Diese Features warten beim Windows-10-Update im April auf Dich

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Diese Features warten beim Windows-10-Update im April auf Dich

Microsoft hat seinem Betriebssystem Windows 10 Anfang April ein Update verpasst. Daraus resultieren sechs Neuerungen, deren offizielles Veröffentlichungsdatum allerdings noch nicht feststeht.

Zweimal im Jahr bekommt das aktuelle Betriebssystem von Windows ein Update – gewöhnlich geschieht das im Frühjahr und im Herbst. Was bei Microsoft dieses Mal neu ist und welche Auswirkungen das für Dich hat, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Light Theme statt Dark Mode

Als Pendant zum im vergangenen Herbst erschienenen Dark Mode kommt im April 2019 jetzt das Light Theme für Deinen Browser – für den Fall, dass Du kein Interesse an einem abgedunkelten Bildschirm hast. Ein heller Modus, der Dir unter anderem das Action Center, das Startmenü und die Taskleiste aufgehellt darstellt. Mit dem Rollout kannst Du in den Einstellungen die Änderungen vornehmen und auch variieren. So ist beispielsweise eine helle Taskleiste in Verbindung mit dunklen Fenstern möglich.

Video: Youtube / Windows Central

Keine Cortana mehr in der Suchleiste

Bislang war es so, dass Du mit dem Klick auf die Suchleiste am unteren Bildschirmrand Cortana Deine Frage stellen konntest. Das ändert sich mit dem April-Update für Windows 10. Die smarte Assistentin ist nicht länger Dein erster Helfer. Um sie zu nutzen, musst Du künftig eine separate Schaltfläche anwählen. Darüber hinaus soll der modifizierte Suchmodus den PC gezielter nach Daten durchforsten.

Bloatware eigenhändig löschen

Nutzt Du Windows 10 zum ersten Mal, fallen Dir sicherlich die vielen vorinstallierten Apps auf, die für die grundlegenden Funktionen des PCs nicht wichtig sind. Bislang brauchtest Du spezielle Software, um diese zu deinstallieren. Mit dem neuen Update kannst Du sie einfach so entfernen. Dazu zählen etwa Groove-Musik, Kalender, 3D Viewer, Paint 3D oder Sticky Notes.

Junge Frau checkt ihre Apps auf Windows 10

Mit dem April-Update für Windows 10 kannst Du vorinstallierte Apps eigenhändig löschen und benötigst dazu keine spezielle Software.

Update benötigt mehr Speicher

Nach dem Update soll das Betriebssystem sieben Gigabyte Speicher einnehmen. Klingt negativ, ist es aber bei genauerem Hinsehen nicht, denn das System reserviert den Speicherplatz lediglich und gibt diesen später wieder frei, wenn die Festplatte voll ist und wichtige Updates und Downgrades durchgeführt werden müssen.

Sandbox-Modus für mehr Sicherheit

Das wohl sinnvollste und zugleich hilfreichste Update ist vorerst nur für Nutzer von Windows 10 Pro verfügbar – der Sandbox-Modus. Er erlaubt Dir, Programme innerhalb von Windows in einer vom Rest abgeschirmten Umgebung auszuführen. Besonders in Bezug auf Programme, bei denen nicht klar ist, ob sie schädliche Anwendungen enthalten, ist diese Neuerung äußerst sinnvoll. So haben die schädlichen Softwares keinerlei Zugriff auf andere Teile des Systems und können ihre Viren verbreiten.

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Hilfe bei Absturz

Hat Windows ein Problem, bekommst Du normalerweise einen blauen Bildschirm mit leidlich hilfreichen Informationen angezeigt – der „Blue Screen of Death“. Mit dem April-Update für Windows 10 sieht die Sache anders aus. Demnächst sollen neben der Fehlermeldung auch Lösungsansätze auf dem Bildschirm erscheinen, die Du ausprobieren kannst. Dies ist allerdings keine Garantie dafür, dass sich das Problem in jedem Fall löst.

Noch befindet sich das April-Update im Test, soll aber zeitnah den Weg in Dein Betriebssystem finden.

Welche der Neuerungen ist in Deinen Augen am hilfreichsten? Verrate es uns in den Kommentaren.

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