Ein Mann im Bus trägt einen Kopfhörer mit Mundschutz
© picture alliance/empics/Matt Alexander
Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
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2-in-1: Dieser Dyson-Kopfhörer ist gleichzeitig ein Luftreiniger

Dyson präsen­tiert 2022 mit dem Dyson Zone einen Kopfhör­er, der nicht nur guten Sound, son­dern auch frische Luft liefern soll. Wie das funk­tion­iert und was dahin­ter­steckt, erfährst Du hier.

Der britis­che Her­steller ist bekan­nt für fil­ter­lose Staub­sauger, den Air­wrap-Haarstyler und Luftreiniger. Diese Geräte verbindet zweier­lei: Sie bewe­gen viel Luft, und sie bewe­gen sich ziem­lich weit oben im Preis­niveau. Nun steigt das britis­che Unternehmen in das Kopfhör­ergeschäft ein.

Noch in diesem Jahr soll der kür­zlich vorgestellte Dyson Zone auf den Markt kom­men, ein Blue­tooth-Kopfhör­er mit Geräuschun­ter­drück­ung und Luftreini­gung­stech­nolo­gie. Das futur­is­tis­che Gerät sieht aus wie aus einem Sci­ence-Fic­tion-Film und kom­biniert Over-Ears mit einem Gesichtsvisi­er, das wie ein Maulko­rb vor Mund und Nase sitzt. Alles nur heiße Luft? Sehen wir, was dahin­ter­steckt.

Wie funktioniert der Dyson Zone?

Laut Dyson soll der Zone-Kopfhör­er kabel­los vollen Sound mit Noise-Can­celling liefern – und frische Luft. Dazu sind in den wuchti­gen Ohrmuscheln Kom­pres­soren ver­baut, die Luft durch inte­gri­erte Fil­ter ansaugen. Die gere­inigte Luft strömt dann durch das Visi­er in Mund und Nase der Trägerin oder des Trägers.

Der Zone soll 99 Prozent der Schmutz­par­tikel aus der Luft fil­tern und sich dabei an den Ver­schmutzungs­grad der Luft anpassen. Er lässt sich mit niedriger, mit­tlerer und hoher Reini­gungs­geschwindigkeit betreiben, im Auto-Modus wech­selt er selb­st­tätig das Tem­po. Mit entsprechen­dem Zube­hör soll sich der Zone zudem als FFP2-kon­forme Gesichtsab­deck­ung nutzen lassen.

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Die Idee hinter dem Dyson Zone

Nicht der Schutz vor Viren stand bei der Entwick­lung des Dyson Zone im Vorder­grund, son­dern die Luftver­schmutzung. Fir­men­grün­der Jake Dyson bezieht sich auf Zahlen der Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion, nach denen neun von zehn Men­schen weltweit Luft einat­men, die die emp­fohle­nen Schad­stof­f­gren­zw­erte über­schre­it­et.

Die Lärm­beläs­ti­gung sieht der Her­steller als weit­eres Argu­ment. Laut der Europäis­chen Umwelt­a­gen­tur sind 20 Prozent der Bevölkerung von Straßen-, Bau- und son­stigem von Men­schen gemacht­en Lärm betrof­fen. Und da soll der Dyson Zone ins Spiel kom­men – als Dop­pelschutz gegen miese Luft und die anstren­gende Geräuschkulisse in wach­senden Städten.

Start und Preise

Der Dyson Zone soll noch im Herb­st 2022 erscheinen. Preise und Details hat das Unternehmen noch nicht ver­rat­en. Was wir aber erwarten, ist zweier­lei: einen nicht ger­ade beschei­de­nen Preis und saubere Luft, denn für bei­des ist Dyson Spezial­ist.

Aber kann Dyson auch Kopfhör­er? Klingt der Zone min­destens so gut wie Konkur­renz­mod­elle etwa von Apple oder Sony? Und wie lange hält der Akku, der ja nicht nur für Sound, son­dern auch für Luft sor­gen soll? Auch die Frage nach dem Gewicht dürfte inter­es­sant sein.

Und die entschei­dende Frage lautet natür­lich: Kann sich das futur­is­tis­chen Wear­able im Maulko­rb-Design im All­t­ag durch­set­zen?

Heiße Luft oder geniale Idee: Was hältst Du vom Dyson Zone? Ver­rate uns Deine Mei­n­ung gern in einem Kom­men­tar.

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