„Greyhound”-Star Tom Hanks bei den Oscars 2020.
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Greyhound verschoben: Alles über den Kriegsfilm mit Tom Hanks

„Wir lassen die Hölle herabreg­nen”, sagt Kapitän Ernest Krause im klas­sis­chen „Jet­zt geht es los”-Ton. „Hölle” bedeutet in dem Fall: jede Menge Bor­dgeschütze, Wasser­mi­nen und das restliche Arse­nal eines Zer­stör­ers. Die Geleitschutzmis­sion der namensgeben­den USS Kee­lan, Code­name „Grey­hound”, geht näm­lich gehörig schief. So wie der Film­start: Sony hat den Release seines Kriegs­dra­mas „Grey­hound” ver­schoben.

„Greyhound”: Trailer mit U-Booten und Zerstörern

Ein „Wolf­s­rudel” deutsch­er Nazi-U-Boote hat es auf den Schiff­skon­voi von Ernest Krause (Tom Han­ks) abge­se­hen. Der pflicht­be­wusste Kapitän will seine Mis­sion unbe­d­ingt erfüllen, wird dabei aber vor harte Entschei­dun­gen gestellt: Alle 37 Schiffe vor den deutschen U-Booten zu ret­ten, ist nicht möglich. Die Ver­fol­ger lassen auch nach dem ein oder anderen Ver­lust nicht lock­er, denn die deutsche Reichs­ma­rine ist zahlre­ich vertreten. Der Trail­er hat es dementsprechend in sich: Pack­ende Kampf­szenen, erbit­tert­er Kriegspathos und Helden­mut – schon die Vorschau knallt wie ein Tor­pe­do.

Video: YouTube / Movieclips Trail­ers

Hintergrund: Story inspiriert durch historische Fakten

„Basiert auf wahren Begeben­heit­en” – so heißt es am Anfang des „Greyhound”-Trailers. Aber ganz ohne Halb­wahrheit­en funk­tion­iert die Traum­fab­rik Hol­ly­wood dann doch nicht, denn die Aus­sage ist irreführend: „Grey­hound” ist näm­lich eine Qua­si-Adap­tion des Romans „The Good Shep­herd” von C. S. Forester aus dem Jahr 1955. Die Geschichte von Buch und Film ist frei erfun­den, das bet­rifft sowohl die Charak­tere als auch das Schiff selb­st. Die Aus­sage im Trail­er („auf wahren Begeben­heit­en”) bezieht sich auf die Atlantikschlacht, die während des Zweit­en Weltkriegs auf dem Atlantis­chen Ozean tobte – und in dem Film dargestellt wird.

Eben­so ver­wirrend für die Zuschauer: Es gab ein echt­es Schiff der britis­chen Marine namens HMS Grey­hound. Dieses wurde schon 1941 versenkt, während der Kriegs­film aber ein Jahr später spielt. Zudem heißt das Schiff in Buch und Film eigentlich USS Keel­ing und ist ein US-Zer­stör­er – Grey­hound ist nur sein Code­name.

Eine 1:1-Adaption der Buchvor­lage ist „Grey­hound” auch nicht. Tom Han­ks ließ es sich nicht nehmen, die Geschichte etwas aufzu­pep­pen. Dass der zweifache Oscarpreisträger gute Drehbüch­er schreibt, hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt. So schrieb er unter anderem mehrere Episo­den für die gefeierte HBO-Serie „Band of Broth­ers”.

GigaTV Film-Highlights

Release von „Greyhound” verschoben

Eigentlich stand der Start­ter­min bere­its fest: Am 7. Mai 2020 sollte „Grey­hound” in den deutschen Kinos starten. Sony hat den Film­start in den Vere­inigten Staat­en aber zulet­zt um einen ganzen Monat ver­schoben. Ob ein Zusam­men­hang mit dem Aus­bruch des Coro­n­avirus beste­ht? Sony demen­tiert das vehe­ment. Damit dürfte sich trotz­dem auch der deutsche Kinos­tart ver­schieben. Die fea­tured-Redak­tion tippt vor­sichtig auf den Juli 2020. Sollte ein neues Erschei­n­ungs­da­tum bekan­nt wer­den, aktu­al­isieren wir diesen Artikel entsprechend.

Bomben-Cast: Diese Schauspieler sind dabei

  • Tom Han­ks als Com­man­der Ernest Krause
  • Stephen Gra­ham
  • Rob Mor­gan
  • Elis­a­beth Shue als Eva Krause
  • Manuel Gar­cia-Rul­fo
  • Karl Glus­man
  • Tom Brit­tney as Lieu­tenant Wat­son
  • Joseph Poliquin
  • Devin Druid als Wal­lace
  • Max­i­m­il­ian Osin­s­ki als Eagle
  • Grayson Rus­sell
  • Dave Davis
  • Michael Benz as Lieu­tenant Car­ling
  • Travis Przy­byl­s­ki as LTJG Daw­son

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