hin­ter dick­en Beton­wän­den, in Tun­neln oder am abgele­ge­nen See. Außer­dem gilt:

  • Über UKW empfängst Du manch­mal lokale Sender, die gar kein Inter­ne­tange­bot besitzen.
  • Der Radio-Emp­fang kostet Dich kein oder kaum Daten­vol­u­men.
  • Dein Prozes­sor und somit Dein Akku wer­den deut­lich geringer belastet.
  • In abgele­ge­nen Gebi­eten ohne Mobil­funkemp­fang kann UKW-Radio immer noch funk­tion­ieren.

Es gibt aber auch Nachteile:

  • Der UKW-Emp­fang ist störan­fäl­lig und vor allem im Auto und bei der Bah­n­fahrt nicht ger­ade ein Genuss.
  • Die Klangqual­ität ist bei Inter­net­sendern häu­fig bess­er.
  • Viele Android-Smart­phones haben keinen einge­baut­en FM-Chip oder keine Radio-App instal­liert.
  • Der Emp­fang von Dig­i­tal­ra­dio (DAB+) ist mit der UKW-App nicht möglich.

Nutzt Du Dein UKW-Radio im Smart­phone? Oder hörst Du lieber Inter­net-Radiosender? Teile uns Deine Mei­n­ung gerne über die Kom­men­tar­funk­tion mit.

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