Sam Fischer in Splinter Cell
© Tom Clancy’s Splinter Cell © ubisoft
Ein gut ausgebauter Zoo mit einigen Besuchern und Besucherinnen in Planet Zoo
Fußballspieler jubelt

Die spannendsten Stealth-Games: Mit Taktik und Geduld zum Erfolg

Schle­ichen und Angriffe aus dem Ver­bor­ge­nen müssen nicht immer lang­weilig sein. Stealth-Games erfordern ein hohes Maß an Strate­gie und Geschick­lichkeit. Egal ob als Geheim­a­gent, Super­held oder Assas­sine – in den fünf vorgestell­ten Spie­len führt Geduld und Diskre­tion zum Erfolg.

In Stealth-Games musst Du leise und diskret vorge­hen, um Dein Ziel zu erre­ichen. Du schle­ichst durch feindliche Ter­ri­to­rien, pirschst Dich an Geg­n­er her­an und erledigst sie laut­los. Ger­ade als Spi­on, Dieb oder Assas­sine lohnt es sich geräusch­los vorzuge­hen und sog­ar als Super­held ist eine leise Sohle oft­mals hil­fre­ich. Kon­fron­tierst Du Deinen Geg­n­er hinge­gen direkt, dauert Deine Mis­sion länger und wird durch die alarm­bere­it­en Wachen schwieriger.

Dabei ist das leise Vorge­hen alles andere als lang­weilig, son­dern erfordert Geschick­lichkeit und Pla­nung. Wie aufre­gend das Konzept sein kann, beweisen Dir diese fünf Spiele.

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Tom Clancy’s Splinter Cell: Der realistisch anmutende Stealth-Klassiker

Im Jahr 2002 eroberte Sam Fish­er, ein Geheim­a­gent der fik­tiv­en US-Behörde „Third Ech­e­lon“, den PC und die Spielkon­solen –  ganz ohne laute Wum­men und adren­a­lin­ge­laden­er Action. In den mit­tler­weile sieben Spie­len der „Tom Clancy’s Splin­ter Cell“-Reihe ist ein Angriff aus der Dunkel­heit nach wie vor die beste Vorge­hensweise.

Du schlüpf­st in die Rolle von Sam. Deine Auf­gabe ist es, Feinde zu umge­hen, Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen und gut geschützte Zielper­so­n­en laut­los auszuschal­ten. Das Beson­dere an dieser Serie ist, dass das Spiel einen real­is­tis­chen Ansatz ver­fol­gt. Anders als in Shoot­er-Klas­sik­ern wie „Call of Duty“ kannst Du nicht eine ganze Armee im Allein­gang bekämpfen.

Sam Fish­er ist zwar per­fekt aus­ge­bildet, er hat aber keine über­natür­lichen Fähigkeit­en. Wenn Du viel Lärm machst umzin­geln Dich Deine Geg­n­er und Du bist geliefert.

Der hohe Grad an Real­is­mus macht „Tom Clancy’s Splin­ter Cell“ zu ein­er echt­en Her­aus­forderung und ist dabei nichts für schwache Ner­ven!

Assassin’s Creed: Erlebe vergangene Abenteuer

Bevor mit „Assassin’s Creed Val­hal­la” die grafikge­waltige Spiele­serie in die mit­tler­weile zwölfte Runde geht, lohnt es sich dur­chaus einen Blick auf die älteren Teile zu wer­fen. Dank der High­tech-Com­put­er der imag­inären Fir­ma „Abster­go Indus­tries“ schlüpf­st Du in die genetis­chen Erin­nerun­gen der Pro­tag­o­nis­ten – alle­samt natür­lich Assas­si­nen. Die ste­hen im ewigen Kon­flikt mit den Tem­plern. For­t­an musst Du ver­schiedene Mis­sio­nen erledi­gen, die sich von Auskund­schaften Dein­er Geg­n­er über das Abhören wichtiger Per­so­n­en bis hin zu Auf­tragsmor­den bewe­gen. Dank des Open-World-Prinzips ste­ht es Dir offen, wie Du Deine Mis­sio­nen meis­tern willst. Allerd­ings ste­ht auch „Assassin’s Creed“ im Zeichen der Stealth-Spiele. Je unauf­fäl­liger Du Dich bewegst, desto bess­er. Ver­schmelze in Dein­er unschein­baren Klei­dung mit der Menge, schle­iche an den Wachen vor­bei und schalte mit der ver­bor­ge­nen Klinge Dein Ziel aus. Wirst Du beim Atten­tat erwis­cht, kannst Du immer noch fliehen und Dich im näch­sten Heuwa­gen ver­steck­en.

Die kom­plexe Hand­lung und die his­torische Kor­rek­theit sind typ­isch für die Serie und wer­den Dich mit Sicher­heit begeis­tern.

Spielbarer Assassine im Stealth-Game Assassins Creed

Ver­schaffe Dir einen Überblick über die Sit­u­a­tion und schlage dann den besten Weg zur Zielper­son ein. — Bild: Assassin’s Creed © ubisoft

Sly Cooper: Diebstähle im großen Stil

In der Jump-‘n’-Run-Videospielserie „Sly Coop­er” dreht sich alles um den namensgeben­den men­schenähn­lichen Waschbären. Seine große Lei­den­schaft liegt darin, Dieb­stäh­le im großen Stil durchzuführen. Ganz in der Tra­di­tion von Slys Fam­i­lie. Bei dieser Auf­gabe ste­ht er nicht allein da, denn die Schild­kröte Bent­ley und das Nilpferd Mur­ray ste­hen Sly zur Seite.

Ein guter Dieb arbeit­et im Ver­bor­ge­nen und so set­zt auch „Sly Coop­er“ auf zahlre­iche Stealth-Ele­mente. Weiche den Such­schein­wer­fern aus, bestiehl Wachen, samm­le wertvolle Infor­ma­tio­nen und dann ste­ht dem großen Coup nichts mehr im Weg.

Der Humor, die zahlre­ichen Min­ispiele, die unter­halt­samen Haupt­mis­sio­nen und der außergewöhn­liche Com­ic-Stil machen die vierteilige Serie zu einem erfrischen­den Stealth-Titel.

Batman: Arkham City: Leise wie eine Fledermaus!

Ja, auch Bat­man ist eher ein Ver­fechter von Stealth-Action. Zumin­d­est manch­mal. In „Bat­man: Arkham City“ geht der Super­held auf Ver­brecher­jagd und muss Cat­woman aus den Fän­gen von Two-Face befreien. Neben­bei muss er sich dann auch noch gegen ein fieses Kom­plott zur Wehr set­zen. Was bere­its in „Bat­man: Arkham Asy­lum“ begonnen hat, wird nun in diesem Teil fort­ge­set­zt und Du kannst Dich als Bat­man endlich frei in Arkham City bewe­gen. Aus­ges­tat­tet mit aller­lei Tech­nik gehst Du ver­schiede­nen Aufträ­gen nach und hältst Ganoven, wie beispiel­sweise den Rid­dler, in Schach. Natür­lich macht es Spaß sich gle­ich gegen einen ganzen Pulk von Geg­n­ern im Kampf behaupten zu müssen, aber „Bat­man: Arkham City“ macht vor allem dann Laune, wenn Du Dich ein­fach durch die Nacht treiben lässt und Bösewichte aus der Dunkel­heit her­aus erledigst. Laut­los wie eine Fle­d­er­maus nimmst Du die Feinde ins Visi­er. „Bat­man: Arkham City“ besticht vor allem durch die Bewe­gungs­frei­heit, die zahlre­ichen Neben­mis­sio­nen und den düsteren Bat­man-Flair.

Invisible, Inc.: Rundenbasiertes Hacker-Stealth-Game

„Invis­i­ble, Inc.“ besticht nicht nur durch die gelun­gene Cyber­punk-Optik, son­dern auch durch seine intel­li­gent insze­nierte Stealth-Mechanik. Nicht lin­ear, son­dern run­den­basiert kommt das Spielgeschehen daher und mit ihm ein ziem­lich anspruchsvolles Game­play. Du spielst mehrere Hack­er-Agen­ten und Dein Ziel beste­ht darin ver­schiedene Konz­erne auszus­pi­onieren. Dank zahlre­ich­er Ein­stel­lop­tio­nen und ein­er ineinan­der­greifend­en Spielmechanik triff­st Du hier auf eine ganz andere Art des Stealth-Spiels. Dadurch, dass das Spiel run­den­basiert ist, musst Du Deine Züge weit im Voraus pla­nen und dabei immer im Auge behal­ten, nicht ent­deckt zu wer­den. Ein span­nen­des Konzept.

Wenn Du nach ein­er Abwech­slung zu Shootern und Action-Spie­len suchst, lohnt sich ein Blick in die Stealth-Ecke. Zwar sind die Spiele nicht min­der aufre­gend, aber die kom­plett andere Spielmechanik wird Dich garantiert her­aus­fordern!

Du fühlst Dich wohl, wenn Du in einem Game schle­ichen kannst und nicht direkt schießen musst? Erzäh­le uns in den Kom­mentaren von Deinem Lieblings-Stealth-Spiel!

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