Frauenhand führt Stift auf einem iPad und wählt aus Farbpalette aus
© picture alliance / dpa-tmn | Bernd Diekjobs
Smartphones Xperia 1 IV und iPhone 13 Pro Max von vorne und hinten nebeneinander vor rotem Hintergrund
Frau mit gelbem Pullover hält iPad Pro 2021 im herbstlichen Park
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iPad oder MacBook: Welches Gerät passt zu Dir?

Willst Du Dir ein Apple-Gerät kaufen und denkst über ein iPad oder Mac­Book nach? Tablets und Lap­tops näh­ern sich bezüglich der Fea­tures zwar aneinan­der an – sind in bes­timmten Bere­ichen aber noch so unter­schiedlich, dass ein genauer Blick hil­fre­ich ist. Ob ein iPad oder Mac­Book bess­er zu Dir passt, richtet sich danach, wie Du das Gerät nutzen möcht­est.

iPad vs. MacBook: So unterscheiden sie sich allgemein

Apple beze­ich­net seinen flachen, han­dlichen Com­put­er als „iPad“ – es han­delt sich um den Marken­na­men für ein Gerät, das Du anson­sten als Tablet beze­ich­nen würdest. Der Begriff „Mac­Book“ ste­ht bei Apple für die hau­seigene Note­book-Rei­he. Ein iPad hat im Gegen­satz zum Mac­Book keine inte­gri­erte physis­che Tas­tatur. Stattdessen bedi­enst Du es per Touch­screen.

In der Geräte­hier­ar­chie liegen iPads zwis­chen iPhone und Mac­Book: Du bedi­enst das iPad zwar wie ein iPhone; doch bezüglich Leis­tung, Funk­tio­nen und (teil­weise) Größe ähnelt es eher einem Mac­Book. Obwohl iPads sehr han­dlich sind, ist die Bild­schir­m­di­ag­o­nale des aktuell größten Mod­ells mit 12,9 Zoll fast iden­tisch mit der des momen­tan kle­in­sten Mac­Books, die 13,3 Zoll beträgt.

Ein großer Unter­schied ist das Betrieb­ssys­tem. Während das iPad mit der 2019 einge­führten Soft­ware iPa­dOS läuft, set­zt Apple beim Mac­Book auf sein Desk­top-Betrieb­ssys­tem macOS. Apple hat iPa­dOS dahinge­hend opti­miert, dass Du beispiel­sweise mehrere Apps par­al­lel öff­nen und den Bild­schirm aufteilen kannst. Trotz­dem bietet macOS mehr Funk­tio­nen und Tools – viele pro­fes­sionelle Pro­gramme wie Adobe Pre­miere Pro gibt es in vollem Funk­tion­sum­fang nur auf dem Mac­Book, nicht für iPa­dOS.

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Ein wichtiger Punkt sind außer­dem die Schnittstellen: Benötigst Du externe Geräte wie eine Maus, einen Mon­i­tor oder einen USB-Anschluss, bist Du gut berat­en, ein Mac­Book zu nutzen. Denn an das iPad kannst Du viele externe Geräte nur per Blue­tooth oder mit einem Adapter anschließen.

iPad oder MacBook: Wie mobil soll es sein?

Der Ein­sat­zort entschei­det maßge­blich darüber, ob ein iPad oder Mac­Book bess­er zu Dir passt. Grund­sät­zlich gilt: Je klein­er und leichter ein Gerät ist, desto mehr eignet er sich für unter­wegs. Wenn Du Dein Apple-Gerät in den Park, ins Café oder zu Fre­un­den mit­nehmen möcht­est, bietet sich eher ein iPad an.

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Das derzeit kle­in­ste iPad misst diag­o­nal 8,3 Zoll und wiegt 297 Gramm. Damit ist das iPad Mini von allen iPad- und Mac­Book-Mod­ellen am kle­in­sten und leicht­esten. Du kannst es bequem in der Hand­tasche oder im Ruck­sack trans­portieren.

Auch ein Mac­Book kann in eine Tasche passen, doch die Möglichkeit­en sind beschränk­ter, weil die Mod­elle größer und schw­er­er sind. Davon abge­se­hen ist es im Ver­gle­ich zum iPad unhan­dlich­er und sper­riger, wenn Du es aufk­lappst. Eine spon­tane Inter­net­ses­sion im Bus ist dadurch kom­pliziert­er.

Das Mac­Book emp­fiehlt sich mehr, wenn sich das Gerät über­wiegend an einem fes­ten Platz befind­et – im Home­of­fice beispiel­sweise. Zusät­zlich kannst Du es prob­lem­los als mobiles Enter­tain­ment-Gerät nutzen, denn die Wege zum Bett oder zur Couch sind kürz­er. Für diesen Zweck eignet sich allerd­ings auch das iPad her­vor­ra­gend – voraus­ge­set­zt, Du ver­fügst über eine Hal­terung.

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Mit welchem Gerät arbeitet es sich besser?

Wer an einem Com­put­er arbeit­et, benötigt nor­maler­weise zum Schreiben eine physis­che Tas­tatur. Diese bietet nicht nur hap­tis­ches Feed­back, son­dern auch mehr Platz und die Möglichkeit, mit bis zu zehn Fin­gern gle­ichzeit­ig zu tip­pen. Auf den ersten Blick ist die Frage daher ein­fach zu beant­worten, ob Du Dich für das iPad oder Mac­Book entschei­den soll­test. Weil Du das iPad und seine dig­i­tale On-Screen-Tas­tatur ohne Zube­hör nur mit zwei Fin­gern bedi­enen kannst, spricht alles für das Mac­Book.

Allerd­ings kannst du ein iPad mit ein­er physis­chen Tas­tatur erweit­ern – Apple nen­nt sie „Key­boards“. Doch es gibt auch Pro­duk­te ander­er Her­steller. Die neueren Apple-Key­boards sind vor allem mit dem iPad Pro und dem iPad Air kom­pat­i­bel, wobei Du das nor­male iPad zumin­d­est mit dem Smart Key­board verknüpfen kannst. Für das iPad Mini existiert keine externe Tas­tatur von Apple.

Zwar musst Du die Erweiterun­gen extra kaufen, doch ein iPad mit Key­board und ein­er Blue­tooth-Maus unter­schei­det sich optisch und funk­tion­al kaum von einem Mac­Book. So gese­hen kannst du ein iPad bei Bedarf upgraden. Ander­sherum funk­tion­iert das nicht, weil Tas­tatur und Mon­i­tor beim Mac­Book fest ver­bun­den sind. Dadurch ist das iPad flex­i­bler und auch für Nutzer:innen inter­es­sant, die das Gerät zum Arbeit­en benutzen möcht­en.

Wenn Du neben Tex­ten beispiel­sweise Grafiken erstellen möcht­est, hat das iPad einen großen Vorteil: Welch­es Mod­ell Du auch besitzt, Du kannst einen prak­tis­chen Apple Pen­cil nutzen. Das ist ein Stift, mit dem Du auf dem Touch­screen zeichnest und schreib­st – für spon­tane Noti­zen, um ein­fach in einem Doku­ment zu kom­men­tieren oder Skizzen anzufer­ti­gen.

Wofür sollten sich Filmfans und Gamer entscheiden?

iPad oder Mac­Book: Welch­es Gerät eignet sich bess­er zum Strea­men? Abge­se­hen von der Bild­schir­m­größe und dem Han­dling kommt es bei Fil­men, Serien, Inter­netvideos und Co. auf eine gute Bildqual­ität an. Dafür ist die in Pix­eln gemessene Auflö­sung wichtig. Betra­cht­en wir alle Mod­elle, liegt das Mac­Book im Durch­schnitt vorn.

Allerd­ings sticht hier auch das iPad Pro her­vor: Denn mit ein­er Bild­wieder­hol­rate von bis zu 120 Hertz und ein­er max­i­malen Hel­ligkeit von 1.600 Nits spielt es in der gle­ichen Liga wie die bei­den Mac­Book-Pro-Mod­elle von 2021.

Gamer:innen schauen ins­beson­dere auf die Per­for­mance eines Gerätes. Mit dem M1-Chip posi­tion­iert sich Apple seit Ende 2020 mit einem hau­seige­nen Sys­tem-on-a-Chip, der eige­nen „Pro“- und „Max“-Varianten eine neue Qual­ität­sebene erre­icht hat. Aktuell befind­en sich die bei­den hochleis­tungsstarken Chips in den Mod­ellen des Mac­Book Pro von 2021. Das macht es automa­tisch zur ersten Wahl, wenn Du mit dem Apple-Gerät zock­en möcht­est.

Fazit: Passt das iPad oder MacBook besser zu Dir?

Ob Du Dich für ein iPad oder Mac­Book entschei­dest, hängt davon ab, wofür, wie und wo Du das Apple-Gerät nutzen möcht­est.

Wenn Du ein beson­ders flex­i­bles Gerät suchst, ist das iPad die richtige Wahl. Du kannst damit arbeit­en, sur­fen, strea­men und bist deut­lich mobil­er. Ver­wen­d­est Du das Gerät in erster Lin­ie zum Arbeit­en, kann es sich preis­lich lohnen, direkt ein Mac­Book zu kaufen – statt ein iPad durch Zube­hör zu einem Note­book umzuwan­deln. Vor allem, wenn Du es vor­wiegend zu Hause oder im Büro nutzt. Die inte­gri­erte physis­che Tas­tatur kommt dann beson­ders zum Tra­gen.

Ein Spezial­fall sind kün­st­lerische und gestal­ter­ische Tätigkeit­en, denn Designer:innen und andere Beruf­s­grup­pen kön­nen am iPad (Pro) mit dem Apple Pen­cil noch flex­i­bler arbeit­en. Allerd­ings ste­hen pro­fes­sionelle Bear­beitung­spro­gramme wie Pho­to­shop oder Final Cut Pro nur für macOS vol­lum­fänglich zur Ver­fü­gung. Entsprechend kann es hier sog­ar sin­nvoll sein, bei­de Geräte miteinan­der zu kom­binieren.

Welch­es Gerät ist leis­tungsstärk­er, das iPad oder Mac­Book? Hier fällt die Antwort ganzheitlich betra­chtet zugun­sten des Mac­Books aus. Wer das Gerät regelmäßig für Videospiele nutzen möchte, ist daher mit den Mac­Book-Pro-Mod­ellen von 2021 bess­er berat­en. Denn sie punk­ten mit den aktuell besten M1-Chips von Apple. Bei der Rechen­leis­tung kann das iPad Pro am ehesten mithal­ten, in dem der reg­uläre M1-Chip ver­baut ist. Ein Vorteil ist außer­dem, dass Du an das Mac­Book ein­fach­er andere Geräte anschließen kannst.

iPad oder Mac­Book: Wofür entschei­dest Du Dich? Wir sind ges­pan­nt auf Deinen Kom­men­tar.

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