Eine Szene aus dem Film "Iron Lung" von und mit YouTuber Markiplier
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Caterina Forza in Motorvalley
Die besetzung der Serie "Morden im Norden" (Staffel 12)

Iron Lung: Das Ende des Films erklärt – was passiert mit der Blackbox?

Das Ende von „Iron Lung” erk­lärt: Ein Gefan­gener muss in einem zugeschweißten U‑Boot ein Meer aus Blut erforschen. Dabei stellt er fest, dass nichts ist, wie es zunächst scheint. 

Achtung, der fol­gende Text enthält Spoil­er. Wenn Du den Film „Iron Lung” noch nicht gese­hen hast, soll­test Du lieber nicht weiterlesen.

Die Handlung von Iron Lung – bis zum Ende erklärt

Nach einem mys­ter­iösen kos­mis­chen Ereig­nis namens Qui­et Rap­ture ver­schwinden plöt­zlich alle Sterne und Plan­eten. Nur die Men­schen auf Raum­sta­tio­nen und Raum­schif­f­en über­leben die Katas­tro­phe – und das sind nur sehr wenige. Der Strafge­fan­gene Simon (Mark Fis­chbach, bess­er bekan­nt als Markipli­er) wird gezwun­gen, eine riskante Mis­sion zu übernehmen: Er soll ein Meer aus Blut auf dem weit ent­fer­n­ten Mond AT-5 erforschen.

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Dafür wird Simon in ein Mini-U-Boot namens Iron Lung gesteckt, das kom­plett ver­siegelt ist. Was sich außer­halb dieser Stahlka­psel befind­et, sieht Simon auss­chließlich über eine rudi­men­täre Kam­era. Seine einzige Hoff­nung: Wenn er die Mis­sion erfol­gre­ich been­det, soll er freikom­men – das ver­spricht ihm das Forschung­steam, das ihm gele­gentlich Anweisun­gen via Funk gibt. Wer genau dahin­ter­steckt, bleibt unklar. Eine der Per­so­n­en ver­rät ihm später, dass sie Ava heißt (Car­o­line Rose Kaplan).

„Iron Lung” zeigt von Anfang bis Ende auss­chließlich das Innere des U‑Boots, selt­same Krea­turen und Simon. Was abseits davon passiert und was vorher geschehen ist, erfährt das Pub­likum nur durch kurze Dialogfetzen.

Eine Szene aus dem Film "Iron Lung", die Hauptfigur Simon im U-Boot zeigt.

In seinem U-Boot ist Simon völ­lig allein. Doch im Blut­meer um ihn herum lauern Gefahren – und vielle­icht nicht nur dort. — Bild: pic­ture alliance / Everett Col­lec­tion | Cour­tesy Everett Collection

Simon wird mehrmals auf Tauchgänge geschickt. Er soll Auf­nah­men machen und Proben sam­meln. Während­dessen reg­istri­eren die Sen­soren Bewe­gun­gen im Blut­meer. Und tat­säch­lich fotografiert Simon irgend­wann ein riesiges Skelett auf dem Meeres­bo­den und später sog­ar lebende Krea­turen, die sich in dem roten Ozean bewe­gen. Aber je tiefer er vor­dringt, desto klar­er wird ihm: Die Mis­sion ist nicht das, worauf das Forschung­steam ihn vor­bere­it­et hat. Die Kam­era etwa ist in Wahrheit ein Rönt­gengerät und sendet gefährliche Strahlung aus.

Anders als ihm gesagt wurde, ist er auch nicht der Erste, der mit dem U-Boot in die Tiefen des Blut­meers vor­dringt: Im Ver­lauf der Hand­lung stößt er auf ein U-Boot-Wrack, das die Auf­schrift „SM-8” trägt. Dort find­et er Audioauf­nah­men eines anderen Piloten. So erfährt er, dass der Ozean aus men­schlichem Blut beste­ht. Simon soll die Black­box von SM-8 unbe­d­ingt retten.

Und dann wird es immer skur­ril­er: Während Blut und nicht iden­ti­fizier­bare Flüs­sigkeit­en in das Innere von Simons U-Boot ein­drin­gen, begin­nt er, immer mehr zu hal­luzinieren – und weiß nicht mehr, was real ist und was nicht. „Iron Lung” wird immer klaus­tro­pho­bis­ch­er – bis zum schock­ieren­den Ende.

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Was passiert am Ende von Iron Lung mit Simon?

Am Ende von „Iron Lung” erre­icht Simon den let­zten Nav­i­ga­tion­spunkt im Blut­meer, den er ans­teuern soll. Die Kam­era zeigt, dass sich riesige Krea­turen um das U‑Boot bewe­gen – deut­lich näher und aktiv­er als je zuvor. Die Funksprüche von oben wer­den knap­per. Schließlich wird dem Gefan­genen klar: Es war nie geplant, dass er an die Ober­fläche zurück­kehrt. Die Crew der Mis­sion will ihn opfern, um mehr über die unheim­lichen Wesen zu erfahren.

Ava erk­lärt ihm über Funk, dass sie ihn nicht ret­ten kann. Sie entschuldigt sich und fle­ht ihn an, die Black­box von SM-8 zu beschützen. Die Dat­en darauf kön­nten die einzige Chance sein, um die Men­schheit zu retten.

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Kurz danach attack­ieren die Krea­turen das U-Boot. Die Hülle begin­nt zu bersten, und Simon hat keine Möglichkeit zu entkom­men. Blut dringt ein, und im U-Boot sowie auf Simons Haut wächst frem­dar­tiges Gewebe und bre­it­et sich immer mehr aus. Der Gefan­gene sabotiert das U‑Boot so, dass die Hülle dem Druck nicht mehr stand­hält. Als eine der riesi­gen Krea­turen zubeißt, implodiert das U‑Boot und tötet sowohl das Mon­ster als auch Simon.

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Wer ist die mysteriöse andere Stimme? Und ist Simon wirklich unschuldig?

Während er sich im Blut­meer verir­rt und teil­weise den Kon­takt zur Ober­fläche ver­liert, hört Simon immer wieder eine selt­same Stimme. Sie spricht von einem „göt­tlichen Licht” unter dem Ozean. Simon glaubt, er hal­luziniert. Er ver­liert immer mehr den Bezug zur Real­ität und hat merk­würdi­ge Visio­nen. Ein­mal, als er mit dem U-Boot auf­taucht, glaubt er, ein gigan­tis­ches Auge am Him­mel zu erkennen.

Die Stimme spielt mit Simon und manip­uliert ihn. Sie behauptet, dass sie das kos­mis­che Ereig­nis her­beige­führt hat, das zu Qui­et Rap­ture geführt hat. Es muss sich also um eine Art kos­mis­ches Wesen han­deln – aber das wird bis zum Ende von „Iron Lung” nicht erklärt.

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Eine weit­ere inter­es­sante Entwick­lung im Film: Anfangs scheint es, als wäre Simon zu Unrecht inhaftiert. Er soll an der Zer­störung ein­er Raum­sta­tion beteiligt gewe­sen sein – behauptet aber, nichts damit zu tun zu haben. Doch nach und nach stellt sich her­aus, dass er tat­säch­lich schuldig ist.

Aber Simon wan­delt sich gegen Ende des Films noch ein­mal. Als Ava ihn bit­tet, die Black­box-Dat­en von SM-8 zu ret­ten, fordert ihn die mys­ter­iöse Stimme gle­ichzeit­ig auf, die Black­box zu zer­stören – damit andere nichts von dem göt­tlichen Licht erfahren. Aber Simon entschei­det sich dafür, der Men­schheit zu helfen.

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Kann Simon die Daten am Ende des Films retten?

Inmit­ten der auswe­glosen Sit­u­a­tion, bevor das U-Boot implodiert, befes­tigt Simon die Black­box des U-Boots SM-8 an ein­er Ret­tungsweste. Die let­zten Bilder am Ende von „Iron Lung” zeigen, wie die Black­box und die Weste auf der Ober­fläche des Blut­meers treiben. Ein Sig­nal­licht blinkt.

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Die wichti­gen Dat­en haben die Implo­sion des U-Boots also offen­bar über­standen – doch Simon ist ziem­lich sich­er tot. Das Sig­nal­licht deutet zumin­d­est darauf hin, dass jemand die Black­box orten kön­nte. Was genau die Dat­en ver­rat­en und was damit passieren kön­nte, bleibt allerd­ings offen.

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Wer steckt hinter dem Film Iron Lung?

Der bek­lem­mende Sci-Fi-Hor­ror­film „Iron Lung” ist ein Herzen­spro­jekt des YouTu­bers Markipli­er, mit echtem Namen Mark Edward Fis­chbach. Bei seinem selb­st­fi­nanzierten Debüt­film führte er Regie, schrieb das Drehbuch, über­nahm den Schnitt – und spielte auch noch die Hauptrolle.

Der US-Amerikan­er gehört zu den bekan­ntesten YouTu­bern weltweit. Das liegt haupt­säch­lich an seinen Let’s-Play-Videos zu Hor­ror­spie­len. Markipli­er hat mehr als 38 Mil­lio­nen Follower:innen auf YouTube.

„Iron Lung” basiert auf dem gle­ich­nami­gen Indie-PC-Game von David Szy­man­s­ki aus dem Jahr 2022. Es ist auch für PlaySta­tion 5 und Nin­ten­do Switch ver­füg­bar. Spieler:innen müssen darin ein U-Boot blind durch ein Blut­meer steuern. Markipli­er zock­te das Game 2022 eben­falls – und drehte ein Video dazu. Das Konzept begeis­terte ihn so sehr, dass er unbe­d­ingt einen Film daraus machen wollte.

Der Film läuft seit Ende Jan­u­ar 2026 in aus­gewählten Kinos. Weil keine große Pro­duk­tions­fir­ma dahin­ter­steckt, mussten Fans Filmthe­ater in ihrer Nähe bit­ten, den Streifen zu zeigen. Bis Mitte Feb­ru­ar 2026 spielte „Iron Lung” laut Forbes knapp 35 Mil­lio­nen US-Dol­lar ein – und damit mehr als das Zehn­fache seines Bud­gets von 3 Mil­lio­nen US-Dollar.

Als Hor­ror­film-Fan hast Du sich­er auch „28 Years Lat­er: The Bone Tem­ple” gese­hen. Wir haben das Ende des Schock­ers genau unter die Lupe genommen:


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