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Immer neue Kunst per App: Mit Joto malt sich Dein Wand-Gemälde selbst

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Egal wie spannend und modern ein Bild ist: Hängt es erstmal an der Wand, wird es irgendwann langweilig. Du suchst nach einem Gemälde, an dem Du Dich garantiert nie satt sehen kannst? Et voilá: Die intelligente Tafel Joto zeichnet Dir jeden Tag ein neues Bild – und zwar genau so, wie Du es gerne hättest. Als wäre das nicht kreativ genug, bist Du mit Joto auch noch bei alltäglichen Textbotschaften bestens im Bilde. 

Eine künstlerische Ader ist nicht jedem vergönnt. Vielleicht hast Du dank einiger Zeichen-Apps oder YouTube-Tutorials Dein kreatives Händchen schon ein bisschen geschult. Doch spätestens, wenn das Werk vom Skizzenblock auf eine größere Leinwand soll, wird es knifflig. Es sei denn, Du musst gar nicht selbst den Pinsel ansetzen, sondern überlässt das der Roboter-Tafel Joto. Das clevere Gadget des britischen Start-ups Those zeichnet Gemälde auf Knopfdruck – und zwar exakt nach Deiner Vorlage.

 

Video: Youtube / Those

 

Ist das Kunst oder schon Technik?

Eigentlich ist Joto nicht mehr als ein Bilderrahmen mit einem Whiteboard als Untergrund. Über eine elektronische Schiene kann es allerdings eigenständig einen Stift und Radiergummi zu jedem „Pixel“ des Bildes bewegen. Hast Du am Laptop, auf dem Tablet oder Smartphone eine digitale Skizze erstellt, überträgt Joto diese als Tintenzeichnung auf das Wandgemälde. Indirekt „federführend“ bist Du natürlich trotzdem, denn via Bluetooth oder Wi-Fi gibst Du über die dazugehörige App das Wunschmotiv in Auftrag. Nicht nur das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch der Entstehungsprozess ist spannend zu beobachten: Locker schwingt Joto den schwarzen Stift über die weiße Tafel. Wer schaut einem Künstler nicht gerne mal über die Schulter? – Oder eben über die Schiene.

 

Foto: Joto press media

 

Kreative Community: Jeden Tag ein neuer Jot

Ist Dir ein Bild besonders geglückt, kannst Du diesen sogenannten „Jot“ in einer offenen Bibliothek anderen Kunstliebhabern zur Verfügung stellen. So könnte es sein, dass Deine „Kritzelei“ plötzlich bei Deinem Nachbarn im Wohnzimmer hängt. Im Gegenzug stehen Dir über die App zahlreiche Motivvorlagen und Jots der Community zur Auswahl: von abstrakten Porträts bis zu minimalistischen Stillleben findest Du hier ein Repertoire, von dem jeder Kunstsammler nur träumen kann. Kickstarter-Unterstützer können sich mit der Exklusiv-Funktion „365 days of art“ auch einfach von Joto überraschen lassen: Schon beim Aufstehen hat die kreative Tafel dann jeden Tag ein neues Kunstwerk vorbereitet. Gefällt das Motiv nicht, lässt es jederzeit und von überall ändern.

 

Launching Joto on #Kickstarter has been quite an experience. These are some of the highlights and #BTS of our campaign. — Big thanks to everyone involved and for supporting along the way! 🙌

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Geteilte Kunst ist doppelte Freude

Der Nachwuchs hat seine ersten Strichmännchen auf Papier verewigt? Darüber freuen sich Oma und Opa bestimmt auch. Fotografierst Du das Erstlings-Werk ab, kannst Du es über Joto einfach mit der Verwandtschaft oder Freunden teilen. Über die App lassen sich nämlich mehrere Nutzer hinzufügen, so dass Du anderen Joto-Usern aus der Ferne einen kreativen Gruß zukommen lassen kannst. Dabei darf es auch gerne mal ein persönlicher Text sein, denn Joto malt nicht nur, sondern schreibt auch. Ob „Happy Birthday“, das Tagesmenü im Restaurant oder Projektideen im Home Office: was Du digital ins Smartphone tippst, bringt Joto analog an die Tafel.

 

Fleißiger Schreiberling: Tweets, Termine und To-Do’s

Über die App kannst Du wählen, ob das Gadget eine To-Do-Liste oder Notizen anlegen soll. Auch Deine Termine, das Wetter oder den neusten Tweet soll das autonome Schreibgerät dokumentieren können. Dafür integriert die Software zahlreiche Schnittstellen für Apps wie Google Calendar, Twitter und Trello. Außerdem möchte das Those-Team eine öffentliche API freigeben, mit der Tüftler auf der Joto-Cloud-Plattform herumexperimentieren können.

Nach zwei super erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen steht der Realisierung des Joto-Projekts nichts mehr im Weg. Die Early-Birds sollen sich ab März 2018 an dem wandlungsfähigen Kunstwerk erfreuen können. Das Einzige, was Du nun vielleicht ankreiden könntest: Bunte Bilder kann Joto (noch) nicht. Dieses „Manko“ wollen die Macher aber gerne ausradieren, wenn die Community entsprechendes Feedback äußert. Andererseits: gerade wegen dem minimalistischen Zeichenstil passt Joto ja so toll in jedes moderne Zuhause.

 

Hast Du schon einen Platz für Joto auserkoren und möchtest die kreative Tafel gerne bei Dir Zuhause haben? Schreib uns, was Du von dem Projekt hältst!

 

Titelfoto: Joto press media
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