Ein Luftballon zerplatzt in Superzeitlupe
Eine Grafik die den Einsatz von Technologien bei der Waldbrandbekämpfung zeiigt

Musikvideos 2.0: Google-Projekt zeigt 3 coole Sandbox-Filme

Die US-amerikanis­che Band OK Go ist nicht zulet­zt durch ihre inno­v­a­tiv­en Musikvideos bekan­nt gewor­den. Gemein­sam mit Google wurde nun das OK Go Sand­box-Por­tal ges­tartet, das zu drei der beliebtesten Videos span­nende Hin­ter­grund­in­fos liefert.

Die Musikvideos der US-band OK Go fall­en vor allem durch aufwändi­ge Sets und beson­ders inno­v­a­tive Ideen auf. Während eines der im OK Go Sand­box-Pro­jekt vorgestell­ten Videos eine reale Drehzeit von nur 4,2 Sekun­den hat (und entsprechend langsamer abge­spielt wird) fahren die Musik­er in einem anderen Clip durch die Wüste und nutzen dabei ihr fahren­des Auto als Instru­ment. Ein weit­eres Video stellt eine extrem aufwändi­ge Vari­ante ein­er Rube-Gold­berg-Mas­chine dar, bei der eine eigentlich sim­ple Aktion durch möglichst viele mehr oder weniger triv­iale Einzelschritte aus­gelöst wird. Wir haben uns die Clips ange­se­hen und sind uns sich­er, dass Du sie genau­so inspiri­erend find­est wie wir.

Clip #1: Wie aus 4 Sekunden mehrere Minuten werden

Das erste Video zeigt auf beein­druck­ende Weise, wozu eine Superzeitlupe alles gut sein kann. Während die eigentliche Drehzeit ger­ade ein­mal 4,2 Sekun­den beträgt, wird das Ergeb­nis dank Superzeitlupe und ein­er akribis­chen Vor­bere­itung anschließend auf mehrere Minuten aus­gedehnt. Der Clip dient als Grund­lage für das Musikvideo zu „The One Moment” von OK Go. Im Video selb­st siehst Du zunächst, wie jemand durch ein Buch blät­tert und anschließend eine ganze Rei­he von Gegen­stän­den, die nach und nach der Zer­störung preis­gegeben wer­den.

Video: YouTube / OK Go

Clip #2: Die Rube-Goldberg-Maschine lebt

Ein weit­eres Video beschäftigt sich mit der soge­nan­nten Rube-Gold­berg-Mas­chine. Vielle­icht hast Du als Kind ja eine Murmel­bahn besessen und warst fasziniert davon, wie die langsam rol­len­den Kugeln unter­wegs ver­schiedene Hin­dernisse passieren und dabei mehr oder weniger sin­nvolle Aktio­nen aus­lösen. Ein ähn­lich­es Prinzip steckt hin­ter der Rube-Gold­berg-Mas­chine: Bewe­gun­gen, deren Ablauf weit­ge­hend vorher­sag­bar sind, wer­den genutzt, um Aktio­nen auszulösen. Diese führen in ihrer Summe zu einem Ergeb­nis, das grund­sät­zlich auch leichter hätte erre­icht wer­den kön­nen. Im Video selb­st startet das Ganze mit Domi­nos­teinen, die von einem Spielzeu­gau­to umge­fahren wer­den. Am Ende find­en sich die Musik­er vor ein­er Lein­wand wieder, vor der sie aus vier Kanonen mit Farbe beschossen wer­den. Was dazwis­chen passiert, ist das eigentliche The­ma des Videos und wirk­lich faszinierend.

Video: YouTube / OK Go

Clip #3: Das musizierende Auto

Im drit­ten Clip fahren die Musik­er in einem aufwändig umge­baut­en Auto durch die Wüste und nutzen vor­ab in einem Par­cours aufgestellte Gegen­stände zum Musizieren. Das Span­nende hier ist, dass das Ganze natür­lich nur bei der richti­gen und kon­stan­ten Fahrgeschwindigkeit funk­tion­iert und möglichst kein „Hin­der­nis” aus­ge­lassen wer­den sollte. Im Video selb­st müssen unzäh­lige aus­rang­ierte Pianos und Gitar­ren dran glauben. In jedem Fall sehenswert!

Video: YouTube / OK Go

Werde selbst kreativ: Das Sandbox-Projekt liefert die Hintergrundinfos

Was in den Videos kinder­le­icht aussieht, ist das Ergeb­nis aus­giebiger Pla­nung, zahllosen Fehlver­suchen und jed­er Menge har­ter Arbeit. Auf der Pro­jek­t­seite des OK Go-Sand­box-Pro­jek­ts find­est Du zu jedem einzel­nen Video wertvolle Hin­ter­grund­in­fos. Du lernst nicht nur, wie Du das Tim­ing bei solchen Videos ein­stellst, son­dern erfährst auch, wie Du Dein eigenes Dau­menk­i­no oder eine ganz per­sön­liche Rube-Gold­berg-Mas­chine her­stellen kannst. Und falls Du ins­beson­dere durch das erste Video Lust auf eigene Pro­duk­tio­nen bekommst: Eine beein­druck­ende Superzeitlu­pen­funk­tion find­est Du auch im Sam­sung Galaxy S9, S9+ und im Sony Xpe­ria XZ2.

Welch­es der drei Videos fasziniert Dich am meis­ten und warum? Wirst Du Teile des Pro­jek­ts zu Hause nach­bauen? Wir freuen uns auf Deine Anre­gun­gen via Kom­men­tar­funk­tion.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren