Channing Tatum in "White House Down"
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Channing Tatum: Seine besten Filme

Vom Sexsym­bol zum ern­sthaften Schaus­piel­er: US-Star Chan­ning Tatum lässt in seinen Fil­men längst nicht nur die Muskeln spie­len. Er kann auch ganz anders.

Er war eine Sport­skanone auf der Schule, brach die Aus­bil­dung ab, verd­ingte sich als Bauar­beit­er, Ver­sicherungsvertreter und Strip­per. Bis Chan­ning Tatum buch­stäblich auf der Straße als Mod­el ent­deckt wurde. Sein Weg führte über Video­clips, Wer­bekam­pag­nen und eine Episo­den­rolle bei „CSI: Mia­mi“ zum Film.

2012 kürte ihn ein Mag­a­zin zum „Sex­i­est Man Alive“. Den Titel ver­di­ente er sich vor allem als nack­ter Muskel­mann („Mag­ic Mike“) und roman­tis­ch­er Schön­ling („Für immer Liebe“). Ein schaus­pielerisches Leicht­gewicht? Mit­nicht­en, wie diese Liste der besten Chan­ning-Tatum-Filme zeigt.

GigaTV Film-Highlights

„Step Up“ (2006)

„Du sagst, er kann tanzen?“ „Er tanzt ganz pass­abel“, heißt es in „Step Up“ über Tyler alias Chan­ning Tatum. Das ist natür­lich krass unter­trieben. Tatum tanzt in diesem Teenag­er-Musi­cal-Film wie ein junger Gott – und sich selb­st direkt in die Herzen der Fans. Die Sto­ry: Ghet­to-Boy trifft sno­bis­tis­ches Bal­le­ri­na-Girl. Eine ein­fache, aber wirkungsvolle Formel. Chan­ning Tatum machte mit diesem Film den entschei­den­den Kar­ri­ereschritt.

Video: YouTube / Movied­in­ho

„21 Jump Street“ (2012)

In dieser Par­o­die ein­er TV-Serie aus den 80ern zeigt Chan­ning Tatum erst­mals sein komö­di­antis­ches Tal­ent – als Jung­polizist under­cov­er in ein­er High­school. Okay, er tanzt auch ein wenig und lässt seine Muck­is spie­len, aber mit welch stois­chem Gesicht er hier an der Seite von Jon­ah Hill durch die Ermit­tlun­gen tappt, ist köstlich.

Video: YouTube / kinoparadies­DE

„Magic Mike“ (2012)

Bei den Drehar­beit­en zu „Hay­wire“ erzählte Chan­ning Tatum seinem Regis­seur Steven Soder­bergh, er habe als junger Bursche in einem Strip­club gear­beit­et. Soder­bergh machte daraus seinen näch­sten Film – und Tatum zog erneut blank, dies­mal vor Kam­eras und neben Matthew McConaugh­ey. Es geht um Frauen, Geld und jede Menge Spaß, aber die (nur vage auto­bi­ografis­che) Komödie lässt uns auch hin­ter die Kulis­sen des Geschäfts mit der nack­ten Haut blick­en.

Video: YouTube / KinoCheck

„Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (2013)

„Mag­ic Mike“ war ein Über­raschungser­folg, mit diesem Film legten Regis­seur und Haupt­darsteller nach. In einem ganz anderen Genre: „Side Effects“ ist ein Thriller im Stil von Alfred Hitch­cock. Tatum überzeugt hier auch ohne vollen Kör­pere­in­satz auf ganz­er Lin­ie. Er ist der Banker Mar­tin, der nach ver­bote­nen Geschäften im Knast lan­det. Sta­tus, Geld, Luxus – alles weg. Seine Frau Emi­ly (Rooney Mara) kommt mit dem Absturz nicht klar und greift zu tück­ischen Pillen.

Video: YouTube / Moviepi­lot Trail­er

„White House Down“ (2013)

So ein gut gebauter Kerl wie Chan­ning Tatum gehört als Held in einen Actionkracher. Nach Tatums eher ent­täuschen­dem Ein­satz als „G.I. Joe“ holte ihn Roland Emmerich für seinen näch­sten Schutt-und-Asche-Film ins Boot. Als Sicher­heits­mann (mit Tochter und Gefühl) beschützt Tatum einen zweitrangi­gen Poli­tik­er, würde sich aber viel lieber für den US-Präsi­den­ten in die Schus­slin­ie wer­fen. Die Chance kommt, als Ter­ror­is­ten das Weiße Haus stür­men und er (eher zufäl­lig) vor Ort ist.

Video: YouTube / KinoCheck

„Foxcatcher“ (2014)

Auch in diesem Sportler­film (nach ein­er wahren Geschichte) ist Kör­pere­in­satz gefragt, aber nicht nur: Chan­ning Tatum spielt den Freis­til-Ringer und Olympiasieger Mark Schultz. Ein dubios­er Krö­sus lockt ihn mit viel Geld und tollen Train­ings­be­din­gun­gen. Aber wie weit muss sich Mark dafür ver­biegen? Kri­tik­er feiern dieses Dra­ma als besten Chan­ning-Tatum-Film. Denn: Er ver­lei­ht dem schlicht­en Kraft­protz eine Tiefe, die unter die Haut geht.

Video: YouTube / KinoCheck

„Hail, Caesar!“ (2016)

Dass Chan­ning Tatum tanzen kann, hat er schon in mehreren Fil­men gezeigt. Aber was er in dieser Per­si­flage auf die gold­e­nen Jahre Hol­ly­woods in den 50ern aufs Par­kett und auf die Theke bringt, ist umw­er­fend. Er spielt einen Musi­cal­star, eigentlich nur eine Neben­rolle, und er hat eine Riesen­szene: eine Revuenum­mer, in der er tanzt und steppt (und singt), als wäre er Fred Astaire auf Speed und aus­ges­tat­tet mit dem Kör­p­er von Super­man.

Video: YouTube / KinoCheck

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