Mit diesen Roboter-Bausätzen baust Du Deinen eigenen Haushaltshelfer

Puzzleteile des Activepuzzle Roboter-Bausatzes
Bewerbungsphase für den Innovators Pitch 2020 läuft.
Smog über Neu Dehli, der für Tinte aus CO2 genutzt wird.
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Mit diesen Roboter-Bausätzen baust Du Deinen eigenen Haushaltshelfer

Du willst nicht mehr nur Deinem Saugro­bot­er zuse­hen, son­dern endlich selb­st Deinen eige­nen Robo zusam­men­bauen? Dann haben wir die passende Hard­ware für Dich. Für die brauchst Du keine Experten-Skills, son­dern lediglich Lust, zu basteln.

Wenn Robot­er bei Dir für leuch­t­ende Augen sor­gen, sind diese DIY-Ideen wom­öglich genau das Richtige für Dich. Denn Robo-Bauen ist kein Hex­en­werk, wie diese inno­v­a­tiv­en Tüftler-Sets zeigen.

Activepuzzle: Ein Roboter-Bausatz in Form eines Puzzles

Dieser Robot­er-Bausatz hat mit Cod­ing oder Bild­schir­men über­haupt nichts zu tun. Stattdessen ver­birgt sich hin­ter Activepuz­zle ein Spiel, dessen Ziel es ist, aus Puz­zleteilen einen Robot­er zusam­men­zubauen. Jedes Teil hat dabei eine andere Funk­tion. So enthält eines beispiel­sweise die Bat­terie und ver­sorgt den Robot­er mit Strom. Ein anderes wiederum ist mit einem Näherungssen­sor aus­ges­tat­tet, sodass der Robot­er Objek­te vor sich „sehen“ kann.

Du hast wieder vergessen, Deine Zim­merpflanzen zu gießen? Dann bau doch einen Robo, der den Feuchtigkeits­ge­halt der Pflanzen­erde misst. Sobald der Sen­sor fest­stellt, dass die Erde zu trock­en ist, ertönt ein Signal­ton. Beim Puzzeln kön­nen aber auch andere Robo-Vari­anten entste­hen, wie zum Beispiel ein Polizei­wa­gen, eine smarte Straßen­later­ne oder ein Feuer­melder. Activepuz­zle fördert nicht nur logis­ches Denken und Prob­lem­lö­sungskom­pe­ten­zen, son­dern macht auch dem Nach­wuchs Lust, sich mit inno­v­a­tiv­er Tech­nik zu beschäfti­gen. Auf Indiegogo wurde das Finanzierungsziel von knapp 49.000 Euro erre­icht. Noch im ersten Hal­b­jahr 2019 sollen die Bausätze liefer­bar sein. Hier kannst Du sie vorbestellen.

Mind Kit: Das Bastler-Kit für Roboterfans

Ein Bastlerk­it, das Dir außergewöhn­lich vielfältige Möglichkeit­en beim Tüfteln bietet, hört auf den Namen Mind Kit. Bere­its 2018 hat­te das Unternehmen Vin­cross den pro­gram­mier­baren Robot­er Hexa vorgestellt. Mind Kit geht nun als dessen klein­er Brud­er ins Ren­nen.

Zum Robot­er-Bausatz gehören ein robotikop­ti­miert­er Ein­plati­nen­com­put­er, ein voll­ständig für die Pro­gram­mierung von Robot­ern entwick­eltes Soft­waresys­tem sowie eine Menge Zube­hör. Deinen per­sön­lichen Robot­er kannst Du Dir aus ver­schiede­nen Bausteinen zusam­men­basteln, zu denen Basis-, Core- und Top-Mod­ule gehören. Das Betrieb­ssys­tem Mind OS ermöglicht es Dir, ver­schiedene Robot­er­funk­tio­nen zu pro­gram­mieren. Wann dieses Set reg­ulär erhältlich sein wird, ist aktuell noch nicht bekan­nt.

Vodafone Red Unlimited

Ein expressiver Roboterkopf namens Picoh

Ein erfol­gre­ich­es Crowd­fund­ing kann auch ein smarter klein­er Robot­erkopf namens Picoh für sich verze­ich­nen. Bei diesem Tool han­delt es sich weniger um einen typ­is­chen Robot­er-Bausatz, son­dern Du sollst das kleine Kerlchen so pro­gram­mieren, dass es beson­ders clever wird. Um Deinen ganz indi­vidu­ellen Robot­eras­sis­ten­ten zu for­men, passt Du Picoh mit Hil­fe von Code-Eingaben an.

Picoh ist mit Sen­soren in sein­er Nase und in seinem Mund aus­ges­tat­tet, die ihn beispiel­sweise lächeln lassen. Die LED-Augen des Robot­erkopfes lassen sich indi­vidu­ell pro­gram­mieren. Außer­dem kannst Du ihm beib­rin­gen, in ver­schiede­nen Sprachen zu sprechen, zu Musik zu tanzen oder zu weinen. Klingt spaßig? Ab Juni 2019 wird Picoh auf dieser Seite für rund 69 Euro reg­ulär bestell­bar sein.

Lego Spike Prime – Robot­er pro­gram­mieren via App

Schon seit 1998 begeis­tert Spielzeugher­steller Lego Tech­nikbegeis­terte aller Alter­sklassen mit seinem Mind­storm-Robot­er. Jet­zt haben die Dänen einen kom­plett neuen Robot­er-Bausatz namens Lego Spike Prime vorgestellt. Der richtet sich speziell an Schüler der sech­sten bis acht­en Klasse. Bei diesem Kit ist sowohl Bauen als auch Pro­gram­mieren gefragt.

Pro­gram­miert wird der Robot­er ganz ein­fach über die Lego Edu­ca­tion Spike App, die extra für diesen Zweck entwick­elt wurde. Per Drag-and-Drop kön­nen die Schüler einzelne Funk­tio­nen pro­gram­mieren, von ein­fachen Schleifen bis hin zu kom­plex­eren Abläufen. Die App kannst Du sowohl bei iOS als auch Android bekom­men. Zudem ist sie auch noch für Chrome, Win­dows und MacOS zu haben. Der aus 500 Legoteilen beste­hende Robot­er-Bausatz ist mit einem Kauf­preis von knapp 300 Euro nicht ger­ade ein Schnäp­pchen. Es bleibt also span­nend zu sehen, an wie vie­len Schulen er let­z­tendlich zum Ein­satz kom­men wird.

Welch­er der vorgestell­ten Robot­er-Bausätze ist Dein per­sön­lich­er Favorit und warum? Ver­rate uns Deine Mei­n­ung über das Kom­men­tar­feld!

Titelbild: ActivePuzzle

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