Google-Chrome-Design
Frauenhände tippen auf iPad mit Tastatur
Rothaarige Frau am Meer guckt auf ihr Smartphone
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Google-Chrome-Design selber machen: So gehst Du vor

Du willst Google Chrome mit einem selb­st erstell­ten Design neu ein­klei­den? Kein Prob­lem: In diesem Rat­ge­ber erfährst Du, warum Du Dich nicht auf die vorge­fer­tigten Vorschläge beschränken musst und wie Du mit Dein­er ganz indi­vidu­ellen Auf­machung ins World Wide Web startest.

Noch bis vor eini­gen Jahren gab es das Add-on „Mein Chrome Design“, mit dem Du inner­halb kürzester Zeit Dein eigenes Hin­ter­grund­bild erstellen oder bere­its vorhan­dene Vorschläge verän­dern kon­ntest – das ist mit­tler­weile passé. Es gibt zwar ein paar Anre­gun­gen von Google, dort kannst Du aber keine Verän­derun­gen vornehmen. Stattdessen ste­hen Dir einige externe Tools zur Ver­fü­gung, mit denen Du ein indi­vidu­elles Theme erstellen kannst.

Eigenes Google-Chrome-Design erstellen mit ThemeBeta

Das Tool The­me­Be­ta ist in der Benutzung kinder­le­icht und intu­itiv, allerd­ings nur auf Englisch ver­füg­bar. Auf der Start­seite find­en sich über eine Mil­lion Design-Vorschläge, die Du kosten­los übernehmen kannst. Am linken Bild­schirm­rand sind sie sog­ar nach The­men geord­net.

Um Deinen ganz eige­nen Hin­ter­grund zu erstellen, gehe zunächst am linken oberen Bil­drand auf „Theme Cre­ator“ und wäh­le dann „Upload an Image“ aus. Bedenke, dass es sich bei dem Medi­um um eine PNG- oder JPG-Datei han­deln muss. Suche das gewün­schte Bild aus und lade es hoch. Dabei kannst Du auch die Basics fes­tle­gen, wie etwa die Aus­rich­tung oder Skalierung.

Im näch­sten Schritt geht es an die far­bliche Gestal­tung Deines zukün­fti­gen Designs: Unter dem Reit­er „Images“ kannst Du entwed­er für die unter­schiedlichen Bere­iche des Browsers eigene Bilder ein­fü­gen oder lediglich eine Farbe fes­tle­gen. Dafür ste­hen Dir unter anderem „Frame“, „Tab Back­ground“ oder „NTP-Back­ground“ zur Ver­fü­gung. In dem neben­ste­hen­den Reit­er „Col­ors“ bes­timmst Du dann für eben­jene Bere­iche die Far­ben. Stre­ichst Du mit der Maus über die untere­inan­der ste­hen­den Felder, bekommst Du auf dem hochge­lade­nen Bild angezeigt, um welchen Teil des Hin­ter­grun­des es sich han­delt. Somit ist also auch eine Nutzung möglich, wenn Du des Englis­chen nicht wirk­lich mächtig bist. Bist Du mit Deinem Google-Chrome-Design zufrieden, gehe links auf „Pack and Install“ und schon kannst Du es ver­wen­den und im neuen Look sur­fen.

Mann erstellt sein eigenes Google-Chrome-Design

Mit The­me­Be­ta kannst Du Dir ein sehr indi­vidu­elles Google-Chrome-Design erstellen.

Nutze den Chrome Theme Maker

Noch etwas ein­fach­er als mit The­me­Be­ta geht die Erstel­lung eines Google-Chrome-Designs mit dem Chrome Theme Mak­er von­stat­ten. Wichtig: Das einzige hier funk­tion­ierende Bild­for­mat ist PNG. Wäh­le eine entsprechende Farbe oder ein Bild für den jew­eili­gen Bere­ich, etwa den Rah­men, die Tool­bar, den Hin­ter­grund oder die obi­gen Tabs. Auch hier soll­test Du vor­ab wis­sen, dass die Seite nur auf Englisch ver­füg­bar ist. Um das bei der Auswahl bere­it­ste­hende Farb­spek­trum zu erweit­ern, gehe oben auf das Feld „Col­ors“ und gib die gewün­schte Farbe entwed­er über den genauen HTML-Zahlen­code oder über die Farb­palette ein. Hier hast Du auch die Möglichkeit, Deine Auswahl weit­er zu präzisieren und die jew­eili­gen Far­ben für den Text in den Tabs oder die Schrift der meist­be­sucht­en Web­sites anzu­passen. Weit­er unten auf der Seite kannst Du den Hin­ter­grund noch weit­er nach links oder rechts, beziehungsweise oben oder unten ver­schieben. Bist Du mit Deinen bish­eri­gen Änderun­gen gän­zlich unzufrieden, wäh­le unten den „Reset“-Button an und starte neu.

Hast Du selb­st keine wirk­liche Idee, wie Du Dein Hin­ter­grund ausse­hen soll, scrolle weit­er nach unten. Dort bekommst Du einige Vorschläge, die Du so aber nicht übernehmen kannst. Bist Du dage­gen zufrieden mit Deinem Design: Verse­he das Theme noch mit einem Namen und übern­imm es dann, indem Du auf „Apply Theme“ klickst.

Chrome Theme Maker

Mit dem Chrome Theme Mak­er kannst Du inner­halb kürzester Zeit Deinen eige­nen Hin­ter­grund erstellen.

Weitere Anwendungen zur Erstellung des eigenen Google-Chrome-Designs

Neben den bei­den bere­its vorgestell­ten Tools existieren noch weit­ere kosten­lose Möglichkeit­en, inner­halb kürzester Zeit ein indi­vidu­elles Theme zu erstellen. Da wäre zum einen der Google Chromiz­er, der sehr spar­tanisch gehal­ten ist. Lade unter „Datei auswählen“ Dein Bild hoch und klicke anschließend auf „Cre­ate Theme“. Nach kurz­er Bear­beitungszeit bekommst Du eine neue Seite angezeigt. Gehe dort auf „down­load link“, und dann auf „Design hinzufü­gen“. Du merkst, viele Möglichkeit­en zur Verän­derung bieten sich Dir hier nicht. Das Gute an dem Google Chromiz­er ist aber, dass Du auf der Start­seite ein Erk­lärungsvideo sowie einige vorge­fer­tigte Google-Chrome-Hin­ter­gründe find­est, die Du auch übernehmen kannst.

Ein weit­eres Tool ist der Total Chrome Theme Mak­er 2.1, den Du allerd­ings zunächst kosten­los herun­ter­laden musst. Dafür bietet er Dir dann aber ein sehr bre­ites Spek­trum an Möglichkeit­en zur indi­vidu­ellen Gestal­tung an. Verän­dere beispiel­sweise die Schrift der Tabs oder schiebe Dein Bild weit­er nach links. Das kannst Du – wie auch beim Chrome Theme Mak­er – über die HTML-Far­ben­codes oder die Farb­palette machen. Auch hier find­est Du ein Video, das die Funk­tion­sweise des Tools detail­liert erläutert.

Wusstest Du, dass Du Google Chrome über den Dark Mode auch gän­zlich im dun­klen Design nutzen und so Energie sparen kannst?

Zusammenfassung

  • Mit einem der zahlre­ichen Tools kannst Du Dein Google-Chrome-Design selb­st erstellen.
  • The­me­Be­ta ist die facetten­re­ich­ste Anwen­dung und bietet Dir darüber hin­aus über eine Mil­lion Design-Vorschläge, die Du kosten­frei übernehmen kannst.
  • Beim Chrome Theme Mak­er kannst Du die jew­eili­gen Far­ben über die HTML-Far­ben­codes erstellen.
  • Weit­ere Anwen­dun­gen sind der Google Chromiz­er und der Total Chrome Theme Mak­er 2.1.

Welch­es der Tools hast Du aus­pro­biert? Hat es funk­tion­iert? Wie sieht Dein Google-Chrome-Hin­ter­grund aus? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

Titelbild: Eigenkreation: Pexels

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