Gründer und Geschäftsführer EVUM Motors

Gründer und Geschäftsführer EVUM Motors: Dipl.-Ing. Sascha Koberstaedt (links) Dr.-Ing. Martin Šoltés (rechts)

Auf ein Wort

5 Fragen an … Sascha Koberstaedt

EVUM Motors setzt beim aCar auf clevere Lösungen und Technologien, die Ökonomie und Ökologie vereinen. Warum der Schlüssel dazu die Digitalisierung ist, verrät uns Sascha Koberstaedt, Gründer und Geschäftsführer von EVUM Motors.

Portrait Sascha Koberstaedt

Sascha Koberstaedt ist Maschinenbau-Ingenieur mit Fokus auf den Automotive-Bereich. Das im Rahmen eines Forschungsprojektes der TU München entwickelte aCar produziert der damals zuständige Forschungsleiter nun als Serienfahrzeug.

5 Fragen an … Sascha Koberstaedt 

Das aCar von EVUM setzt neben einer einfachen und robusten Konstruktion auch auf smarte Lösungen für ein intelligentes Flottenmanagement. Das sei ein entscheidender Vorteil für das aCar, sagt Sascha Koberstaedt. Wir haben mit ihm darüber gesprochen.

Hallo Sascha! Warum hast du dich entschieden, mit EVUM Motors den Schritt in die Digitalisierung zu gehen?

Auch wenn der Schwerpunkt bei der Entwicklung unseres Fahrzeugs auf einfacher und robuster Technik lag, wurde uns schnell klar, dass sich viele Aspekte nachhaltiger Anwendung des aCar nur über Digitalisierung und somit Vernetzung der Fahrzeuge lösen lassen würden.

Was sind aus deiner Sicht die größten Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben?

Wir sehen klare Vorteile wie etwa ein Green- Fleet-Dashboard oder den schnellen Überblick über Ladestände und Fahrzeugzustände. In Zukunft kommen weitere Möglichkeiten wie Nutzfahrzeug-Sharing oder Predictive Maintenance hinzu.

Worin liegen die größten Risiken, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verschläft?

In unserem Fall bestünde die Gefahr, dass das Konzept im Gesamtkontext doch nicht aufgeht, weil wichtige Informationen zur Nachhaltigkeit und zur Fahrzeugnutzung fehlen. Wir sind überzeugt, dass ambitionierte Ziele bei der CO2-Reduktion ohne Digitalisierung praktisch nicht zu erreichen sind.

aCar auf Ausstellung
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Telematik Box von Vodafone

Die Telematik-Einheit von Vodafone kann für nahezu jedes Fahrzeug nachgerüstet werden.

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Was würdest du anderen Unternehmen raten, die sich bisher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben?

Das hängt natürlich davon ab, womit sich das Unternehmen konkret beschäftigt. Aber letztlich dürfte es ungehobene Potenziale zur Reduktion von klimaschädlichen Emissionen in jeder Branche und in jedem Geschäftsmodell geben. Digitalisierung kann dabei helfen, dies zu verbessern.

Basierend auf der Erfahrung, die du bereits gesammelt hast: Welche drei Tipps würdest du einem Unternehmen in derselben Situation geben?

Das Gesamtkonzept und die Lösungsarchitektur müssen vom Unternehmen selbst kommen. Aber bei der Konzeption der Lösung und erst recht bei deren Ausgestaltung und Skalierung ist es sinnvoll, mit erfahrenen Partnern zusammenzuarbeiten – wie etwa mit Vodafone beim Thema Vernetzung.

Lieber Sascha, vielen Dank für dieses Gespräch!
 

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