Agent M und Agent H auf der Jagt nach Alien-Boesewichten
Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

„Men in Black: International“: Hintergründe, Trailer und einen Ausblick zum neuen Film

Der vierte Film im Men in Black-Uni­ver­sum ist nicht der vierte Teil. Er bringt auch nicht Will Smith zurück. Was er Dir stattdessen bietet, erfährst Du in unser­er Vorschau zu Men in Black: Inter­na­tion­al – inklu­sive Rück­blick auf das bish­erige Franchise.

Men in Black 3 (2012) kam bei den Kri­tik­ern gemis­cht bis gut weg, überzeugte dann an den Kassen und run­dete mit seinem Zeitreise­plot die Geschichte um Agent J (Will Smith) ab. Anstatt sich nun im Kreis zu drehen, entsch­ied sich der Rechtein­hab­er Para­mount dazu, einen Blick auf die andere Seite der MIB-Welt zu wer­fen. Genauer gesagt, geht es dafür nach London.

Profi-Fußballer Jérôme Boateng bekommt Gastauftritt

Für den vierten Teil schlüpft der gebür­tige Berlin­er und Profi-Fußballer Jérôme Boateng in eine ganz neue Rolle: Er ist in einem Cameo-Auftritt als Außerirdis­ch­er an der Seite von Chris Hemsworth und Emma Thomp­son zu sehen. „Ich bin seit dem ersten Film großer Fan des MIB-Uni­ver­sums. Die Anfrage von Sony Pic­tures, bei dem neuen Film Men in Black: Inter­na­tion­al mit einem Cameo-Auftritt dabei zu sein, hat mich pos­i­tiv über­rascht und extrem gefreut. Es wird defin­i­tiv eine ein­ma­lige und ganz beson­dere Erfahrung sein, mich bald selb­st auf der Kinolein­wand zu sehen, “ sagt Boateng.

Agent M: Die erste Frau bei den Men in Black

Der zweite Trail­er zum vierten Teil und gibt Dir einen weit­eren Vorgeschmack auf das, was Dich im Juni in den Kinos erwartet.

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Während der erste Trail­er zum vierten Teil die Sto­ry grob skizziert, ver­rät die neue Vorschau mehr über die weib­liche Haup­trol­le: Agent M (Tes­sa Thompson).

Zwanzig Jahre zuvor löschen Agen­ten der Men in Black nach einem „Alien-Vor­fall“ die Erin­nerun­gen ihrer Eltern, jedoch nicht ihre eige­nen. Wieso, wird allerd­ings nicht gesagt. Es scheint aber, als treibe dieses Erleb­nis sie sei­ther an. In ein­er Unter­hal­tung mit Agent O (Emma Thomp­son) ist M fest entschlossen, Teil der MIB zu wer­den. Mit Erfolg.

Ihr erster Auf­trag führt sie als­bald nach Lon­don, wo sie an der Seite von Agent H (Chris Hemsworth) gegen den „Schwarm“ antreten soll. Diese außerirdis­che Lebens­form ent­pup­pt sich als große Bedro­hung, weil sie jede Gestalt annehmen kann. Selb­st die Men in Black sind betrof­fen. Doch neben der Bedro­hung durch die außerirdis­che Super­ma­cht, scheint auch in der Lon­don­er Divi­sion etwas im Argen zu liegen.

Ob der vierte MIB-Film an die ersten drei Teile her­an­re­ichen kann? Immer­hin sind sich die Mach­er der Humor- und Musik-Schiene treu geblieben.

Vierter Film, aber nicht Teil 4: Die neuen Men in Black

Men in Black: Inter­na­tion­al ist ein Spin-off, also ein Ableger der bish­eri­gen Film­rei­he. So wie auch Bum­ble­bee (Review) ein Spin-off der Trans­form­ers-Filme ist. Die bish­eri­gen drei Filme – und die Zeichen­trick­serie – spiel­ten aus­nahm­s­los in den USA. Der neue Film zeigt Dir, wie die Men in Black in Lon­don, Eng­land, eigentlich so arbeiten.

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Liam Nee­son übern­immt die Leitung der britis­chen Divi­sion der geheimen Regierung­sor­gan­i­sa­tion zur Überwachung außerirdis­ch­er Aktiv­itäten. Sein Rol­len­name ist (lei­der) noch unbekan­nt. Das gilt nicht für die zwei anderen Haup­trollen. Tes­sa Thomp­son und Chris Hemsworth haben schon in Thor: Tag der Entschei­dung (Review) mit der stim­menden Chemie überzeugt. Als Agent M und Agent H ermit­teln sie in Men in Black: Inter­na­tion­al nun in einem inter­galak­tis­chen Mord­fall, der sie ein­mal um den ganzen Globus führen wird.

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Buds in Black. @chrishemsworth 📷: @cidneyrenee

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Wieder dabei ist Emma Thomp­son als Agent O, Lei­t­erin der amerikanis­chen Men in Black. Diese Rolle spielte sie vor sechs Jahren auch schon in Men in Black 3 und ist damit bish­er das einzige Bindeglied zwis­chen der Haupt­serie und dem Spin-off.

Auch hin­ter der Kam­era ändert sich was. Die ersten drei Filme insze­nierte Bar­ry Son­nen­feld Eine Rei­he betrüblich­er Ereignisse. Bei Men in Black: Inter­na­tion­al saß nun Felix Gary Gray auf dem Regi­es­tuhl. Der Regis­seur bewies bere­its mit Straight Out­ta Comp­ton sein Händ­chen für Charak­ter­dra­ma, bei The Fast and The Furi­ous 8 aber auch das Tal­ent mit abso­lut hanebüch­en­er Action umzugehen.

Für das Drehbuch ist dies­mal das Autoren­duo Art Mar­cum und Matt Hol­loway ver­ant­wortlich. Dieses ver­brach unter anderem auch Trans­form­ers: The Last Knight. Dafür schöpften sie mit Iron Man (2008) die Mut­ter des mod­er­nen Cin­e­mat­ic-Uni­verse und schrieben mit Pun­ish­er: War Zone (2008) eine angemessen über­triebene Comic-Adaption.

Back in Black: Ein Rückblick auf das Men in Black-Filmfranchise

Bevor Men in Black: Inter­na­tion­al Mitte 2019 startet, wollen wir Dir einen kleinen Rück­blick über das gesamte Fran­chise geben.

Men in Black (1997): James Edwards (Will Smith) ver­fol­gt und stellt einen Tatverdächti­gen. Nach dessen mys­ter­iösem Suizid nimmt Agent K (Tom­my Lee Jones) Kon­takt zu ihm auf und erk­lärt, dass der Selb­st­mörder ein Außerirdis­ch­er war. Und er wirbt ihn für die geheim­ste Organ­i­sa­tion auf dem Plan­eten an: die Men in Black. Diese reg­ulieren und kon­trol­lieren die Aktiv­itäten von Außerirdis­chen auf der Erde. Um für die Bevölkerung weit­er­hin ‚unsicht­bar’ zu bleiben, nutzen sie unter anderem einen Gedächt­nis-Neu­tral­isator, in der deutschen Fas­sung bekan­nt gewor­den als Blitzd­ings. James lässt seine Ver­gan­gen­heit hin­ter sich und wird zu Agent J.

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Men in Black II (2002): Agent J ist Top-Agent der Men in Black. Als das arglistige Mon­ster Ser­leena auf­taucht, muss Agent J seinen Men­tor Agent K aus dem Ruh­e­s­tand holen. Nur er weiß, wie man dem Mon­ster beikom­men kann. Und wichtiger: Nur er weiß, wie man das Licht von Zartha find­et, nach dem auch Ser­leena sucht. Blöd nur, dass sich Ex-Agent K selb­st das Gedächt­nis gelöscht hat.

Men in Black III (2012): Nach dem Aus­bruch von Boris der Bestie aus einem Mondge­fäng­nis, sieht sich Agent J damit kon­fron­tiert, dass sein Men­tor Agent K plöt­zlich ver­schwun­den und schein­bar schon seit 40 Jahren tot ist. Mit der Erken­nt­nis, dass nur Boris dafür ver­ant­wortlich sein kann, ver­fol­gt er das fiese Alien per Zeitreise ins Jahr 1969. Dort trifft er auf die junge Vari­ante von Agent K (Josh Brolin). Gemein­sam ver­suchen sie die Zukun­ft zu retten.

Men in Black: Die Serie (1997 bis 2001): Hat ein Unter­hal­tungs­film in den USA Erfolg, ste­hen die Chan­cen gut, dass er eine Adap­tion als Zeichen­trick­serie bekommt; siehe Die Maske, Godzil­la und eben Men in Black. Die Serie basiert weitest­ge­hend auf dem ersten Film, geht aber davon aus, dass Agent K sich am Ende nicht blitzd­ingst und führt das Konzept der Men­tor-Schüler-Beziehung fort.

The Men in Black: Die Comic-Vorlage zur Filmreihe

Ja, auch Men in Black ist eine Com­ic-Adap­tion. Wird gerne überse­hen, auch weil die Comic­serie The Men in Black hierzu­lande eher unbekan­nt ist. Schade, denn diese ist deut­lich grim­miger und ein Genre-Mix aus Hard­boiled-Pulp (Bedeu­tung: hart­ge­sot­tene, fast schon zynis­che Charak­tere), Hor­ror und Mys­tery – immer gewürzt mit schwarzem Humor. Während die Fil­madap­tion die Men in Black als Alien-Reg­ulierung erzählt, bekom­men es Agent J und K im Com­ic auch mit über­aus irdis­chen Mon­stern wie Wer­wölfen, Mutan­ten und Zom­bies zu tun. Wenn Dir dieser Ansatz gut gefällt, dann soll­test Du vielle­icht mal einen Blick auf die Zeichen­trick­serie Roswell Con­spir­a­cies – Die Aliens sind unter uns wer­fen. Hier wer­den Aliens als Ursprung zahlre­ich­er Gruselmythen erzählt.

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Erdacht und geschrieben von Low­ell Cun­ningam, geze­ich­net von Sandy Car­ruthers erscheinen die ersten drei Aus­gaben von The Man in Black 1990 bei Air­cel Comics. 1991 erscheint die zweite Serie bei Mal­ibu Comics, die Air­cel der­weil über­nom­men hat. 1997, mit dem Erscheinen des Kinofilms und nach­dem der Mar­vel-Ver­lag Mal­ibu geschluckt hat, erscheinen zahlre­iche Einze­laus­gaben (One-Shots) als Vor- oder Fol­gegeschichte zur eigentlichen Haupt­serie. Eine deutschsprachige Aus­gabe gibt es bis heute nicht. Die Orig­i­nalserie kann auf Börsen schon mal ab hun­dert Euro aufwärts kosten. Aber wer weiß, wenn Men in Black: Inter­na­tion­al erfol­gre­ich ist, erwärmt sich der deutsche Markt ja vielle­icht doch, für eine Wieder­ent­deck­ung der Rei­he und einen Sam­mel­band. Wir drück­en die Daumen.

Freust Du Dich schon auf Men in Black: Inter­na­tion­al? Und welch­es Fran­chise kön­nte noch etwas frischen Wind gebrauchen? Deine Anre­gun­gen in die Kommentare.

Titelbild: © 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

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