Junge Frau nimmt am Smartphone RAW-Fotos vom Eiffelturm auf.
Frauenhände tippen auf iPad mit Tastatur
Eine Frau schaut auf ihr Smartphone
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Google Pixel 2 & 3: Fotos im RAW-Format aufnehmen

Das Google Pix­el 3 ermöglicht Fotos im RAW-For­mat, was hil­fre­ich ist, wenn Du Deine Auf­nah­men nach­bear­beit­en möcht­est. Diese Funk­tion musst Du am Gerät jedoch erst manuell ein­schal­ten. Wie Du dafür vorgehst und ob Du auch mit dem Google Pix­el 2 von dem Roh­dat­en-For­mat prof­i­tieren kannst, erfährst Du hier.

Googles Betrieb­ssys­tem Android ist schon seit 2014 mit RAW kom­pat­i­bel. Das heißt, dass Bilder auf Android-Geräten in einem speziellen For­mat abge­spe­ichert wer­den kön­nen, das alle Roh­dat­en des Kam­era-Sen­sors enthält. Nor­maler­weise wer­den Fotos auf dem Smart­phone automa­tisch ins JPEG-For­mat gepresst und sind dadurch schon kom­prim­iert. Sie enthal­ten somit deut­lich weniger Bild­in­for­ma­tio­nen, was die Nach­bear­beitung weniger flex­i­bel gestal­tet. Anders ist es beim RAW-For­mat: Die Auf­nah­men sind unkom­prim­iert und noch nicht von werk­seit­iger Bild­verbesserungssoft­ware verän­dert.

So aktivierst Du auf dem Google Pixel 3 (XL) die RAW-Funktion

Öffne zunächst die Kam­era-App Deines Google Pix­el 3 und tippe auf „Mehr“. Wäh­le den Punkt „Ein­stel­lun­gen“ aus. In den Ein­stel­lun­gen gehst Du erst auf „Erweit­ert“ und aktivierst anschließend die Option „RAW + JPEG-Steuerung“ über den Schiebere­gler.

Wech­sle danach zurück in die Haup­tan­sicht der Kam­era-App. Du siehst dort ein „RAW“-Symbol. Wäh­le dieses Icon aus und tippe auf die Option „RAW und JPEG“. Somit spe­ichert das Google Pix­el 3 alle Fotos im JPEG- und RAW-For­mat (.DNG) ab. Eines soll­test Du jedoch wis­sen: Da die unkom­prim­ierten Auf­nah­men mehr Bild­in­for­ma­tio­nen enthal­ten, benöti­gen sie auch deut­lich mehr Spe­icher­platz.

Um die Fotos am Smart­phone einzuse­hen, wech­sle in die Google-Fotos-App. Dort find­et sich ein spezieller Ord­ner namens „RAW“. Wun­dere Dich jedoch nicht, falls die Auf­nah­men ver­pix­elt sind, sobald Du sie öffnest – das liegt daran, dass mobile Geräte die Roh­dat­en nicht voll­ständig ver­ar­beit­en kön­nen.

Tipp: Um DNG-Dateien zu bear­beit­en, emp­fiehlt sich beispiel­sweise Snapseed. Das Tool beherrscht zahlre­iche prak­tis­che Funk­tio­nen. In einem anderen Rat­ge­ber erk­lären wir Dir die grundle­gen­den Fea­tures von Snapseed.

Zusatz-Tipp: Das Google Pix­el 3 (XL) ver­fügt über viele weit­ere Kam­era-Funk­tio­nen, die für bessere Auf­nah­men sor­gen. Auf fea­tured haben wir Dir bere­its mehr dazu erzählt.

Mit Google Pixel 2 und älter RAW-Fotos aufnehmen

Auch mit dem Google Pix­el 2 und 2 XL kannst Du RAW-Fotos aufnehmen: Die Funk­tion dazu wurde vor Kurzem für die Kam­era-App der Smart­phones aus­gerollt. Ist das Fea­ture bis­lang nicht auf Deinem Gerät gelandet oder Du besitzt gar ein noch älteres Mod­ell, musst Du auf Drit­tan­bi­eter-Apps auswe­ichen. Da Android schon werk­seit­ig mit RAW kom­pat­i­bel ist, brauchst Du lediglich Anwen­dun­gen wie VSCO oder Adobe Pho­to­shop Light­room CC zu instal­lieren, um die Roh­dat­en zu erhal­ten.

Zusammenfassung

  • Um am Google Pix­el 3 (XL) RAW-Fotos aufzunehmen, musst Du zunächst die Funk­tion „RAW + JPEG-Steuerung“ aktivieren.
  • Diese find­est Du in den Ein­stel­lun­gen Dein­er Kam­era-App.
  • Auch mit dem Google Pix­el 2 (XL) lassen sich ohne Drit­tan­bi­eter-Soft­ware Bilder im Roh­dat­en-For­mat aufnehmen.
  • Anders ist es bei noch älteren Geräten: Für diese benötigst Du Apps wie VSCO, um vom RAW-For­mat prof­i­tieren zu kön­nen.

Mit welch­er Soft­ware bear­beitest Du Deine RAW-Auf­nah­men? Wir freuen uns auf Deinen Kom­men­tar.

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