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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Bitte nicht: Die Serie „Lost” könnte ein Reboot erhalten

„Lost“ gilt bis heute als eine der besten Mys­tery-Serien – zumin­d­est im Hin­blick auf die ersten Staffeln. Nun sollen Pläne für eine Neuau­flage in Hol­ly­wood Form annehmen.

Wohl kaum ein anderes For­mat hat die Serien­land­schaft der 2000er-Jahre so sehr geprägt wie „Lost“. Die Mys­tery-Serie flim­merte zwis­chen 2004 und 2010 über unsere Bild­schirme und trug wesentlich zum Durch­bruch ihrer Erfind­er J. J. Abrams und Damon Lin­de­lof bei. Während Abrams später den „Star Trek“- und „Star Wars“-Filmreihen neues Leben ein­hauchte, machte sich Lin­de­lof als Drehbuchau­tor einen Namen. Zulet­zt war er für die Sto­ry hin­ter HBOs erfol­gre­ich­er „Watchmen“-Serie verantwortlich.

Enttäuschendes „Lost“-Finale – doch braucht es wirklich ein Reboot?

Obwohl „Lost“ 2004 stark startete, wurde die Sto­ry der Serie mit der Zeit immer unüber­sichtlich­er und unl­o­gis­ch­er. 2010 endete sie in einem eher ent­täuschen­den Finale. Nun berichtet ComicBook.com, dass eine Neuau­flage im Gespräch ist – mal wieder.

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Video: Youtube / Loop­er

Bere­its 2017 hat­te sich Damon Lin­de­lof mit TVLine über die Möglichkeit ein­er Wieder­bele­bung unter­hal­ten. Er fände die Idee zwar „span­nend“, hoffe aber, dass die Ver­ant­wortlichen die alten „Lost“-Charaktere nicht ein­fach in eine neue Serie pack­en wür­den. Zumal sie sich Mühe gegeben hät­ten, „Lost“ abzuschließen:

„Ich finde, dass wir so hart daran gear­beit­et haben, unsere Geschichte zu been­den, dass es doch sehr frus­tri­erend wäre, zurück­zukom­men und zu sagen, ‚Nun, das war nicht das richtige Ende’“.

Wir fra­gen uns allerd­ings, ob es über­haupt nötig ist, „Lost“ neues Leben einzuhauchen. Das Serien­fi­nale hat­te zwar viele unzufriedene Fans hin­ter­lassen – trotz­dem sollte Hol­ly­wood seine Energie in neue For­mate steck­en, anstatt ständig alte Serien und Filme neu aufzule­gen. Zumal die Ver­gan­gen­heit gezeigt hat, dass nicht alle Reboots den Erfolg ihrer Vorgänger wieder­holen kön­nen. Bestes Beispiel: „Charlie’s Angels” (2011). Die Neuau­flage von „Drei Engel für Char­lie” (1976-1981) lief ger­ade ein­mal ein paar Monate im Fernse­hen, bevor sie wieder beerdigt wurde.

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Wie stehst Du dazu: „Lost” rebooten oder auf dem Serien­fried­hof beerdigt lassen? Teile Deine Mei­n­ung gerne mit uns in einem Kommentar.

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