Endzeitserie "The Rain" auf Netflix
© Netflix / Per Arnesen
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Harry Bosch in der Amazon-Mutterserie "Bosch"
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Snowpiercer & Co.: Diese Endzeitserien entführen Dich in die Postapokalypse

Endzeit­se­rien sind sel­ten etwas für schwache Ner­ven. Im Gegen­teil: Sie zeigen Dir ein­drück­lich, dass die Gegen­wart das rein­ste Zuck­er­schleck­en ist. Denn was in (teils gar nicht allzu fern­er) Zukun­ft so alles passieren kön­nte, hat es in sich.

Ver­heerende Epi­demien, Atom­katas­tro­phen und Umwelt­de­saster sind der Stoff, aus dem Endzeit­se­rien gemacht sind. Nichts fes­selt uns so sehr wie Visio­nen vom Unter­gang ein­er Zivil­i­sa­tion oder gle­ich der gesamten Men­schheit. Erst recht, wenn diese Schreck­ensszenar­ien manch­mal einen erschreck­end realen Hin­ter­grund haben. Also mach es Dir auf der Couch gemütlich und lass Dich ent­führen in postapoka­lyp­tis­che Wel­ten, wie sie einige der her­aus­ra­gen­den Beispiele des Gen­res aus­malen.

GigaTV Film-Highlights

Snowpiercer: Der Zug, der durchs ewige Eis rast

Ein Zug fegt durch eine eisige Land­schaft, ohne jemals anzuhal­ten, da er son­st fes­t­frieren würde. An Bord: 3.000 Men­schen, die die glob­ale Kli­makatas­tro­phe über­lebt haben. Während in den vorderen Abteilen eine Ober­schicht dem Luxu­sleben frönt, veg­etieren die Pas­sagiere in den hin­teren Wag­gons bei Kälte und Hunger­ra­tio­nen. Wie kon­nte es so weit kom­men? 2031 beschlossen mehrere Län­der, die Erder­wär­mung mit einem chemis­chen Käl­temit­tel aufzuhal­ten. Das Resul­tat: Der Plan­et ver­wan­delte sich in eine Eishölle. Leben ist nur noch auf Schienen möglich – im Snow­piercer. Promi­nen­teste Pas­sagierin: Jen­nifer Con­nel­ly. Die Net­flix-Serie basiert auf dem gle­ich­nami­gen süd­ko­re­anis­chen Kinofilm von Joon-ho Bong und startete ganz frisch im Jahr 2020.

The Handmaid’s Tale: Wenn die Zukunft nach düsterer Vergangenheit klingt

So schnell kön­nen Demokratie, Frei­heit und Men­schen­rechte vor die Hunde gehen: In den USA führten mehrere Katas­tro­phen zur weit­ge­hen­den Unfrucht­barkeit der Bevölkerung. Christlich-fun­da­men­tal­is­tis­che Anführer reißen die Macht an sich, im total­itären Staat Gilead wer­den die let­zten noch frucht­baren Frauen zu recht­losen Gebär­maschi­nen degradiert, den Hand­maids. Sehr überzeu­gend in der Haup­trol­le: Elis­a­beth Moss als Offred. Die US-Serie läuft seit 2017.

The Last Man on Earth: Benehmen wie der letzte Mensch auf Erden

Diese Endzeit­serie nimmt die Postapoka­lypse mit Humor: Ein Virus löschte offen­bar die gesamte Men­schheit aus – bis auf Phil Miller (Will Forte), Bankangestell­ter und Fam­i­lien­vater. Mut­tersee­le­nallein streift er auf der Suche nach weit­eren Über­leben­den durch die USA. Aber da ist nie­mand, nir­gend­wo. Also macht Phil das Beste draus. Er richtet sich im Weißen Haus ein und tut ein­fach das, wonach ihm ger­ade der Sinn ste­ht. Zwis­chen 2015 und 2018 gab es vier Staffeln der US-Serie.

The Walking Dead: Wenn Zombies die Welt übernehmen

Ein Virus ist auch Aus­lös­er der Apoka­lypse in dieser Serie: In „The Walk­ing Dead“ ver­wan­delt es Men­schen massen­weise in Zom­bies. Sher­iff Rick Grimes (Andrew Lin­coln) nimmt den Kampf gegen die Untoten auf, aber erst mal muss er seine Fam­i­lie find­en, einen sicheren Zuflucht­sort und möglichst viele Mit­stre­it­er. Dabei muss er die Erfahrung machen, dass auch Nicht-Infizierte ganz schöne Biester sein kön­nen. Der Zom­bie-Hit läuft seit 2010 – nach der elften Staffel in 2021 soll Schluss sein. Doch keine Sorge: Für Spin-offs ist gesorgt.

The 100: Wenn Jugendliche eine atomverseuchte Erde zurückerobern sollen

Ein Atom­krieg machte die Erde unbe­wohn­bar. Ein paar Über­lebende kon­nten sich auf Raum­schiffe ret­ten, die miteinan­der ver­bun­den als „Die Arche” durchs All treiben. 97 Jahre nach der Katas­tro­phe soll ein Stoßtrupp die Bedin­gun­gen auf der Erde erforschen. Die 100 Auser­wählten sind jugendliche Straftäter, die nicht im Min­desten auf das vor­bere­it­et sind, was sie erwartet: näm­lich Men­schen und andere irdis­che Prob­leme. Die US-Endzeit­serie startete 2014 und brachte es auf 100 Fol­gen in sieben Staffeln.

Jericho – Der Anschlag: Ein Dorf inmitten einer Atomkatastrophe

Und auch in „Jeri­cho“ schlägt eine atom­are Katas­tro­phe zu: Mehrere große US-Städte wer­den von Atom­waf­fen getrof­fen, die titel­gebende Kle­in­stadt in Kansas ist, wie viele andere, von der Außen­welt abgeschnit­ten. Die Bevölkerung ist auf sich allein gestellt, das Land zer­fällt. Die bei­den Staffeln der Endzeit­serie mit Skeet Ulrich und Ger­ald McRaney liefen von 2006 bis 2008.

The Rain: Zwei Geschwister gegen einen tödlichen Virus-Regen

Alles Gute kommt von oben? In dieser Serie, der ersten dänis­chen Net­flix-Pro­duk­tion, defin­i­tiv nicht. Regen ist der Aus­lös­er ein­er ver­heeren­den Virusepi­demie, die fast alle Bewohn­er Skan­di­naviens aus­löscht. Zwei Geschwis­ter über­leben die Katas­tro­phe in einem Bunker. Nach sechs Jahren trauen sie sich an die Ober­fläche, um zu sehen, was von der Welt übrigge­blieben ist und ihren Vater zu suchen. Die Serie endete nach drei Staffeln und 20 Fol­gen im Som­mer 2020.

Welche Endzeit­serie ist Dein Favorit? Schreibe es uns gern in einem Kom­men­tar.

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