Ein Paladin in schwerer Rüstung in „Diablo 4“.
© Blizzard Entertainment
Master Chief aus Halo
Ein Tisch zur Vorbereitung der heißen Ware.

Der Turm in Diablo 4: Alles zum kompetitiven Endgame, Ablauf und Ranglisten

Der Turm in „Dia­blo 4“ ist ein zeit­basiert­er Endgame-Modus mit Fokus auf Wet­tbe­werb und Ran­glis­ten. Dieser Guide gibt Dir einen ver­ständlichen Überblick über den Ablauf, die wichtig­sten Mechaniken und alles, was Du vor dem Ein­stieg wis­sen solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Turm ist ein zeit­basiert­er Endgame-Dun­geon in „Dia­blo 4“.
  • Du schal­test den Turm über Rang 2 der Saison­reise und den Final­dun­geon frei.
  • Du startest den Turm in Cer­ri­gar – am sel­ben Obelisken wie die Grube.
  • Ein Run umfasst fünf Ebe­nen in 10 Minuten, an deren Ende ein Turmwächter erscheint.
  • Fortschritt entste­ht durch Orbs von starken Mon­stern, darunter Eliten, Cham­pi­ons und Goblins.
  • Zwei­wöchige Ran­glis­ten ver­gle­ichen Leis­tun­gen getren­nt nach Klassen und Gruppengröße.

Was ist der Turm in Diablo 4?

Mit dem Turm bekommt „Dia­blo 4“ ein neues Endgame-Sys­tem, das sich klar an erfahrene Spieler:innen richtet. Statt rein­er Aus­dauer oder Glück ste­ht hier Dein Kön­nen im Mit­telpunkt. Der Turm ist als zeit­basiert­er Dun­geon aus mehreren Eta­gen konzip­iert und soll Dich an Deine spielerischen Gren­zen brin­gen. Er ermöglicht erst­mals einen echt­en, mess­baren Wet­tbe­werb über Ranglisten.

„Dia­blo 4“: So spielst Du alle Akte in der richti­gen Reihenfolge

Während Inhalte wie die Grube vor allem langfristiges Pushen erlauben, set­zt der Turm gezielt auf Ver­gle­ich­barkeit. Deine Leis­tung entschei­det – nicht ein gün­stiger Dun­geon oder ein per­fek­ter Zufallslauf.

Wie schalte ich den Turm frei?

Bevor Du den Turm betreten kannst, musst Du Rang 2 der aktuellen Saison­reise abschließen und den dazuge­höri­gen Final­dun­geon meis­tern. Anschließend find­est Du den Zugang am Obelisken in Cer­ri­gar – also an der­sel­ben Stelle, an der Du auch die Grube startest.

Der Turm ist an Patch 2.5.2 gebun­den und startet zunächst als Beta-Ver­sion. Bliz­zard nutzt diese Phase, um Bal­ance-Anpas­sun­gen vorzunehmen und das Sys­tem schrit­tweise weiterzuentwickeln.

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Wie ist der Ablauf im Turm von Diablo 4?

Ein kom­plet­ter Turm-Run beste­ht aus fünf Ebe­nen, die Du inner­halb von 10 Minuten abschließen musst. Jede Etage besitzt ein zufäl­liges Lay­out sowie wech­sel­nde Mon­ster­fam­i­lien. Ziel ist es, möglichst effizient geg­ner­ische Ein­heit­en zu besiegen und soge­nan­nte Orbs zu sammeln.

Diese Orbs erhältst Du vor allem von:

  • Eliten
  • Cham­pi­ons
  • Gob­lins

Je gefährlich­er die Mon­ster, desto höher der Fortschritt. Sobald die Fortschrittsleiste gefüllt ist, erscheint ein Turmwächter. Besiegst Du ihn rechtzeit­ig, gilt der Run als abgeschlossen und wird für die Ran­gliste gewertet.

„Dia­blo 4“: Liste aller Mounts und wie Du sie ergatterst

Die Ebe­nen sind bewusst lin­ear­er aufge­baut als in der Grube. Umwege und Sack­gassen kom­men sel­tener vor, damit Pla­nung, Bewe­gung und Routen­wahl stärk­er ins Gewicht fall­en als reines Glück.

Pylone: Kleine Vorteile, große Wirkung

Während eines Runs begeg­nest Du vier Pylo­nen, die Dir kurzfristig starke Boni ver­lei­hen. Die ersten drei erscheinen ein­ma­lig in zufäl­liger Rei­hen­folge, der vierte wieder­holt einen der Effek­te. Die Pylone haben fol­gende Effekte:

  • Pylon der Kanal­i­sa­tion: Keine Ressourcenkosten und stark verkürzte Abklingzeiten.
  • Pylon der Macht: Deut­lich erhöhter Schaden.
  • Pylon der Geschwindigkeit: Du wirst unaufhalt­bar, unge­hin­dert* und erhältst eine stark erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit.

*Unge­hin­dert bedeutet, dass Du Dich durch Geg­n­er­massen hin­durch­be­we­gen kannst und Deine Bewe­gungs­geschwindigkeit nicht reduziert wer­den kann.

Da Du weißt, wie viele Pylone pro Run existieren, wird ihr Ein­satz zu einem tak­tis­chen Ele­ment. Wenn Du sie gezielt für Elite­grup­pen oder kri­tis­che Abschnitte ein­set­zt, ver­schaffst Du Dir einen mess­baren Zeitvorteil.

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Die Ranglisten im Zwei-Wochen-Rhythmus

Das Herzstück des Turms sind die Leader­boards. Diese wer­den in zwei­wöchige Run­den unterteilt. So kann Bliz­zard schneller auf Bal­ance-Prob­leme reagieren, ohne dass einzelne Builds monate­lang dominieren.

„Dia­blo 4“: Tipps zu den Her­aus­forderun­gen, Beloh­nun­gen abholen, Ruf erhöhen & mehr

Die Ran­glis­ten sind klar getrennt:

  • Solo-Wer­tun­gen pro Klasse
  • Grup­pen-Wer­tun­gen für 2er-, 3er- und 4er-Partys
  • Zusät­zlich getren­nt nach „Nor­mal“ und „Hard­core“

Du kannst die Ran­glis­ten nach Plat­tform, Freund:innen oder Clan fil­tern und Dir sog­ar die Aus­rüs­tung ander­er Spieler:innen anse­hen – allerd­ings immer in deren aktuellem Zus­tand, nicht als Momen­tauf­nahme des Runs.

Welche Belohnungen gibt es im Turm von Diablo 4?

Der Turm ist bewusst kein Farm-Inhalt. Statt wieder­hol­bar­er Beute geht es um ein­ma­lige Meilen­stein­be­loh­nun­gen beim Erre­ichen bes­timmter Stufen. Konkrete Details dazu ste­hen noch aus, eben­so wie feste Beloh­nun­gen für Ran­glis­ten­platzierun­gen. Während der Beta liegt der Fokus klar auf Wet­tbe­werb und Prestige.

Bliz­zard plant, den Turm über mehrere Sea­sons hin­weg auszubauen und weit­er zu ver­fein­ern. Langfristig soll er sich als feste, kom­pet­i­tive Säule im Endgame von „Dia­blo 4“ etablieren.

Fehlt Dir noch der passende Build für Deinen per­fek­ten Run im Turm von „Dia­blo 4“? Hier find­est Du die aktuelle Meta:

„Dia­blo 4“: Die besten Builds für jede Klassen


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