Silhouette einer Frau, die ein Smatphone vor ihr Gesicht hält – im Hintergrund Google-Logo
© picture alliance / NurPhoto | Artur Widak
Zwei Hände halten ein Handy vor buntem Hintergrund, auf dem Display das Google-Logo und der Schriftzug "Pixel"
Junge Frau im Profil mit langen Haaren guckt auf ihr iPhone zur Gesichtsentsperrung

Google Pixel Fold: So soll das Falt-Smartphone ausgestattet sein

Seit über das Google Pix­el Fold Gerüchte im Umlauf sind, gibt es immer neue Speku­la­tio­nen zu dem Falthandy. Nun gibt es auch erste Bilder, die auf das mögliche Design hin­deuten kön­nten. Hier erhältst Du außer­dem Infor­ma­tio­nen zu den übri­gen Specs – und zu Release-Datum und Preis.

Bitte beachte: Alle hier aufge­führten Infor­ma­tio­nen beruhen auf Gerücht­en. Bis zu einem offiziellen State­ment von Google gibt es keine gesicherten Dat­en und Werte zur Ausstat­tung. Auch der Name „Pix­el Fold” ist noch nicht offiziell.

Release: Dann könnte ein Pixel Fold erscheinen

Wann Google sein erstes falt­bares Smart­phone veröf­fentlichen kön­nte, ste­ht Ende 2022 noch in den Ster­nen. Doch es gibt bere­its Gerüchte zu einem möglichen Release-Ter­min: Dem­nach kön­nte Googles Pix­el Fold schon im Mai 2023 erscheinen, berichtet Front Page Tech.

Auf dieser Web­seite, an der auch Tech-Experte Jon Pross­er beteiligt ist, gibt es zudem erste Bilder zum möglichen Ausse­hen des Falt-Smart­phones von Google.

Display und Design

Die Gestal­tung des Google Pix­el Fold ori­en­tiert sich diesen Bildern zufolge offen­bar stark am Pix­el 7 Pro, was Form, Farbe und Kam­er­ade­sign bet­rifft. Obwohl Front Page Tech kaum konkrete Specs erwäh­nt, ist die Hard­ware wohl auch ähn­lich zu der in Googles aktuellem Flag­gschiff.

Dem Dis­play-Experten Ross Young zufolge erwartet uns auf der Innen­seite ein AMOLED-Dis­play von etwa 6,7 Zoll Durchmess­er, berichtet Phon­eAre­na. Auf der Außen­seite soll Google ein Dis­play mit 5,8 Zoll ver­bauen. Bei­de Bild­schirme sollen von Sam­sung stam­men. Es sei aber gut möglich, dass diese Infor­ma­tio­nen mit­tler­weile über­holt seien.

Die max­i­male Bild­schir­mau­flö­sung beim Pix­el 7 Pro beträgt 3.120 x 1.440 Pix­el; ver­mut­lich bleiben bei­de Dis­plays des Pix­el Fold unter 4K-Auflö­sung. Allerd­ings dürfte die Bild­wieder­hol­rate von 120 Hertz an Bord sein, unter sta­bilem Goril­la Glass Vic­tus. Auch ein hochw­er­tiges Alu­mini­umge­häuse gehört mut­maßlich zu den Merk­malen.

Ob das Pix­el Fold nach IP68 wasserdicht sein wird, trotz möglich­er Stere­o­laut­sprech­ern, ist noch nicht bekan­nt. Wahrschein­lich wird es aber 5G-fähig sein – und kön­nte zudem einen Fin­ger­ab­druck­sen­sor auf dem Pow­er-But­ton mit­brin­gen.

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Auf­grund des met­allis­chen Designs, kom­biniert mit einem weit­eren Bild­schirm, wiegt es wohl deut­lich mehr als das Pix­el 7 Pro. Das aktuelle Google-Flag­gschiff bringt 212 Gramm auf die Waage. Prossers anonyme Quelle soll es als „ver­dammt schw­er“ beze­ich­net haben. Anders als das Pix­el 7 wird es nach aktuellem Stand nur in zwei Far­ben erscheinen: Chalk (Weiß) und Obsid­i­an (Schwarz).

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Infos zur Kamera

Ein Blick auf die mut­maßliche Kam­eraleiste des Google Pix­el Fold ver­rät, dass auch hier High-End zu erwarten ist. Drei Sen­soren deuten eine dreifache Haup­tkam­era an, die ver­mut­lich aus Weitwinkel-, Ultra­weitwinkel- und Teleob­jek­tiv beste­ht.

Beim Pix­el 7 Pro arbeit­et der primäre Sen­sor mit 50 Megapix­eln, das Teleob­jek­tiv mit 48 Megapix­eln und fünf­fachem optis­chen Zoom. Die Ultra­weitwinkelka­m­era löst mit 12 Megapix­eln auf, ver­fügt über Aut­o­fokus und intel­li­gente Bild­sta­bil­isierung. Auch der zweifache optis­che Zoom der Weitwinkelka­m­era zeich­net das Set­up aus.

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Wie beim Pix­el 7 Pro muss die Kam­era wohl nicht allein für per­fek­te Auf­nah­men sor­gen, wenn eine KI-basierte Opti­mierung im Hin­ter­grund arbeit­et. Damit kannst Du bere­its beim Pix­el 7 Pro mehrere Bilder zu einem kom­binieren, um Stör­fak­toren zu eli­m­inieren oder sie mit dem Mag­ic Eras­er ent­fer­nen.

Außer­dem sollte der Super Res Zoom funk­tion­ieren, der scharfe Bilder bei dreißig­fach­er Ver­größerung aufn­immt, mit kom­biniertem optis­chen und dig­i­tal­en Zoom. Bei Fil­mauf­nah­men bis 4K und Fotos bis 8K kön­ntest Du so selb­st die sprich­wörtliche Nadel im Heuhaufen find­en.

Die Fron­tkam­era des Pix­el 7 Pro bietet 10,8 Megapix­el und „Guid­ed Frame“, eine akustis­che Self­ie-Assis­tenz für Sehbeein­trächtige. Beim Google Pix­el Fold muss die Self­iekam­era wohl mit 9,5 Megapix­eln auskom­men; dafür kön­nte jedes Dis­play Pross­er zufolge einen eige­nen Sen­sor erhal­ten.

Technische Leistung

Auch wenn die geleak­ten Bilder das mögliche Design sehr detail­liert darstellen, wis­sen wir kaum etwas über die inneren Werte des Google Pix­el Fold. Höchst­wahrschein­lich bildet Googles Ten­sor-G2-Prozes­sor mit „Titan M2“-Sicherheitschip das Herzstück des Fold­ables. Denn seit Okto­ber 2022 ver­baut Google den Chip in seinen neuen Geräten.

Dazu bietet das Pix­el Fold voraus­sichtlich min­destens 12 Giga­byte Arbeitsspe­ich­er, um die Leis­tung des Pix­el 7 Pro auch im Tablet­modus zu repro­duzieren. Beim Spe­icher­platz ori­en­tiert sich Google vielle­icht an der Konkur­renz und bietet Optio­nen mit bis zu 1 Ter­abyte an.

Ger­ade wer mobil eigene Filme genießen will, kommt ohne SD-Slot und nur mit Cloud-Spe­ich­er son­st schnell an seine Gren­zen. Als Betrieb­ssys­tem wird voraus­sichtlich Android 13 vorin­stal­liert sein. Zudem wirst Du die VPN-Ser­vices über Google One wohl eben­falls nutzen kön­nen.

Falls Google tat­säch­lich ein falt­bares Smart­phone entwick­elt, sei dies ein gutes Omen für die Smart­phone-Welt, find­et XDA Devel­op­ers. Denn egal, ob das Gerät am Ende gut sei oder nicht – es zeige, dass Google das Android-Erleb­nis für falt­bare Geräte verbessere. Entsprechend kön­nten auch Nutzer:innen ander­er Falt-Handys von einem solchen Release prof­i­tieren.

Preis und Modellname

Wahrschein­lich wird das Google Pix­el Fold zwis­chen 1.700 und 1.800 Euro kosten – und befind­et sich damit im oberen Preis­seg­ment. Angesichts der erwarteten Fea­tures sollte das kaum über­raschen, zumal sich die direk­te Konkur­renz in einem ähn­lichen preis­lichen Rah­men bewegt. Zum Ver­gle­ich: Das Sam­sung Galaxy Z Fold4 kostete zum Release eben­falls knapp 1.800 Euro.

Auch der Name „Pix­el Fold” wurde noch nicht offiziell bestätigt, soll aber Front Page Tech zufolge ste­hen und nur auf­grund marken­rechtlich­er Bedenken zurück­ge­hal­ten wer­den. Fir­menin­tern trägt das Falt-Smart­phone wohl bish­er den sprechen­den Namen „Project Pass­port“, was ein­mal mehr auf seine Wer­tigkeit anspie­len kön­nte.

Liebäugelst Du mit einem falt­baren Smart­phone von Google? Bist Du mit der Pix­el-Serie schon ver­traut? Schreibe uns gerne in die Kom­mentare, was Du von den Gerücht­en hältst!

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