Assassin's Creed Vallhalla Eivor
© Ubisoft Montreal
Der Protagonist in Sniper Elite 5
Pikachu wehrt einen Treffer von Liberlo in Pokémon Unite ab
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Assassin’s Creed Valhalla: Das wissen wir bereits zum Wikinger-Spektakel

Der näch­ste Teil der „Assassin’s Creed”-Reihe trägt nicht den Unter­ti­tel „Rag­narok” – so viel zeich­nete sich schon früh ab. Inzwis­chen ist bekan­nt: Der neue Teil der Saga heißt „Assassin’s Creed Val­hal­la” und erin­nert an eine Mis­chung aus „God of War” und „The Witch­er 3”. Wir fassen zusam­men, was Dich erwartet.

 

„AC: Valhalla” im Trailer: Nordmenschen auf Plündertour?

Im Vor­feld der Enthül­lung hiel­ten sich hart­näck­ige Gerüchte, dass das näch­ste „Assassin’s Creed” mit einem Wikinger-Set­ting aufwartet. Das hat sich inzwis­chen bestätigt. Es bleibt aber offen, wie geschicht­streu Ubisoft die Nord­män­ner darstellt: Heutige Medi­en zeich­nen ein ziem­lich ein­seit­iges Bild mit­te­lal­ter­lich­er nordis­ch­er Kul­tur. Die „Wikinger”, wie sie oft beze­ich­net wer­den, sind in dieser Form aber kaum stel­lvertre­tend für die wahren Ver­hält­nisse zur dama­li­gen Zeit.

Klar ist: So wirk­lich sehen wir die Wikinger im Deep-Dive-Trail­er nicht plün­dern. Eine Szene, die genau das andeutete, wan­delte sich zu ein­er Sequenz auf ein­er grü­nen Wiese, auf der die Nord­män­ner- und -frauen mit Kindern spie­len und ein Totem auf­stellen. Die Bösewichte sind im Spiel wohl eher die Englän­der, unter denen sich sicher­lich auch Tem­pler befind­en wer­den. Hier lässt Ubisoft also noch Raum für Speku­la­tio­nen.

Der „Deep Dive”-Trailer liefert einen Vorgeschmack auf die Grafik von „Assassin’s Creed Val­hal­la”.

Krieger oder Kriegerin – Du entscheidest

Wie schon in „Assassin’s Creed: Odyssey” stellt Dich Ubisoft in „Assassin’s Creed Val­hal­la” vor die Wahl: Ziehst Du mit einem männlichen Helden in die Schlacht oder stürzt Du Dich lieber mit ein­er Heldin ins Aben­teuer? In bei­den Fällen lautet der Name Eivor. Übri­gens sollen bei­de Fig­uren Kanon sein, wie ein Entwick­ler auf Twit­ter erk­lärt. Wie genau, bleibt aber vor­erst geheim. Zwill­inge? Beim Vorgänger ist übri­gens Kas­san­dra Kanon – beziehungsweise die Ereignisse, die der offizielle Roman zum Spiel von Gor­don Doher­ty schildert.

Einen Charak­ter-Edi­tor wie etwa in „Baldur’s Gate 3” gibt es zwar nicht, erst­mals in „Assassin’s Creed” ist es aber möglich, die Haar­farbe anzu­passen. Eben­falls neu: Auf Knopf­druck set­zt Du die Kapuze auf oder ab. In „Odyssey” war dafür noch umständlich ein Aus­flug ins Menü nötig. Eine Rück­kehr feiern auch Trans­mo­gri­fika­tio­nen: Du kannst etwa die stärk­ste Aus­rüs­tung anle­gen, aber ein beliebiges anderes Ausse­hen ein­er anderen Rüs­tung in Deinem Besitz dafür wählen. Das bietet Dir mehr Frei­heit­en bei der Gestal­tung Deines Alter Egos.

Ein Rabe als Begleiter

Auch in „Assassin’s Creed Val­hal­la” bist Du nicht allein unter­wegs, son­dern stets in Begleitung Deines Raben Synin („Sunin” aus­ge­sprochen). Er dient Dir als Späher, um Deine Umge­bung zu scan­nen, Feinde und Schätze zu markieren oder Geg­n­er abzu­lenken.

Weitere Gameplay-Details: Rückkehr der versteckten Klinge – und Social Stealth

Im ersten Trail­er feiert ein alter Bekan­nter sein Come­back: Nach­dem „Odyssey” ohne die ikonis­che ver­steck­te Klinge der Assas­si­nen auskom­men musste, sieht das in „Val­hal­la” wieder anders aus. Im cin­e­ma­tis­chen Trail­er sehen wir, wie unser Held einen über­mächti­gen Feind in let­zter Sekunde mit der Assas­si­nen-Waffe erledigt. Die Entwick­ler haben bere­its bestätigt, dass die Klinge mit einem wohlplatzierten Stich aus dem Hin­ter­halt tödlich ist. Bei „Odyssey” führte das Lev­el-Sys­tem lediglich zu Bonus-Schaden, aber keinem garantiert finalen Tre­f­fer, was vie­len Fans sauer auf­stieß.

Bestätigt ist auch die Rück­kehr von Social Stealth, was beson­ders alte Fans der Rei­he freuen dürfte. Eivor kann sich also auch in Men­schen­men­gen ver­steck­en, indem er oder sie das Ver­hal­ten anpasst und mit der Menge ver­schmilzt. Wer nicht auf­passt, erregt den­noch die Aufmerk­samkeit der Wachen.

Sollte ein­mal keine Gruppe zur Ver­fü­gung ste­hen, erstelle Dir selb­st eine: Ver­sprich Kneipenbe­such­ern etwa ein Frei­bier, damit sie Dir auf die Straße fol­gen. Zwar wer­den sie wütend, wenn doch kein Drink für sie her­ausspringt, doch den Aufruhr kannst Du eben­falls zu Deinen Gun­sten nutzen, wenn der tobende Mob Wachen ablenkt. Social Stealth funk­tion­iert zudem nicht über­all. Bist Du gar nicht willkom­men, scheit­erst Du schon bei den Ein­wohn­ern.

So prak­tisch eine ver­steck­te Klinge auch sein mag, so wenig hil­ft sie Dir bei groß angelegten Schlacht­en. In den Trail­ern kon­nten wir sehen, wie Eivor mit einem Drachen­boot Burgmauern zer­schmettert und Krieger ins Feld führt. Hier ist wieder Action ange­sagt, wobei deut­lich mehr Blut fließt als in vorheri­gen Teilen.

Baue Dein eigenes Dorf

Auf Deinen Aben­teuern erwor­bene Reichtümer investierst Du in ein eigenes Dorf, das als Basis fungiert. Im Ver­lauf des Spiels wächst die Sied­lung so Gebäude um Gebäude. Hier find­est Du etwa einen Schmied oder gar einen Tätowier­er, die sich jew­eils mit Upgrades verbessern lassen. Auch bei diplo­ma­tis­chen Angele­gen­heit­en soll Dein Dorf eine Rolle spie­len.

Release im November

Der Release von „Assassin’s Creed Val­hal­la” liegt nicht mehr in allzu weit­er Ferne: Der Mark­t­start ist für den 10. Novem­ber 2020 geplant – am sel­ben Tag wie die Xbox Series X also. Die Entwick­ler haben bere­its angekündigt, dass das Spiel von der Next-Gen-Hard­ware prof­i­tieren wird und in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde laufen soll, sowohl auf Series X als auch auf PS5, die hierzu­lande am 19. Novem­ber 2020 erscheinen wird.

Um die Wartezeit auf den neuen Assas­si­nen-Teil zu über­brück­en, empfehlen wir Dir übri­gens die Serie „Vikings”. Aktuell find­en sich die ersten fünf Staffeln bei Net­flix (zu GigaTV hinzubuch­bar).

GigaTV Film-Highlights

Was sagst Du zum Set­ting von „Assassin’s Creed Val­hal­la”? Bist Du zufrieden oder hättest Du Dir etwas anderes gewün­scht? Teil Deine Mei­n­ung gerne mit unser­er Com­mu­ni­ty in den Kom­mentaren.

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