Netflix: Die besten Anime-Serien des Streamingdienstes

All Might aus My Hero Academia
Elisabeth Moss in Der Unsichtbare
Freud im Büro

Netflix: Die besten Anime-Serien des Streamingdienstes

Net­flix bietet Dir mit­tler­weile eine sehr große Auswahl an Ani­mes. Es ist also nicht unwahrschein­lich, dass Dich die Auswahl auf den ersten Blick erschlägt. Für etwas mehr Über­sicht haben wir hier für Dich einige der besten Ani­me-Serien der Plat­tform zusam­menge­sucht.

Lange Zeit hat­te Net­flix nur wenige Ani­me-Serien im Ange­bot. Mit­tler­weile hat der Stream­ing-Dienst aber deut­lich nachgelegt. Neben eini­gen exk­lu­siv­en Net­flix-Orig­i­nals find­est Du auch viele Klas­sik­er aus Japan in der Bib­lio­thek. Auf­grund der Vielfalt sind let­ztlich auch (zu) viele Serien auf unser­er Besten­liste gelandet. Damit wir nicht den Rah­men spren­gen, behan­deln wir nur einige davon etwas aus­führlich­er in diesem Artikel. Bei ein paar Serien soll­test Du jedoch bedenken, dass die Stream­ing-Plat­tform nicht alle Staffeln im Ange­bot hat. Wenn Dich eine bes­timmte Geschichte also beson­ders packt, musst Du weit­ere Fol­gen unter Umstän­den bei einem anderen Anbi­eter strea­men. Übri­gens: Dein Ani­me-Binge-Watch­ing auf Net­flix kannst Du auch über GigaTV starten.

„The Seven Deadly Sins”

Unser­er Mei­n­ung nach gehört „Sev­en Dead­ly Sins” defin­i­tiv zu den besten Ani­me-Serien, die Net­flix zu bieten hat – wenn es nicht sog­ar die beste ist. Die Geschichte dreht sich um die sieben Tod­sün­den, die vom harm­los wirk­enden Melio­das ange­führt wer­den. Sie sind allerd­ings keine Bösewichte, son­dern eine Gruppe beson­der­er Rit­ter aus Bri­tan­nia, die irgend­wann in Ung­nade fie­len. Als die heili­gen Rit­ter sich gegen den König des Lan­des wen­den, sucht Prinzessin Elis­a­beth die Dead­ly Sins auf, um ihren Vater zu ret­ten. So viel kön­nen wir bere­its ver­rat­en: Im Ver­lauf der Serie bekom­men es die Helden natür­lich mit weit­eren und immer mächtigeren Bösewicht­en zu tun.

In diesem Ani­me erwartet dich ein bunter Mix aus sehr viel Humor, span­nen­den Kämpfen und viel Emo­tion. Einige Fol­gen haben bei uns zu mehreren laut­en Lach­ern geführt. Die Hand­lung selb­st ist eben­so span­nend insze­niert und die Mach­er geben den einzel­nen Charak­teren genü­gend Zeit auf dem Bild­schirm, um an Tiefe zu gewin­nen. Zusät­zlich erwartet Dich Musik mit Wieder­erken­nungswert, die beson­ders die drama­tis­chen Momente passend begleit­et. Mit­tler­weile gibt es drei Staffeln der Serie auf Net­flix – eine davon ist allerd­ings eine Mini-Staffel. Zudem bietet Dir der Stream­ing-Dienst einen Film zur Serie an, der eben­falls sehr unter­hal­tend ist. In Deutsch­land find­est Du „The Sev­en Dead­ly Sins” exk­lu­siv auf Net­flix. Laut dem Stream­ing-Anbi­eter war der Ani­me im Jahr 2018 beson­ders bei Binge-Watch­ern sehr beliebt.

Video: Youtube / Net­flix

„My Hero Academia”

Wir kön­nen Dir außer­dem „My Hero Acad­e­mia” ans Herz leg­en. Hier wirst Du in eine Welt ent­führt, in der beina­he jede Per­son eine Superkraft besitzt – in der Serie als „Spezial­ität” beze­ich­net. Im Mit­telpunkt der Geschichte ste­ht Izuku, der ohne beson­dere Fähigkeit geboren wurde. Trotz­dem ist es sein größter Wun­sch, ein Super­held zu wer­den. Aus­gerech­net sein größtes Idol, der Num­mer-Eins-Held „All Might”, hil­ft ihm dabei. Wie er das macht, ver­rat­en wir Dir an dieser Stelle noch nicht. Izuku hat jeden­falls einen schwieri­gen Weg vor sich und wird auf viele gefährliche Feinde und unmögliche Her­aus­forderun­gen tre­f­fen. Zum Glück ste­hen ihm seine Klassenkam­er­aden bei.

„My Hero Acad­e­mia” ist wom­öglich Japans Antwort auf die Erfol­gswelle der DC- und Mar­vel-Filme. An der Akademie für Super­helden lernt Izuku ver­schiedene und zum Teil kuriose Helden-Anwärter ken­nen. Nicht alle sind dabei fre­undlich zu ihm. Der bunte Mix an Charak­teren sorgt nicht nur für viel Abwech­slung, son­dern liefert auch jede Menge Humor sowie erin­nerungswürdi­ge Sit­u­a­tio­nen. Ein High­light sind die zum Teil sehr emo­tionalen Kämpfe. Hier wird regelmäßig deut­lich, mit welch eis­ernem Willen Izuku sein Ziel erre­ichen möchte, der stärk­ste Held des Plan­eten zu wer­den. Sein Mot­to ist, niemals aufzugeben. Dass er deshalb oft sehr lei­den muss, lädt zum Mit­fiebern ein.

Lei­der hat Net­flix nur die erste Staffel der Serie im Ange­bot. Die zweite Sea­son ist bei einem anderen Anbi­eter in deutsch­er Sprachaus­gabe ver­füg­bar, der auch die weit­eren Fol­gen bietet. Den drit­ten Teil kannst Du hierzu­lande aber bis­lang nur mit Unter­ti­tel im japanis­chen Orig­i­nal schauen. Gle­ich­es gilt für die ersten Episo­den von Staffel vier – hier läuft aktuell (Stand: Novem­ber 2019) die Ausstrahlung in Japan, in Deutsch­land ist jede neue Folge jew­eils am Sam­stag­mor­gen ver­füg­bar. Zusät­zlich gibt es den Film „Two Heroes” bere­its mit deutsch­er Syn­chro­ni­sa­tion – dieser ist sehr unter­halt­sam, für die fort­laufende Hand­lung des Ani­mes aber nicht wichtig.

Video: Youtube / KAZÉ Deutsch­land

„Attack on Titan”

Kennst Du das, wenn riesige men­schenähn­liche Wesen Dein Dorf über­fall­en und alle Deine Fre­unde fressen? Zumin­d­est den Charak­teren aus „Attack on Titan” geht das so. In der Fan­ta­sy-Welt lebt die nahezu aus­gelöschte Men­schheit in Städten umgeben von hohen Mauern, um die gefährlichen meter­ho­hen Tita­nen fernzuhal­ten. Für über 100 Jahre ging dieser Plan auch auf, aber dann schafften es die Riesen doch in das Innere der Mauern. Der junge Eren und seine Stief­schwest­er Mikasa wer­den Zeu­gen schreck­lich­er Geschehnisse. Eren entschei­det sich daraufhin, jeden einzel­nen Tita­nen auf dem Plan­eten zu ver­nicht­en. Er tritt deshalb dem Aufk­lärungstrupp bei, der sich auch außer­halb der Mauern bewegt. Die Kampfein­heit stößt dabei auf viele Geheimnisse und gerät in eben­so viele gefährliche Sit­u­a­tio­nen.

Ger­ade wenn es um pure Span­nung geht, ist „Attack on Titan” ein her­aus­ra­gen­der Ani­me, vielle­icht sog­ar der Titel mit der span­nend­sten Sto­ry unser­er Liste. Die Serie besitzt ergreifende wie grausame Momente und set­zt beina­he gar nicht auf Humor. Zur Spezial­ität der Hand­lung gehören über­raschende Wen­depunk­te und unzäh­lige Geheimnisse, die zum Miträt­seln ein­laden. Ähn­lich wie am Anfang von „Game of Thrones” kannst Du im Prinzip nie vorher­sagen, welche Charak­tere über­leben wer­den. Regelmäßig präsen­tiert Dir der Ani­me auswe­glose Sit­u­a­tio­nen, die eigentlich den sicheren Tod aller Fig­uren bedeuten dürften. Dadurch erre­ichen die Mach­er eine sehr bedrück­ende Stim­mung und sor­gen für Ner­venkitzel. Auch hier bietet Net­flix bis­lang nur die erste Staffel an. Die weit­eren Fol­gen zeigt ein ander­er deutsch­er Anbi­eter – zum Teil sind diese aber nur im japanis­chen Orig­i­nal mit Unter­titeln ver­füg­bar.

Video: Youtube / KAZÉ Deutsch­land

„Gantz”

Von der U-Bahn über­rollt und doch noch am Leben: Kurono und Kato hät­ten eigentlich das Zeitliche seg­nen sollen, doch sie find­en sich plöt­zlich in einem Apart­ment mit anderen eigentlich ver­stor­be­nen Per­so­n­en wieder – gemein­sam mit ein­er mys­ter­iösen schwarzen Kugel, in der sich „Gantz” befind­et. Let­zt­ge­nan­nter ver­anstal­tet ein Spiel mit der Gruppe: Er gibt den Todgewei­ht­en for­t­an Waf­fen, Aus­rüs­tung sowie Anweisun­gen. Dann schickt er sie zu einem bes­timmten Gebi­et in den Kampf gegen fiese Außerirdis­che. Erst wenn sie alle Aliens aus­gelöscht haben oder das Zeitlim­it erre­icht ist, kön­nen sie das Gebi­et ver­lassen. Ein Entkom­men gibt es nicht: Nur wer genü­gend Punk­te sam­melt, kann sich selb­st aus dem Spiel befreien – oder alter­na­tiv einen ver­stor­be­nen Kam­er­aden zurück ins Leben holen. Bis dahin schwebt jed­er Teil­nehmer regelmäßig in Lebens­ge­fahr.

Wenn Dir „Attack on Titan” gefällt, sollte auch „Gantz” etwas für Dich sein. Dieser Ani­me ist eben­falls eher düster gehal­ten und ver­bre­it­et eine sehr bedrück­ende Stim­mung. Außer­dem soll­test Du auf einige bru­tale Szenen eingestellt sein – Blut gibt es in der Serie häu­figer zu sehen. Beson­ders fes­sel­nd ist aber die sehr span­nende Geschichte rund um Kurono und Kato, die in nahezu jed­er Folge in eine lebens­bedrohliche Sit­u­a­tion ger­at­en. Oft­mals zeigt sich auch erst im Kampf, welche beson­deren Fähigkeit­en die Geg­n­er besitzen.

Wie in der Man­ga-Vor­lage kann es daher schnell passieren, dass ein von Dir liebge­wonnen­er Charak­ter plöt­zlich stirbt. Du kannst Dir nie sich­er sein, wer eine Folge über­lebt – in dieser Hin­sicht ist der Ani­me erbar­mungs­los und dur­chaus über­raschend. Das Ende der Serie ist übri­gens nicht das Ende des Man­gas, da die let­zten fünf Fol­gen von der Vor­lage abwe­ichen. Die Sto­ry geht hier also eigentlich noch weit­er. Das zeigt Dir auch der Ani­ma­tions­film „Gantz: O”, der zu einem deut­lich späteren Zeit­punkt als der Ani­me spielt und eben­falls auf Net­flix ver­füg­bar ist.

„Akame Ga Kill”

Eigentlich möchte der mit dem Schw­ert geübte Tat­su­mi nur niedrigere Steuern für sein Dorf fordern. In der Kaiser­stadt angekom­men, erwarten ihn jedoch Kor­rup­tion und Gewalt. Nach einem trau­ma­tis­chen Zwis­chen­fall gerät Tat­su­mi an eine Gruppe von Assas­si­nen, die sich Night Raid nen­nen. Gemein­sam wollen sie die Welt verän­dern und der Unter­drück­ung durch die Mächti­gen ein Ende set­zen. Jed­er Atten­täter besitzt dabei ganz beson­dere Fähigkeit­en durch uralte Arte­fak­te. Auch Tat­su­mi hat eine Chance darauf, einen dieser Gegen­stände zu erhal­ten.

„Akame Ga Kill” zeich­net sich durch eine nicht ganz vorherse­hbare Hand­lung aus. Außer­dem sind die ver­schiede­nen Charak­tere sehr inter­es­sant gehal­ten. Eine große Beson­der­heit sind allerd­ings die let­zten der ins­ge­samt 24 Episo­den. Wir wollen Dir natür­lich nicht zu viel ver­rat­en. Allerd­ings erwartet Dich ein Wen­depunkt in dem Ani­me, zu dem sich wohl nur wenige Serien­mach­er getraut hät­ten. Klar ist: Wenn Du auch die let­zte Folge gese­hen hast, wirst Du ver­ste­hen, wieso Dir „Akame Ga Kill” noch lange im Gedächt­nis bleiben wird.

Video: Youtube / pep ani­me

„Bleach”

Der Schüler Ichi­go Kurosa­ki kann schon seit langer Zeit Geis­ter sehen. Irgend­wann taucht vor ihm aber noch ein anderes Wesen auf: Rukia Kuchi­ki – ein Shiniga­mi. Mit einem Schw­ert bewaffnet, beschützen und läutern diese men­schenähn­lichen Wesen die See­len der Toten. Als Rukia im Kampf einem Hol­low (eine Art bös­er Geist, der See­len ver­schlingt) unter­liegt, übern­immt Ichi­go seine Kräfte und führt die Auseinan­der­set­zung zu Ende. For­t­an geht er auf die Jagd und besiegt zahlre­iche Hol­lows. Doch schon bald bekommt er es mit ein­er Ver­schwörung in der Welt der Toten, der Soul Soci­ety, zu tun. Zwar sind seine Geg­n­er mächtig, doch Ichi­go hat ein Tal­ent dafür, in kurz­er Zeit immer stärk­er zu wer­den. Gemein­sam mit seinen Fre­un­den stellt sich der Aushil­fs-Shiniga­mi den schreck­lich­sten Fein­den und kommt eini­gen Geheimnis­sen auf die Spur.

In Japan gehört „Bleach” schon längst zu den Klas­sik­ern. In Deutsch­land dürften viele Inter­essierte (die sich nur ober­fläch­lich mit Ani­me beschäfti­gen) aber noch nie etwas von der Serie gehört haben. Das liegt daran, dass es hierzu­lande bis­lang nur den Man­ga gab. Vom Ani­me selb­st wur­den zunächst nur 53 Episo­den auf Deutsch syn­chro­nisiert. Erst seit 2017 schaf­fen es nach und nach weit­ere Fol­gen in deutsch­er Sprache zu den Stream­ing-Dien­sten. Mit­tler­weile ist sog­ar schon die siebte Staffel der Serie in unser­er Sprache ver­füg­bar (Stand: Novem­ber 2019). Mit der acht­en Sea­son geht es wohl erst 2020 weit­er.

Net­flix selb­st bietet Dir allerd­ings nur die ersten drei Staffeln. Alle weit­eren Fol­gen find­est Du mit deutsch­er Syn­chro bei einem anderen Anbi­eter, sollte Dir die Serie gefall­en. Wir kön­nen Dir nur empfehlen, einen Blick zu wagen. Dich erwartet viel Humor und jede Menge Action. Über­raschende Wen­dun­gen sor­gen zusät­zlich dafür, dass es stets span­nend bleibt. Außer­dem besitzen Shiniga­mi-Schw­ert­er die ver­rück­testen Spezialfähigkeit­en – was für viel Abwech­slung sorgt. Erwäh­nenswert sind hier natür­lich noch die musikalisch starken Intros der Serie:

Video: Youtube / Crunchy­roll Col­lec­tion

Auch Diese Animes solltest Du gesehen haben

Es gibt aber noch weit­ere empfehlenswerte Hit-Ani­mes auf Net­flix, von denen Du ein paar vielle­icht schon kennst. Einige davon sind bere­its etwas älter. Beson­ders „One-Punch Man” kön­nen wir Dir auf­grund des schrä­gen Humors und der stark über­triebe­nen Kämpfe ans Herz leg­en. Zudem ist „Sword Art Online” ger­ade wegen der enthal­te­nen Romanze sowie des speziellen Szenar­ios eine Beson­der­heit – und hebt sich sich von vie­len anderen Serien ab.

  • „Neon Gen­e­sis Evan­ge­lion”
  • „Full Met­al Alchemist Broth­er­hood”
  • „Naru­to”
  • „Death Note”
  • „One-Punch Man”
  • „Sword Art Online”
  • „Assas­si­na­tion Class­room”
  • „Blue Exor­cist”
  • „Tri­gun”
  • „Hunter x Hunter”
  • „Poké­mon Indi­go League”
  • „Steins­gate”

Außer­dem haben wir noch einige Geheimtipps für Dich, die eben­falls zu den besten Ani­mes auf Net­flix gehören. Das sind span­nende und unter­halt­same Serien, von denen Du aber vielle­icht noch nie gehört hast:

  • „Guilty Crown”
  • „Over­lord”
  • „Nor­aga­mi”
  • „Kill la Kill”
  • „Can­non Busters”
  • „Kuro­mukuro”

GigaTV

Welche Ani­mes auf Net­flix sind Deine Favoriten? Nenne uns Deine Lieblinge in den Kom­mentaren.

Titelfo­to: pic­ture alliance / Everett Col­lec­tion

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