Mind-Map in Word
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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So erstellst Du eine Mind-Map in Word

Neben dem ein­fachen Brain­storm­ing ist das Mind-Map­ping unter den Kreativtech­niken wohl am beliebtesten. Erstellen kannst Du es auf einem White­board, am Reißbrett oder ganz klas­sisch mit Stift und Papi­er. Clev­er­er funk­tion­iert das Ganze in Word. Wir ver­rat­en Dir, wie Du es darin Schritt für Schritt auf­baust.

Mith­il­fe der kog­ni­tiv­en Tech­nik des Mind-Map­pings erstellst Du eine verästelte Gedankenkarte, mit deren Hil­fe Du ein bes­timmtes The­ma beziehungsweise ein pri­vates oder beru­flich­es Pro­jekt erschließen kannst. Mit Microsoft Word baust Du eine Mind-Map in weni­gen Schrit­ten auf.

Dokument anlegen und Form auswählen

Öffne zunächst Word auf Deinem Com­put­er und wäh­le in der oberen Menüleiste den Reit­er „Ein­fü­gen“ aus. Der Plan ist, eine Form für das Zen­trum Dein­er Mind-Map einzuset­zen. Dafür gehst Du nun unter der Werkzeu­gleiste mit dem Namen „Illus­tra­tio­nen“ auf den kleinen, nach unten gerichteten Kon­textmenüpfeil unter „For­men“. Bei ein­er klas­sis­chen Mind-Map befind­et sich in der Mitte ein Begriff in ein­er ovalen Form, von der aus die assozia­tiv­en Begriffe abstrahlen. Daher emp­fiehlt es sich, unter den „Stan­dard­for­men“ das Oval- beziehungsweise Ellipsen-Icon (in Office 360 ist es zum Beispiel ganz oben das fün­fte von links) auszuwählen.

Eine Werkzeu­gleiste erscheint und das Cur­sor-Icon verän­dert sich. Klickst Du jet­zt an eine zen­trale Stelle des Doku­ments, von der aus Deine Mind-Map starten soll, kannst Du die Form aufziehen. Willst Du sie nachträglich anpassen, fasse mit gedrück­ter link­er Maus­taste einen der äußeren Punk­te an und verän­dere Größe und Form. Natür­lich kannst Du die Form auch noch ver­schieben, indem Du mit der linken Maus­taste auf die Ellipse klickst, die gedrückt hältst und die Maus an die gewün­schte Stelle bewegst.

Schrift und Farbe innerhalb der Form

Um nun den gewün­scht­en Text in die Ellipse einzufü­gen, wählst Du die Form ein­fach noch ein­mal an und beginnst mit dem Tip­pen – der Text erscheint mit Stan­dard­for­matierung in der Mitte. Ein Dop­pelk­lick auf den Text öffnet Dir ein kleines For­matierungs­fen­ster mit densel­ben Optio­nen wie oben in der Menüleiste unter „Start“.

Das Ändern der Farbe ist fast eben­so ein­fach: Klicke die Form mit der recht­en Maus­taste an und gehe dann auf „Form for­matieren“. Unter „Fül­lung“ bes­timmst Du nun die Grund­farbe der Form und unter „Lin­ie“ find­est Du alle Optio­nen, um den Rand der Form bei Bedarf zu for­matieren.

Die Strahlen und Unterpunkte

Für die von der Mitte abge­hen­den Begriffe kannst Du andere For­men wählen; beispiel­sweise Rechtecke. Für die Verbindungslin­ien ver­wen­d­est Du am besten unter „Lin­ie“ die ein­fache Lin­ie oder den ein­fachen Pfeil. Du kannst Die Anfangs- und End­punk­te anfassen und beliebig ver­schieben. Den Vor­gang wieder­holst Du, bis alle Unter­punk­te und Verbindungslin­ien vorhan­den sind. Wie oben beschrieben kannst Du die Pfeile auch noch beliebig anpassen – bei „Form for­matieren“ ste­ht Dir unter „Textfül­lung“ zum Beispiel die Farb­wahl frei. Wir empfehlen Dir im Übri­gen, einzelne Clus­ter far­blich voneinan­der zu tren­nen und die Unter­punk­te nach Möglichkeit sauber geord­net untere­inan­der aufzuführen. Je über­sichtlich­er Dein Mind-Map ist, desto hil­fre­ich­er wird es für Dein kreatives Pro­jekt sein.

Du suchst noch weit­ere Tipps? Wir haben Dir auf fea­tured unter anderem bere­its ver­rat­en, wie Du mith­il­fe von Apps als kreativ­er Autor Dein Buch­pro­jekt umset­zt.

Zusammenfassung

  • Mind-Map­ping gehört zu den sin­nvoll­sten Kreativtech­niken, die jed­er beherrschen sollte.
  • Mind-Maps baust Du in Word mith­il­fe der „For­men“ auf.
  • Der zen­trale Aus­gang­punkt in der Mitte ist üblicher­weise eine Ellipse.
  • Schrift und Farbe inner­halb der For­men lassen sich ganz leicht anpassen.
  • Ein Dop­pelk­lick auf den Text öffnet ein zusät­zlich­es For­matierungfen­ster.
  • Wäh­le für die Unter­punk­te eine andere Form und entschei­de Dich für eine Verbindungslin­ie.
  • Unter „Form for­matieren“ kannst Du auch diese Verbindungsstrahlen noch beliebig indi­vid­u­al­isieren.
  • Achte beim Auf­bau der Mind-Map auf eine gewisse Ord­nung und trenne Clus­ter far­blich voneinan­der.

Hast Du schon ein­mal eine Mind-Map in Word aufge­baut? Weicht Dein Vorge­hen von unserem ab? Berichte uns doch gerne in den Kom­mentaren von Deinen Erfahrun­gen.

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