Der Android "Mutter" und die "Tochter" in "I am Mother"
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Der Cast von Run
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Hat die Menschheit eine Zukunft in I Am Mother? Wir erklären das Ende

Eine düstere Per­spek­tive: In „I Am Moth­er” sind nur noch wenige Men­schen am Leben und Androiden dominieren die Erde. Eine recht typ­is­che Prämisse für einen Endzeit­film. Doch der Sci-Fi-Thriller von 2019 wirft eine Menge Fra­gen auf. Falls es Dir nach dem Anschauen auch so geht, bekommst Du hier das Ende von I Am Moth­er erk­lärt.

Mut­ter, Tochter, die Frau und der kleine Baby­brud­er: Mehr als diese vier Fig­uren spie­len in I Am Moth­er keine Rolle. Aber wo befind­en sich alle am Ende des Films? Fan­gen wir mit Tochter (Clara Rugaard) an: Sie erfährt, dass Mut­ter sie die ganze Zeit bel­o­gen hat, denn ihr isoliertes Leben im Bunker war keineswegs nötig – die Erdober­fläche ist über­haupt nicht verseucht. Stattdessen war das Aufziehen der Embryos ein­schließlich Tochter ein Exper­i­ment, um die Men­schheit langfristig „bess­er zu machen” – und zwar indem nur die (moralisch) Stärk­sten über­leben.

Tochter ent­deckt, dass es vor ihr schon andere Kinder gab – und dass sie alle ster­ben mussten, weil sie nicht per­fekt waren. Das ist ein riesiger Schock für die junge Frau. Sie selb­st wurde von Mut­ter am Leben gelassen. Das liegt wohl vor allem daran, dass sie sich so selb­stver­ständlich und ver­ant­wor­tungsvoll um ihren kleinen Baby­brud­er küm­mert. Selb­st dass Tochter trotz aller War­nun­gen der ver­let­zten Frau (Hilary Swank) geholfen hat, ist für Mut­ter kein Grund, Tochter zu töten. Nach ihrem Aus­flug nach draußen kehrt Tochter zurück in den Bunker und kon­fron­tiert Mut­ter mit ihrem neuen Wis­sen.

I Am Mother und das Ende erklärt: Tochter wird zu Mutter

Was die Teenagerin jedoch nicht weiß: Die K.I. Mut­ter kon­trol­liert nicht nur den Bunker und ihren eige­nen Androidenkör­p­er, son­dern auch sämtliche anderen Androiden als eine Art Kollek­tiv. Und so ist Tochter am Ende von I Am Moth­er plöt­zlich auf der Flucht vor ein­er wahren Armee an Robot­ern – ihren kleinen Brud­er ver­sucht sie dabei verzweifelt zu schützen.

Schock in let­zter Sekunde: Die Hor­ror­filme mit den besten Enden

Am Ende schießt sie Mut­ter ins „Herz“ und befre­it sich dadurch ver­meintlich aus ihrer Kon­trolle. In Wahrheit hat die K.I. all dies vorherge­se­hen und ver­ma­cht Tochter ihre Rolle als neue Mut­ter des Babys und der noch unge­bore­nen Embry­onen. Dass die junge Frau für diese Auf­gabe bere­it ist, hat sie in ihrem bish­eri­gen Leben, ein­er Art Charak­tertest, unter Beweis gestellt.

Was passiert am Ende von I Am Mother mit der Frau?

Für die Frau hält das Ende von I Am Moth­er eben­falls eine uner­wartete Wen­dung bere­it. Wie sich her­ausstellt, war sie keineswegs die fähige Über­lebende in der Wild­nis, für die sie sich selb­st gehal­ten hat. Stattdessen war sie Teil von Mut­ters Plan: Die K.I. hielt sie gezielt am Leben, damit sie der erste men­schliche Kon­takt von außen für Tochter wird – um sie auf die Probe zu stellen. Auch die Frau selb­st war einst ein Kind im Forschungskom­plex von Mut­ter, allerd­ings mit ein­er weit­eren Auf­gabe für die Zeit danach.

Hilary Swank in "I am Mother"

Kon­fronta­tion nach vie­len Jahren: Die Frau (Hilary Swank) wurde einst selb­st von Mut­ter in der Forschungssta­tion großge­zo­gen. — Bild: pic­ture alliance/Everett Col­lec­tion

Am Ende des Thrillers sitzt die Frau am Strand und find­et kleines, rot blink­endes Gerät: Es han­delt sich offen­bar um eine Art Peilsender von Mut­ter, die das Gerät heim­lich in der Tasche der Frau platziert hat – um sie auf­spüren zu kön­nen. Als die Frau das Gerät ent­deckt, haben die Androiden sie auch schon gefun­den. Ihr Schick­sal ist klar: Sie stirbt (abseits der Kam­era). Denn sie hat ihren Zweck in Mut­ters Plan erfüllt und wird nicht länger benötigt.

Wie steht es um die Zukunft der Menschheit?

Der Film sagt es zwar nicht direkt, doch es wird zumin­d­est angedeutet, dass die K.I. auch für das Beina­he-Ende der Men­schheit ver­ant­wortlich ist. Gle­ichzeit­ig möchte sie eine neue, bessere Men­schheit erschaf­fen, die frei von destruk­tiv­en Charak­terzü­gen ist und kün­ftig vielle­icht auch die Erde bess­er behan­deln und schützen wird. Daher auch die strenge Auslese und das Zucht­pro­gramm der neuen Gen­er­a­tion im Bunker. Wie es konkret mit Tochter und ihrem kleinen Brud­er weit­erge­ht, wis­sen wir nicht. Klar ist jedoch, dass sie eine zen­trale Rolle beim Auf­bau ein­er neuen Gesellschaft spie­len wer­den.

Wie hat Dir I Am Moth­er gefall­en? Welche offe­nen Fra­gen hat­test Du nach dem Ende? Wie lautet Deine Inter­pre­ta­tion? Hin­ter­lasse uns gerne einen Kom­men­tar!

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