Szene aus dem Jane-Austen-Film „Stolz und Vorurteil“.
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Junggesellen, Zombies & Co.: Die besten Jane-Austen-Verfilmungen

Die Romane der Schrift­stel­lerin Jane Austen gel­ten als Klas­sik­er der englis­chen Lit­er­aturgeschichte. Ihre clev­eren gesellschaft­skri­tis­chen Geschicht­en wer­den immer wieder für TV und Kino adap­tiert. Diese Jane-Austen-Filme sind beson­ders gelun­gen.

GigaTV Film-Highlights

„Stolz und Vorurteil“ (1995): Der Klassiker der BBC

„Stolz und Vorurteil“ gehört ohne Frage zu den bekan­ntesten und beliebtesten Jane-Austen-Roma­nen, was sicher­lich der Grund ist, warum er immer wieder aufs neue ver­filmt wird. Eins der bekan­ntesten Beispiele ist der BBC-Mehrteil­er „Stolz und Vorurteil“. Die ikonis­che Szene, in der Col­in Firth als stois­ch­er Mr. Dar­cy im triefend­en, weißen Hemd aus dem See steigt, gilt als leg­endär unter Jane-Austen-Fans. Aber nicht nur deswe­gen soll­test Du Dir diese gelun­gene TV-Adap­tion anschauen.

Video: Youtube / BBC Stu­dios

„Sinn und Sinnlichkeit“ (1995): Das Paradebeispiel für Kostümfilme

Alan Rick­man, Emma Thomp­son, Kate Winslet und Hugh Grant: Dieses beein­druck­ende Quar­tett macht den Jane-Austen-Film „Sinn und Sinnlichkeit“ aus, der einen Oscar für das beste adap­tierte Drehbuch erhielt. Der Kostüm­film von Ang Lee punk­tet mit grandiosen Land­schaft­sauf­nah­men, ein­er Prise Humor und überzeu­gen­den Charak­terze­ich­nun­gen. Auch die deutschen Kri­tik­er kon­nte „Sinn und Sinnlichkeit“ überzeu­gen: Der Film gewann 1996 den Gold­e­nen Bären.

Video: Youtube / Movieclips

„Stolz und Vorurteil“ (2005): Die Romanze mit Selbstbewusstsein

Neb­st der BBC-Umset­zung des Stoffs begeis­terte auch der Film „Stolz und Vorurteil“. Diese Ver­sion kam 2005 mit Keira Knight­ley und Matthew Mac­fadyen in den Haup­trollen in die Kinos. Die Adap­tion funk­tion­iert auch deshalb, weil sie das Leben von Frauen im 18./19. Jahrhun­dert in kein­ster Weise beschönigt: Um ihre finanzielle Zukun­ft zu sich­ern, mussten Frauen einen möglichst ver­mö­gen­den Jungge­sellen heirat­en. Gefüh­le hat­ten da keinen Platz – weshalb sich Eliz­a­beth und Jane Ben­net wohl beson­ders glück­lich schätzen kön­nen, da die bei­den ein Hap­py End erleben.

Video: Youtube / Movieclips Clas­sic Trail­ers

„Stolz und Vorurteil und Zombies“ (2016): Mit Zombies infizierte Romanparodie

Eliz­a­beth Ben­net und Mr. Dar­cy jagen Zom­bies – wie bitte!? Das gibt es wirk­lich: Wenn Dir die herkömm­lichen Jane-Austen-Filme zu lang­weilig sind, soll­test Du unbe­d­ingt in „Stolz und Vorurteil und Zom­bies“ rein­schauen: Der Streifen basiert auf dem gle­ich­nami­gen Roman von Seth Gra­hame-Smith und stellt die Ben­nett-Schwest­ern als unnachgiebige Zom­bie-Jägerin­nen dar. In dem Film macht sich im Eng­land des 19. Jahrhun­derts eine tödliche Zom­bie-Seuche bre­it – und beson­ders die einge­bilde­ten Aris­tokrat­en müssen dadurch Blut lassen.

Video: Youtube / Uni­ver­sum Film

„Emma“ (2020): Der wohl frechste Jane-Austen-Film

Nicht alle Adap­tio­nen von Jane Austens „Emma“ kon­nten in der Ver­gan­gen­heit einen bleiben­den Ein­druck hin­ter­lassen – sor­ry, Gwyneth Pal­trow. Doch die aktuelle Ver­fil­mung mit Anya Tay­lor-Joy in der Haup­trol­le ist über­raschend frech und dadurch gut gelun­gen. Von Anfang an stellt Emma klar, dass sie keinen Mann in ihrem Leben braucht und nicht heirat­en will – bis sie sich dann doch ver­liebt. „Emma“ gehört zu den Kinofil­men, die es auf­grund der aktuellen Coro­na-Krise recht zügig in unsere heimis­chen Wohnz­im­mer geschafft haben: Seit dem 20. März kannst Du die Adap­tion von Regis­seurin Autumn de Wilde mit GigaTV strea­men.

Video: Youtube / Uni­ver­sal Pic­tures Ger­many

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