Tom Hardy in Mad Max
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Die besten Filme mit Tom Hardy

Wer an viel­seit­ige Schaus­piel­er denkt, hat längst auch Tom Hardy vor Augen. Der charis­ma­tis­che Brite hat sich über die Jahre hin­weig einen erstk­las­si­gen Ruf erspielt. Einige sein­er besten Filme stellen wir Dir in diesem Artikel vor. Dich erwartet eine abwech­slungsre­iche Liste.

„Mad Max: Fury Road”

Tom Hardy ist zwar Brite, fühlt beherrscht aber nicht nur Oxford-Eng­lish. In „Mad Max: Fury Road” von George Miller spielt er Max Rock­atan­sky – und der hat einen aus­tralis­chen Akzent. Wobei die Fig­ur zugegeben­er­maßen nicht viel Text hat. Max ist ein Polizist, der unter ein­er post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörung lei­det. Psy­chis­che Prob­leme sind allerd­ings keine guten Voraus­set­zung, wenn man in einem einem postapoka­lyp­tis­chen Ödland voller durchgek­nall­ter Charak­tere lebt. Dich erwartet ganz viel Action und große Schaus­pielkun­st. Denn: Miller ließ nicht mit einem gewöhn­lichen Drehbuch arbeit­en, son­dern nur mit ein­er Szenen­ab­folge. Für so ein Vorhaben braucht man tal­en­tierte Schaus­piel­er und das stellt Tom Hardy an der Seite von Char­l­ize Theron ein­drucksvoll unter Beweis.

Video: Youtube/Warn­er Bros. Pic­tures

„The Revenant”

Wenn Du an „The Revenant” denkst, hast Du wom­öglich direkt Leonar­do DiCaprio (seine besten Filme) vor Augen. Er bekam als Haupt­darsteller einen Oscar und stand im Mit­telpunkt der all­ge­meinen Berichter­stat­tung. Doch auch der restliche Cast ist exzel­lent ist und so ist vielle­icht vie­len ent­gan­gen, dass auch Tom Hardy zu den Glan­zlichtern des Films gehört – mal wieder. Hardy spielt John Fitzger­ald und damit den großen, ang­ste­in­flößen­den Fies­ling, der dafür sorgt, dass Trap­per Hugh Glass (DiCaprio) schw­er ver­let­zt sich selb­st über­lassen wird.

Für seine Rolle erhielt Tom Hardy eine Oscar-Nominierung als bester Neben­darsteller. Den Film kannst Du Dir auch auf Net­flix (zu GigaTV hinzubuch­bar) anschauen.

GigaTV Film-Highlights

„No Turning Back”: Allein unterwegs mit Tom Hardy

Min­i­mal­is­mus in Per­fek­tion: „No Turn­ing Back” von Steven Knight ist eigentlich ein riskantes Unter­fan­gen. Der Regis­seur und Autor set­zt auf einen einzi­gen Schaus­piel­er. Damit der Plan aufge­ht, braucht es einen zuver­läs­si­gen Kün­stler in Höch­st­form. Auf Tom Hardy ist aber Ver­lass.

Du begleitest Bauleit­er Ivan Locke, der nachts im Auto sitzt und zur Geburt seines Kindes fährt. Das Baby stammt allerd­ings nicht von sein­er Ehe­frau, son­dern einem One-Night-Stand. Locke schafft es daher wed­er zu sein­er Fam­i­lie, noch zum Fußball mit seinen Fre­un­den und auch nicht am näch­sten Mor­gen zur Arbeit. Während der Fahrt ver­sucht er alles mit diversen Tele­fonge­sprächen unter einen Hut zu bekom­men.

Beein­druck­end am Film ist, dass Du zunächst glaub­st, ein­fach nur einen voyeuris­tis­chen Ein­blick in das Leben eines Frem­den zu bekom­men und im Laufe von „No Turn­ing Back” immer mehr Emo­tio­nen für den Mann entwick­elst – das ist der Per­for­mance von Tom Hardy zu ver­danken.

Video: Youtube/Moviepi­lot Trail­er

„The Drop – Bargeld”

Mit Tom Hardy geht ein Regis­seur keine Risiken ein, wie Tom Hardy in „The Drop – Bargeld” aber­mals unter Beweis stellt. Im Film von Michaël R. Roskam verkör­pert Hardy den hil­fs­bere­it­en Bar­keep­er Bob, bei dem die Mafia ein- und aus­ge­ht. Als Bob einen Hund find­et und die Bar über­fall­en wird, gerät er jedoch in das Visi­er von Polizei, Mafia und Hun­debe­sitzer.

Was an der Per­for­mance von Tom Hardy in „The Drop – Bargeld” so überzeu­gend ist: Er ist eigentlich ein Mann wie ein Baum und den­noch gelingt es ihm, dass wir ihm die Rolle eines Men­schen mit äußert zurück­hal­ten­dem Gemüt glaub­haft abnehmen. Den­noch ist er irgend­wie mys­ter­iös und man fragt sich, wer hin­ter der Maske steckt.

„Bronson”

Der Film stammt aus dem Jahr 2008 und aus ein­er Zeit, in der Tom Hardy noch rel­a­tiv unbekan­nt war. Hardy spielt den Krim­inellen Charles Bron­son, der in Großbri­tan­nien den Ruf als „gefährlich­ster Häftling” hat. Der Streifen lebt von ein­er unglaublichen Schaus­pielleis­tung, denn Hardy liefert ein gewaltiges Spek­takel. Das meinen wir im wahrsten Sinne. Denn Bron­son ist ein vol­lkom­men durchgek­nall­ter und gewalt­tätiger Charak­ter, der im Gefäng­nis endgültig den Ver­stand ver­liert.

Video: Youtube/Mag­no­lia Pic­tures & Mag­net Releas­ing

„Dame, König, As, Spion”

Wir haben den Film mal mit in die Auswahl genom­men, obwohl Tom Hardy in „Dame, König, As, Spi­on” kaum Bild­schir­mzeit gegön­nt ist. Aus zwei Grün­den. Erstens: Es ist schön, das Who’s Who der britis­chen Schaus­piel­gar­de in einem Film zu sehen, darunter Gary Old­man, Col­in Firth, Mark Strong und Bene­dict Cum­ber­batch. Und zweit­ens: Tom Hardy zählt eben­falls dazu. Und auch wenn er als MI6-Agent nur eine rel­a­tiv kleine Rolle ein­nimmt, so prägt sie den Film.

„Legend”

Wir wollen ehrlich sein, der Gang­ster­film von Bri­an Hel­ge­land hat Fehler und ist kein Top-Film. Der Regis­seur set­zt den Fokus lei­der nicht richtig, wodurch sich eine eher lan­gat­mige Sto­ry entwick­elt. Bei Meta­crit­ic kommt „Leg­end” daher auch nur auf 55 Prozent. Dass es nicht noch weniger sind, hat Hel­ge­land einem dop­pel­ten Tom Hardy zu ver­danken. Denn zumin­d­est in der Hin­sicht sind sich die Kri­tik­er einig, dass der Schaus­piel­er den Film deut­lich aufw­ertet.

Hardy spielt die Kray-Zwill­inge – die wohl berüchtig­sten Gang­ster­brüder der britis­chen Geschichte. Sowohl Ronald als auch Regi­nald sind zwei kom­plett unter­schiedliche Charak­tere. Der eine ist ruhig und agiert mit Bedacht, der andere ist ein gewalt­tätiger Psy­chopath wie er im Buche ste­ht. Hardy gelingt der Wech­sel zwis­chen bei­den Per­son­al­itäten aus­geze­ich­net.

Video: Youtube/Moviepi­lot Trail­er

Auch noch sehenswert sind fol­gende sechs Filme. Und zwar nicht zulet­zt, weil Tom Hardy auch darin kom­plett unter­schiedliche Charak­tere spielt:

  • „Ven­om”
  • „Law­less”
  • „War­rior”
  • „Incep­tion”
  • „The Dark Knight Ris­es”
  • „Star Trek: Neme­sis”

Welch­er ist Dein Lieblings­film mit Tom Hardy? Schreib uns Deine Mei­n­ung gerne in die Kom­mentare.

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