Samsung-Präsident Roh Tae-moon zeigt lächelnd Galaxy S22 und Galaxy S22 Ultra
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OnePlus-Gründer Carl Pei auf einer Bühne mit dem Slogan "Never Settle" über seinem Kopf
Das Bild zeigt zwei Männer. Der linke Mann flüstert dem rechten Mann etwas ins Ohr.
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Galaxy S: 2023 könnte Samsung eine neue Ära einläuten

Mit welchen Fea­tures stat­tet Sam­sung das Galaxy S 2023 aus? Auch im kom­menden Jahr wird das Unternehmen aus Süd­ko­rea aller Voraus­sicht nach seine Flag­gschiffrei­he fort­set­zen. Darauf deuten auch die zahlre­ichen Gerüchte zur Ausstat­tung der neuen Mod­elle hin. Hier find­est Du Infor­ma­tio­nen zu Design, Dis­play, Kam­eras, Per­for­mance, Release-Datum und Preis.

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Wichtig: Der vor­liegende Artikel beruht auf Gerücht­en, die sich um Sam­sungs näch­stes Top-Smart­phone drehen. Wed­er wis­sen wir, wie das Handy genau heißen wird, noch, welche Ausstat­tung es mit­bringt. Offizielle und detail­lierte Infor­ma­tio­nen zu den Specs gibt es erst, wenn Sam­sung das Gerät enthüllt.

Design: Hochwertig und edel

Es ist sehr wahrschein­lich, dass Sam­sung den Kurs fort­set­zt, den das Unternehmen mit dem Galaxy S22 eingeschla­gen hat. Entsprechend gehen wir davon aus, dass auch für das Galaxy S 2023 hochw­er­tige Mate­ri­alien zum Ein­satz kom­men: Das Gehäuse wird voraus­sichtlich wieder aus Alu­mini­um beste­hen, während wir eine Rück­seite aus Glas erwarten. Dies scheinen geleak­te Bilder des Ultra-Mod­ells zu bestäti­gen:

Eben­falls wahrschein­lich ist, dass Sam­sung das Design des Flag­gschiff-Smart­phones vom Rest der Rei­he abhebt. So ist das Unternehmen bere­its beim Galaxy S22 Ultra vorge­gan­gen, das eher der Galaxy-Note-Rei­he ähnelt als anderen Galaxy-S-Smart­phones.

Es ist aber auch möglich, dass Sam­sung ein Designele­ment des Galaxy S22 Ultra für die gesamte Rei­he S 2023 übern­immt: den Kam­er­aauf­bau. Dem­nach kön­nten die Lin­sen wie beim aktuellen Top­mod­ell ohne großen Buck­el nur leicht aus der Hülle her­aus­ra­gen.

Wie die Basisver­sion des Sam­sung-Handys ausse­hen kön­nte, zeigt uns der Leak-Experte Steve Hem­mer­stof­fer aka OnLeaks mit Bildern auf Twit­ter. Seine 3D-Mod­elle sollen auf offiziellen Pro­duk­tion­sze­ich­nun­gen basieren. Sollte das Galaxy S 2023 tat­säch­lich so ausse­hen, hat es ein sehr ähn­lich­es Design wie das Vorgänger­mod­ell.

Das Smart­phone soll Hem­mer­stof­fer zufolge 146,3 Mil­lime­ter lang sein und 70,8 Mil­lime­ter bre­it. In der Tiefe misst das Handy ange­blich 7,6 Mil­lime­ter. Damit hat es sehr ähn­liche Maße wie das Galaxy S22. Zur Erin­nerung: Das aktuelle Sam­sung-Smart­phone misst 146 x 70,6 x 7,6 Mil­lime­ter.

Das Smart­phone wird wahrschein­lich eine IP67-Zer­ti­fizierung bieten – und so bis zu einem gewis­sen Grad gegen das Ein­drin­gen von Schmutz und Wass­er geschützt sein.

Geleak­ten Schutzhüllen zufolge soll das Basis­mod­ell der neuen Galaxy-S-Serie so ausse­hen:

Display: Hell und robust

Eine weit­ere Änderung: Möglicher­weise fall­en die Rän­der des kom­menden Mod­ells etwas größer aus als die des Galaxy S22. Entsprechend kön­nte das Dis­play im Ver­gle­ich etwas klein­er aus­fall­en.

Zumin­d­est das Ultra-Mod­ell des Galaxy S 2023 soll Gerücht­en zufolge das hell­ste Dis­play auf dem Markt bieten. Ange­blich beträgt die Hel­ligkeit bis zu 2.200 nits. Zum Ver­gle­ich: Der aktuelle Reko­rd­hal­ter ist das iPhone 14 Pro Max mit knapp 2.000 nits; das Galaxy S22 Ultra bringt es immer­hin auf 1.750 nits.

Außer­dem soll Sam­sung einen neuar­ti­gen Dis­playschutz zum Ein­satz brin­gen. Dabei kön­nte es sich um eine neue Ver­sion des bewährten Goril­la Glass von Corn­ing han­deln. Ange­blich habe Sam­sung damit das stärk­ste Dis­play unter allen Android-Smart­phones auf dem Markt – zumin­d­est im ersten Quar­tal 2023.

Kameras des Galaxy S 2023: Ist mehr besser?

Hauptkamera

Bere­its im Sep­tem­ber 2021 hat Sam­sung einen neuen Kam­erasen­sor vorgestellt, der eine Auflö­sung von 200 Megapix­eln ermöglichen kann: den ISOCELL HP1. Gle­ich gab es Gerüchte, dass der Sen­sor im Galaxy S22 Ultra seine Smart­phone-Pre­miere feiern kön­nte – doch diese Mut­maßun­gen erwiesen sich als falsch.

Im Nach­fol­ger kön­nte es aber nun so weit sein: Ange­blich gibt es Pläne von Sam­sung, den Sen­sor im Galaxy S für 2023 einzuset­zen. Soll­ten diese Gerüchte stim­men, kön­nte die Smart­phone-Kam­era zum Beispiel 8K-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde ermöglichen, berichtet etwa Sam­Mo­bile. 4K-Videos kön­ntest Du ange­blich sog­ar mit 120 Bildern pro Sekunde aufze­ich­nen. Auch bei schlecht­en Lichtver­hält­nis­sen kön­nte die Kam­era mit guten Auf­nah­men glänzen.

Möglicher­weise han­delt es sich bei dem 200-Megapix­el-Kam­erasen­sor aber nicht um den ISOCELL HP1 – son­dern dessen Nach­fol­ger. Und der soll nur in der Ultra-Ver­sion des Galaxy S 2023 zum Ein­satz kom­men. Das behauptet zumin­d­est der zumeist gut informierte Leak­er Ice uni­verse:

Die Telekam­era hinge­gen soll weit­ge­hend der entsprechen, die bere­its im Galaxy S22 steckt, berichtet Galaxy­Club. Entsprechend würde sie mit 10 Megapix­eln auflösen und einen dreifachen optis­chen Zoom ermöglichen.

Auch die Tele­fo­tokam­era im Flag­gschiff soll die gle­iche bleiben, wie eben­falls Galaxy­Club berichtet. Dem­nach erwartet uns im Ultra-Mod­ell eine 10-Megapix­el-Kam­era mit 10-fachem optis­chen Zoom. Die zweite Zoom-Kam­era kön­nte eben­falls der im Vorgänger entsprechen, also mit 10 Megapix­eln auflösen und einen dreifachen optis­chen Zoom bieten.

Erste Kam­era-Sam­ples des Ultra-Mod­ells sollen die Über­legen­heit der 200-Megapix­el-Kam­era demon­stri­eren: Zum Ver­gle­ich gibt es Fotos des­sel­ben Objek­ts, aufgenom­men mit Galaxy S22 Ultra und Pix­el 7 Pro. Unab­hängig von der unter­schiedlichen Far­bge­bung der Kam­eras scheint die neue Kam­era einen wesentlich höheren Detail­grad darstellen zu kön­nen.

Frontkamera

Gerücht­en zufolge hat Sam­sung Pläne, der Fron­tkam­era im Galaxy S 2023 ein Upgrade zu spendieren. Dem­nach sollen das Basis­mod­ell und die Plus-Ver­sion eine Self­iekam­era mit der Auflö­sung von 12 Megapix­eln erhal­ten, berichtet etwa MyS­mart­Price. Zum Ver­gle­ich: Sowohl Galaxy S22 als auch Galaxy S22+ bieten Dir eine 10-Megapix­el-Fron­tkam­era.

Unklar sei hinge­gen, ob Sam­sung auch das Flag­gschiff für 2023 mit ein­er besseren Self­iekam­era ausstat­tet. Das Galaxy S22 Ultra bietet Dir auf der Vorder­seite eine 40-Megapix­el-Kam­era für Selb­st­porträts und Videotele­fonate.

Sollte dieses Gerücht der Wirk­lichkeit entsprechen, wäre dies das erste Upgrade der Fron­tkam­era in der Galaxy-S-Rei­he seit 2019. Damals hat Sam­sung im Galaxy S10 erst­mals eine Self­iekam­era mit 10 Megapix­eln ver­baut. Die Kam­era auf der Vorder­seite des Galaxy S9 löst mit 8 Megapix­eln auf.

Gute Performance dank neuem Chip

Snapdragon in allen Regionen?

Sam­sung hat in der Ver­gan­gen­heit oft auf unter­schiedliche Chip­sätze in der Galaxy-S-Rei­he geset­zt – zum Unmut viel­er Nutzer:innen. Denn auch wenn es sich im All­t­ag kaum bemerk­bar macht, gibt es doch Leis­tung­sun­ter­schiede zwis­chen den Chip­sätzen. In den USA etwa erscheinen die Galaxy-S-Smart­phones bere­its seit Län­gerem mit den etwas stärk­eren Snap­drag­on-Prozes­soren, in Europa hinge­gen mit den Exynos-Chips.

Mitte Novem­ber 2022 hat Qual­comm seinen neuen Chip­satz offiziell vorgestellt: den Snap­drag­on 8 Gen 2. Der neue Chip soll unter anderem eine deut­lich bessere Ver­ar­beitung von Spracheingaben ermöglichen. Außer­dem biete er eine opti­mierte KI-Leis­tung, was sich zum Beispiel in ein­er verbesserten Bild­ver­ar­beitung zeigen soll. Gesteigerte Per­for­mance, höhere Sicher­heit und die Unter­stützung von WiFi 7 gehören eben­falls zu den Eigen­schaften des Chips.

Dieser neue Prozes­sor von Qual­comm kön­nte also auch das Galaxy S 2023 antreiben. Das behauptet jeden­falls der bekan­nte Ana­lyst Ming-Chi Kuo: Er hält es für wahrschein­lich, dass Sam­sung darauf verzichtet, die kom­menden Smart­phones mit einem Exynos-Chip auszus­tat­ten. Stattdessen würde das Unternehmen weltweit auf den neuen Qual­comm-Prozes­sor set­zen, der nach dem 4-Nanome­ter-Ver­fahren hergestellt wird.

Auch Qual­comm-CFO Akash Palkhi­wala hat Anfang Novem­ber 2022 einen Hin­weis darauf gegeben, dass im Galaxy S 2023 weltweit ein Snap­drag­on-Chip steck­en kön­nte. Er wies im Rah­men eines Inve­storenge­sprächs offen­bar darauf hin, dass der Mark­tan­teil wegen des „G S23” gegen Ende des ersten Quar­tals deut­lich steigen würde.

Bemerkenswert ist allerd­ings an dieser Stelle, dass Sam­sung in der Liste der Part­nerun­ternehmen fehlte, die Qual­comm bei der Vorstel­lung des Snap­drag­on 8 Gen 2 präsen­tiert hat. Ist dies ein Hin­weis darauf, dass Qual­comm für das Galaxy-S-Handy des Jahres 2023 eine mod­i­fizierte Ver­sion nutzt, wie Sam­Mo­bile ver­mutet?

Snapdragon 8 Gen 2: Möglicher Performance-Boost

Sollte Sam­sung den Snap­drag­on 8 Gen 2 im Galaxy S 2023 ver­bauen, dür­fen wir uns auf eine her­vor­ra­gende Per­for­mance freuen. Offen­bar ist ein Test­gerät mit diesem Chip in ein­er Bench­mark-Daten­bank aufge­taucht, wie etwa Phon­eAre­na berichtet. Dem­nach soll der Chip­satz, der im Gegen­satz zu seinem Vorgänger eine leicht verän­derte Anord­nung der Rechenkerne aufweist, sehr gute Ergeb­nisse erzie­len.

In der Daten­bank von Geek­bench kommt der Snap­drag­on 8 Gen 2 dem­nach auf 1.524 Punk­te mit einem Rechenkern, auf 4.597 Punk­te mit mehreren Rechenker­nen. Zum Ver­gle­ich: Das iPhone 14 Pro Max erre­icht in diesem Test mit einem Kern 1.884 Punk­te, mit mehreren Ker­nen 5.491 Punk­te.

Ein ähn­lich beein­druck­endes Ergeb­nis erzielte Anfang Novem­ber 2022 das mut­maßliche neue Ultra-Mod­ell der Rei­he, in dem voraus­sichtlich der Snap­drag­on 8 Gen 2 steckt. Im Bench­mark von Geek­bench kommt das Flag­gschiff-Smart­phone sog­ar auf 4.689 Punk­te mit mehreren Ker­nen, berichtet MyS­mart­Price, und auf 1.521 Punk­te mit einem Rechenkern.

Kurz nach der Vorstel­lung des Snap­drag­on 8 Gen 2 ist ein Smart­phone in der Daten­bank von Geek­bench aufge­taucht, bei dem es sich um das Ultra-Mod­ell des Galaxy S 2023 han­deln soll – und zwar das europäis­che Mod­ell, wie Sam­Mo­bile berichtet. Die Kennnum­mer des entsprechen­den Smart­phones lautet dem­nach „SM-S918B”. Das Mod­ell erzielte übri­gens 1.504 Punk­te mit einem Rechenkern und 4.580 mit mehreren Ker­nen.

… oder doch wieder Exynos und Snapdragon?

Dass Sam­sung im Galaxy S 2023 einen Medi­aTek-Chip­satz ver­baut, ist eher unwahrschein­lich. Mit­tler­weile haben zahlre­iche Quellen nahegelegt, dass der Her­steller weltweit den leis­tungsstarken Snap­drag­on-Chip­satz ein­set­zen wird.

Doch in eini­gen Regio­nen kön­nte Sam­sung den­noch weit­er auf den hau­seige­nen Exynos-Chip­satz set­zen, wie unter anderem Sam­Mo­bile berichtet. Dabei soll es sich um den Exynos 2300 han­deln. Ange­blich liege die Aufteilung etwa bei 70/30: Dem­nach soll das Galaxy S 2023 auf 70 Prozent der Märk­te mit Snap­drag­on-Chip erscheinen, auf 30 Prozent der Märk­te mit Exynos-Chip.

Akku: Kleines Upgrade in Sicht

Mit­tler­weile gibt es in der Gerüchteküche konkrete Hin­weise darauf, welche Kapaz­ität die Akkus in den Mod­ellen des Galaxy S 2023 haben kön­nten.

Die Infor­ma­tio­nen zur Akkuka­paz­ität ver­sprechen eine leichte Verbesserung. Das Plus-Mod­ell soll ein kleines Upgrade erhal­ten: Der Akku bietet laut Android Author­i­ty eine Kapaz­ität von 4.700 Mil­liamper­estun­den. Zum Ver­gle­ich: Das Galaxy S22+ ver­fügt über einen Akku mit 4.500 Mil­liamper­estun­den.

Es gibt außer­dem neue Mut­maßun­gen zur Akkuka­paz­ität des Basis­mod­ells. Sam­sung kön­nte das Galaxy S 2023 dem­nach mit einem Energiespe­ich­er mit 3.900 Mil­liamper­estun­den ausstat­ten, wie Phone Are­na berichtet. Im Galaxy S22 steckt ein Akku mit 3.700 Mil­liamper­estun­den, im Galaxy S21 ein Akku mit 4.000 Mil­liamper­estun­den.

Die Akku-Gerüchte zu bei­den Mod­ellen erhal­ten Ende Novem­ber neues Fut­ter: Ange­blich sind das Basis- und das Plus-Mod­ell bei der US-Zer­ti­fizierungs­be­hörde FCC aufge­taucht, wie etwa MyS­mart­Price berichtet. Dem­nach hat das Stan­dard­mod­ell tat­säch­lich eine Akkuka­paz­ität von 3.900 Mil­liamper­estun­den, die Plus-Ver­sion 4.700. Das Schnel­l­laden soll mit bis zu 25 Watt möglich sein.

Das Ultra-Mod­ell wird den Gerücht­en zufolge einen Akku mit 5.000 Mil­liamper­estun­den mit­brin­gen – der damit genau­so groß wäre wie der Akku im Galaxy S22 Ultra. Allerd­ings soll die Akku­laufzeit des neuen Mod­ells etwas länger aus­fall­en als die des S22 Ultra. Möglich macht dies Sam­Mo­bile zufolge der soge­nan­nte Light-Modus, den Sam­sung bere­its mit dem Galaxy Z Fold4 einge­führt hat.

Im „Light Mode” wird die Per­for­mance des Smart­phones zugun­sten der Akku­laufzeit beschränkt. Der Prozes­sor etwa tak­tet geringer – entsprechend dürften Apps und Web­seit­en etwas langsamer laden als son­st. Dafür kannst Du mit diesem Modus die Betrieb­szeit etwas ver­längern – zum Beispiel, wenn Du unter­wegs bist und keine Steck­dose in der Nähe ist.

Galaxy S 2023: Weitere mögliche Features

Fingerabdrucksensor der nächsten Generation

Im neuen Galaxy-Handy kön­nte ein weit­er­en­twick­el­ter Fin­ger­ab­druck­sen­sor zum Ein­satz kom­men. Gerücht­en zufolge han­delt es sich dabei um den Ultra­schall-Sen­sor der drit­ten Gen­er­a­tion von Qual­comm, berichtet Sam­Mo­bile. Das kön­nte der „3d Son­ic Max Sen­sor” sein, den Qual­comm 2022 offiziell vorgestellt hat.

Sollte sich dieses Gerücht bewahrheit­en, kön­nte das Entsper­ren via Fin­ger­ab­druck mit dem Galaxy S für 2023 nicht nur sicher­er wer­den, son­dern auch deut­lich beque­mer. Der „3D Son­ic Max Sen­sor” ist der am weitesten entwick­elte Fin­ger­ab­druck­sen­sor für den Ein­satz unter dem Dis­play – und der größte.

Mit 20 x 30 Mil­lime­tern ist er fast zehn­mal so groß wie der 3D Son­ic der zweit­en Gen­er­a­tion, der unter anderem im Galaxy S22 Ultra zum Ein­satz kommt. Für ein besseres Ergeb­nis ermöglicht der Sen­sor das Entsper­ren mit zwei Fin­gern gle­ichzeit­ig.

Sam­sung hat den Fin­ger­ab­druck­sen­sor unter dem Dis­play mit dem Galaxy S10 einge­führt, also im Früh­jahr 2019. Allerd­ings war die Tech­nik damals noch rel­a­tiv unzu­ver­läs­sig – das hat sich bere­its mit der zweit­en Gen­er­a­tion geän­dert, die Sam­sung erst­mals im Galaxy S21 Ultra ver­baut hat.

Satelliten-Verbindung für Notfälle?

Das Galaxy S 2023 kön­nte außer­dem ein beson­deres Sicher­heits-Fea­ture bieten, wie neue Gerüchte nahele­gen. Apple ermöglicht mit dem iPhone 14 eine beson­dere Satel­liten-Verbindung, mit der Nutzer:innen auch dann Notrufe abset­zen kön­nen, wenn sie keinen Mobil­funkemp­fang haben. Dies kann zum Beispiel beim Wan­dern prak­tisch sein. Allerd­ings gibt es dieses Fea­ture bis­lang nur in den USA und Kana­da.

Sam­sung soll nun für sein näch­stes Flag­gschiff eine ähn­liche Funk­tion pla­nen, wie Sam­Mo­bile berichtet. Dem­nach ste­he Sam­sung in Verbindung mit dem Unternehmen Irid­i­um Com­mu­ni­ca­tions, die 66 Satel­liten in einem niedri­gen Orbit betreiben. Apple arbeite zu diesem Zweck mit Glob­al Star zusam­men; und auch die chi­ne­sis­che Konkur­renz in Form von Huawei ermögliche ein solch­es Fea­ture mith­il­fe von Bei­dou-Satel­liten.

Release und Preis: Kleine Änderungen erwartet

Release schon im Januar?

Voraus­sichtlich wird das Galaxy S 2023 im gewohn­ten Release-Zeitraum erscheinen: Entsprechend rech­nen wir damit, dass Sam­sung seine neuen Top-Smart­phones im Früh­jahr 2023 vorstellt. Ver­mut­lich wird es ein spezielles Event geben, das im Jan­u­ar oder Anfang Feb­ru­ar stat­tfind­et. Sam­sung kön­nte wie im Vor­jahr eine Ver­anstal­tung für die Präsen­ta­tion in der ersten Feb­ru­ar­woche pla­nen, berichtet Sam­Mo­bile. Der Mark­t­start soll dem­nach Mitte Feb­ru­ar erfol­gen.

Diese Annahme liegt sehr nahe, denn: Ein hochrangiger Sam­sung-Mitar­beit­er soll in einem Inter­view bere­its ver­rat­en haben, dass ein entsprechen­des Unpacked-Event für Feb­ru­ar 2023 geplant ist, berichtet Android Author­i­ty. Die Ver­anstal­tung soll in den USA stat­tfind­en. Außer­dem spricht der Mitar­beit­er konkret von der „S23-Serie” – was den Namen bestäti­gen würde.

Es kön­nte aber auch sein, dass Sam­sung einen noch früheren Release anstrebt: Gerücht­en zufolge soll das Galaxy S 2023 eher erscheinen als sein Vorgänger, berichtet unter anderem Android Author­i­ty. Den Zuliefer­ket­ten zufolge sei ein Mark­t­start möglich, der zwei oder sog­ar drei Wochen früher im Jahr liegt als bei den Vorgänger­mod­ellen. Sam­sung hat das Galaxy S22 am 9. Feb­ru­ar 2022 vorgestellt. Entsprechend sei ein Launch im Jan­u­ar im Bere­ich des Möglichen.

Das bestäti­gen Gerüchte Anfang Novem­ber: Dem­nach plant Sam­sung das Unpacked-Event des Galaxy S 2023 bere­its für den 5. Jan­u­ar 2023, berichtet etwa Sam­Mo­bile. Sollte die Präsen­ta­tion so bald nach dem Jahreswech­sel stat­tfind­en, ist auch ein Mark­t­start im Jan­u­ar wahrschein­lich.

Für einen frühen Start spricht auch, dass das Galaxy S 2023 bere­its zahlre­iche Zer­ti­fika­tio­nen erhal­ten hat, die für den Release nötig sind:

Gerücht­en zufolge soll es sich lohnen, das neue Sam­sung-Smart­phone direkt nach der Präsen­ta­tion vorzubestellen. Ange­blich rech­net das Unternehmen jet­zt schon mit Prob­le­men, den Chip in aus­re­ichen­der Menge zu pro­duzieren, wie unter anderem TechRadar berichtet. Somit kön­nte es zum Launch des Smart­phones nur wenige Ein­heit­en auf dem Markt geben.

Das ist nicht unwahrschein­lich: Schon seit vie­len Monat­en lei­det die gesamte Tech-Branche unter anhal­tender Chip-Knap­pheit. Die Ursache hier­für liegt unter anderem in der Coro­n­a­pan­demie, die den Pro­duk­tion­s­ablauf in Chi­na beein­trächtigt.

Preis: Hoffentlich kein großer Sprung

Zum möglichen Preis des Galaxy S für 2023 gibt es bis­lang noch keine Infor­ma­tio­nen. Bleibt zu hof­fen, dass Sam­sung sein neues Top-Smart­phone nicht wesentlich teur­er her­aus­bringt als das Vorgänger­mod­ell.

Zur Erin­nerung: Das Galaxy S22 ist bei Sam­sung ab knapp 850 Euro zu haben. Für das Galaxy S22+ liegt der Preis bei etwa 1.050 Euro. Und das Flag­gschiff Galaxy S22 Ultra kostet ab cir­ca 1.250 Euro. Es ist wahrschein­lich, dass Sam­sung auch die Nach­fol­ge­mod­elle in dieser Preiss­panne ansiedelt.

Galaxy S 2023: Die erwartete Ausstattung in der Übersicht

Im Fol­gen­den lis­ten wir die Specs aus den Gerücht­en zum Galaxy S 2023 auf. Wir ergänzen die Liste eben­so wie den ganzen Artikel laufend. Bitte beachte, dass es sich nur um Mut­maßun­gen han­delt.

  • Design: Hülle aus Metall/Plastik und Glas
  • Dis­play: noch keine Infor­ma­tio­nen
  • Kam­era: 200-Megapix­el-Sen­sor möglich
  • Chip: ver­mut­lich Snap­drag­on 8 Gen 2 mit schnellem 5G-Modem
  • Betrieb­ssys­tem: ab Werk Android 13
  • Akku: zwis­chen 3.900 und 5.000 Mil­liamper­estun­den
  • Release: Früh­jahr 2023
  • Preis: noch keine Infor­ma­tio­nen

Freust Du Dich schon auf das Galaxy S 2023? Oder kannst Du mit einem Upgrade noch warten? Ver­rate uns Deine Mei­n­ung gerne in einem Kom­men­tar!

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