Steam Family Sharing einrichten: Das musst Du wissen

Frau spielt am PC
Sancho in FIFA 20
GTA V für Xbox Game Pass
: : :

Steam Family Sharing einrichten: Das musst Du wissen

Mit Steam Family Sharing kannst Du die Games in Deiner Bibliothek mit Familienmitgliedern und Gästen teilen. Was genau mit dieser Autorisierung möglich ist und was es darüber hinaus zu beachten gilt, erklären wir Dir an dieser Stelle.

Die Steam-Familienbibliothek funktioniert natürlich in beide Richtungen: Wenn beispielsweise eines Deiner Familienmitglieder ein für Steam veröffentlichtes Game besitzt, das Du unbedingt ausprobieren möchtest, erfragst Du einfach die Autorisierung. Hast Du diese erhalten, kannst Du den betreffenden Titel aus der Bibliothek herunterladen und spielen. In diesem Zusammenhang ergeben sich natürlich einige Fragen.

Was Du vor dem Teilen unbedingt bedenken solltest

Die Bezeichnung Steam Family Sharing beziehungsweise Steam-Familienbibliothek ist etwas irreführend, da es prinzipiell auch möglich ist, Freunden den Zugriff auf die Games zu gewähren. Dass Steam das Ganze auf die Familie bezieht, soll vermutlich verdeutlichen, dass die Besitzer der Spiele die Account-Autorisierung nur für enge Bekannte beantragen sollten.

Bedenke zum Beispiel, dass Du die Games selbst nicht spielen kannst, während andere Personen sie nutzen. Zeitgleiches zocken über dieselbe Bibliothek ist also nicht möglich. Außerdem ist der Zugriff nicht auf einzelne Titel beschränkt – er gilt für die ganze Bibliothek. Erwischt das Valve Anti-Cheat System (VAC) den Spielenden beim Cheaten, hat das in erster Linie für den Besitzer der Bibliothek negative Folgen.

Junger Mann spielt die PC-Fassung von Final Fantasy XV am Computer.

Es kann immer nur ein Nutzer zur Zeit dasselbe Game in der geteilten Steam-Bibliothek zocken.

Den Steam Guard einrichten

Vor der Aktivierung der Familienbibliothek musst Du den Steam Guard einrichten beziehungsweise einschalten, falls Du ihn vorher deaktiviert haben solltest. Generell ist der Guard laut Steam-FAQ standardmäßig für jeden Account aktiviert, sobald die E-Mail-Adresse verifiziert und Steam anschließend zweimal neu gestartet wurde. Per E-Mail verschickt das System einen Code, mit welchem der Zugriff auf den Steam-Account über einen unbekannten Browser/Rechner gewährt werden kann.

Für die Einrichtung öffnest Du zunächst den Steam Client und klickst ganz oben links auf „Steam“ und in dem sich aufklappenden Menü auf „Einstellungen“. Es öffnet sich ein weiteres, größeres Fenster, in dem die Menüreiter auf der linken Seite untereinander stehen. Ganz oben findest Du „Account“ – darauf klickst Du nun. Öffne mit einem Rechtsklick die Einstellungen „Steam Guard Account-Sicherheit verwalten“ und aktiviere „Meinen Account durch Steam Guard schützen“. Außerdem kannst Du über „Weiter“ einen Namen für den jeweiligen Rechner eintragen.

So funktioniert die Autorisierung von Familienmitgliedern

Nun kann es auch schon losgehen. Du musst übrigens sowohl den Zugriff eines bestimmten Steam-Accounts als auch eines fremden Rechners auf Deine Bibliothek separat autorisieren, falls Du und der andere Nutzer nicht zufällig denselben Rechner nutzen – was im Familienverbund ja durchaus sein kann. Ist das der Fall, müssen Du und Dein Familienmitglied euch beide einmal an dem gemeinsam genutzten Rechner anmelden. In der rechten oberen Ecke haben Du und der jeweils andere Gamer dafür die Möglichkeit, auf „Benutzer wechseln“ zu klicken.

Bist Du in Deinem Account eingeloggt, gibst Du Deine Bibliothek frei, indem Du im Client oben noch einmal auf „Steam“ und anschließend auf „Einstellungen“ gehst. Diesmal tippst Du in dem sich öffnenden Fenster jedoch auf „Family“, wo sich die „Familienbibliothek“ aktivieren lässt. Darüber ist die Verwaltung der Bibliothekszugriffe möglich.

Wissenswertes rund um die Familienbibliothek

Für die Anzahl der autorisierten Geräte/Nutzer gibt es eine Limitierung. Die Familienbibliothek kannst Du auf bis zu 10 Computern und für bis zu 5 Accounts zeitgleich autorisieren. Es gibt außerdem weitere Beschränkungen, was die einzelnen Games betrifft. Beispielsweise können solche Titel, für die Besonderheiten wie Drittanbieter-Abos oder Produktschlüssel gelten, nicht zwischen mehreren Konten geteilt werden. Auch Beschränkungen, die für bestimmte Regionen gelten, lassen sich durch das Sharing nicht umgehen. Ein in Deutschland verbotenes Spiel, das jemand aus einem anderen Land mit Dir teilen möchte, ist mit einem hiesigen Account nicht spielbar.

Zusammenfassung

  • Du kannst Deine Steam-Bibliothek mit anderen Nutzern – vorzugsweise Familienmitgliedern – teilen.
  • Vorab musst Du dafür im Client erst einmal den Steam Guard über die Einstellungen einrichten.
  • Wenn beide Nutzer denselben Rechner nutzen (das funktioniert über den „Benutzer wechseln“-Button), kann die Autorisierung in den Einstellungen über „Family“ ausgesprochen werden, indem Du „Familienbibliothek“ aktivierst und die Rechner/Steam-Accounts verwaltest.
  • Es gibt allerdings einige Einschränkungen: Zum Beispiel ist das Autorisieren lediglich für bis zu 10 Computer und bis zu 5 Accounts zeitgleich möglich.

Hast Du bereits Deine Steam-Bibliothek mit jemandem geteilt? Bist Du dabei auf Probleme gestoßen? Berichte uns doch in den Kommentaren von Deinen bisherigen Erfahrungen zum Steam Family Sharing.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Dich auch interessieren