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Gear S3 Classic: Samsungs schmucke Smartwatch im Hands-On

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Die neue Smartwatch-Generation von Samsung steht ab heute in den Regalen. Die Gear S3 kommt in zwei Ausführungen: Classic und Frontier. Während letztere für Outdoor-Abenteurer konzipiert wurde, soll die klassische Variante den Alltag eleganter gestalten. Wir haben uns die Gear S3 Classic umgeschnallt und etwas genauer unter die Lupe genommen.

Uhrzeit, Benachrichtigungen, biometrische Daten: Wenn Du Dein Smartphone nicht alle paar Minuten aus der Tasche nehmen möchtest, sondern mit einem flinken Blick auf Dein Handgelenk auf dem neuesten Stand sein willst, ist eine Smartwatch eine stylische Option.

Die Entwicklung macht auch hier nicht Halt und so bringt der koreanische Elektronikkonzern Samsung jetzt die dritte Generation seiner cleveren Gear-Uhren auf den Markt. Die Gear S hatte noch ein klobiges, eckiges Display und musste mit einigen Kinderkrankheiten kämpfen. Beim Nachfolger, der Gear S2, setzte Samsung auf eine runde Anzeige und verbesserte Funktionen. Die S3 stellt nun einen weiteren Schritt nach vorne dar, besonders im Bezug auf Design und Funktionalität.

 

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Mehr Klasse auf den Smartwatch-Markt

Der Unterschied zum Vorgängermodell sticht bei der Gear S3 Classic sofort ins Auge. Die S2 hatte noch einen minimalistischen Techno-Stil, der flott daherkam und auf eine jüngere Kundschaft abzielte. Das Aussehen der S3 hat sich nun deutlicher an klassischen Armbanduhren orientiert. Wem das leuchtende Display nicht gleich auffällt, könnte dieses Stück auf den ersten Blick für ein Modell der großen Uhrenhersteller halten. Das Armband ist aus schwarzem Leder und trägt sich angenehm am Handgelenk. Es hat eine Standardbreite von 22 mm und kann durch Bändern von Analoguhren ausgetauscht werden.

Das Gehäuse glänzt silbern und ist aus Edelstahl gefertigt. Wie bei der S2 setzt Samsung auf die drehbare Lünette, den Ring, der das Ziffernblatt umrandet. Das Rädchen übernimmt einen großen Teil der Steuerung. An der rechten Seite sind noch ein Home- und ein Zurück-Button angebracht. Insgesamt ist die S3 im normalen Arbeitsalltag sowie in edler Umgebung ein schmuckes Accessoire.

Im Gegensatz zu ihren Vorgängern kann die S3 die Anzeige ständig anbehalten. Das heißt, das Ziffernblatt ist immer sichtbar, ganz unabhängig davon, was der Arm macht. Stromsparender ist allerdings die Funktion, bei der sich das Display ausschaltet, sobald der Arm zum Beispiel am Körper anliegt.

Für die Anzeige des Ziffernblattes stehen zwölf verschiedene Designs zur Verfügung: Von sportlich bis elegant, mit digitaler und analoger Anzeige mit zusätzlichen Infos wie Weltuhr, Schrittzähler oder Akkustand.

 

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Größer und robuster

Die S3 ist mit Ausmaßen von 49 x 46 x 12.9 mm ein wenig größer als ihr Vorgänger. Das AMOLED-Display ist mit 1,3 Zoll einen Tick umfangreicher. Geschützt wird das Uhrwerk von widerstandsfähigem Gorilla Glass SR+.

Das Uhrwerk selber läuft mit einem Dual-Core Prozessor, der mit 1.0 GHz tickt. Das Betriebssystem ist das linuxbasierte Tizen. Mit der Außenwelt kommuniziert die Gear S3 über WLAN, Bluetooth und GPS.

 

Bedienung und Funktionen

Das größte Problem von smarten Uhren, das auch bei diesem Modell fortbesteht, ist der Input. Zum Tippen ist das Display zu klein und selbst mit der handlichen Lünette macht beispielsweise das Schreiben von Passwörtern keinen Spaß. Die Gear S3 ist zwar mit Sprachsteuerung ausgestattet, die in vielen Fällen greift – aber eine richtig bequeme Lösung ist den Entwicklern leider noch nicht eingefallen. Allerdings soll eine Uhr ja auch keine Schreibmaschine sein – und alles in allem ist zumindest die Navigation durch die Menüs doch sehr intuitiv.

Zurzeit lässt sich die S3 ausschließlich mit Samsung-Smartphones verbinden. Eine Kompatibilität mit Apple-Produkten ist angekündigt – aber zumindest sieht es zum Launch für iPhone-Nutzer erst mal düster aus.

 

Fitness wird groß geschrieben

Auch wenn von den beiden Gear S3-Modellen die Frontier Variante den sportlicheren Eindruck macht, unterscheiden sich die Modelle nicht wesentlich im puncto Funktionsumfang. Diese Smartwatch ist von Beginn an mit einigen Fitness-Apps ausgestattet, so werden Herzfrequenz und Schrittzahl automatisch festgehalten. Ein Kalorienzähler und ein Höhenbarometer sind integriert. Natürlich gibt es einen Wecker und mit der Erinnerungsfunktion kannst Du per Sprachfunktion schnell Termine eingeben.

Wenn die Uhr mit Deinem Smartphone verbunden ist, kannst Du mit ihr Telefonate und Nachrichten empfangen. Die Batterie hat 380 mAh, laut Hersteller reicht das für vier Tage vollen Betrieb. Wir hatten im Test zumindest nach zwei Tagen noch Energie übrig.

 

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Fazit

Die Samsung Gear S3 Classic ist eine formschöne und hochklassige Smartwatch, die auffällt, aber nicht klobig ist. Für Wearable-Fans ist diese funktionsreiche Uhr auf jeden Fall einen Blick wert. iPhone-Nutzer müssen sich allerdings noch ein wenig gedulden, um sie mit ihrem Smartphone nutzen zu können.

Die smarte Uhr hat Dich überzeugt? Im Vodafone Shop findest Du jetzt sowohl die Gear S3 Classic als auch die sportlichere Variante Gear S3 Frontier.

 

Was hältst Du von der neuesten Smartwatch? Ist sie Dir eine Anschaffung wert? Schreib‘ Deine Meinung bei uns in die Kommentare.

 

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