iKeybo
Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

iKeybo verspricht die Revolution der virtuellen Keyboards

Wenn Du unter­wegs mehr auf deinem Smart­phone schreib­st als die kleine Bild­schirm­tas­tatur aushal­ten kann, soll­test Du Dir dieses neue Kick­starter­pro­jekt anschauen. Das iKey­bo ist ein Gad­get, das Dir per Laser eine Tas­tatur vor die Nase pro­jiziert. Es funk­tion­iert auf allen glat­ten Ober­flächen und musizieren kannst Du damit auch noch.

Key­boards, die mit einem Laser auf den Schreibtisch gewor­fen wer­den, gibt es schon seit einiger Zeit. Das Prob­lem mit den bish­eri­gen Mod­ellen war allerd­ings die unzure­ichende Reak­tion­szeit und die geringe Tre­ff­sicher­heit auf den einzel­nen Tas­ten.

Verbesserte Technologie

Diese Män­gel sollen mit dem iKey­bo der Ver­gan­gen­heit ange­hören. Die einzel­nen Tas­ten liegen hier nicht mehr in einem Git­ter aneinan­der, son­dern sind rund und haben einen gewis­sen Abstand voneinan­der, was ein Daneben­tip­pen ver­hin­dern soll. Auch die Tech­nolo­gie mit der die Anschläge reg­istri­ert wer­den, ist eine neue. Das iKey­bo erfasst Bewe­gun­gen mit ein­er 90 Hz „Non-con­tact tech­nol­o­gy“, soge­nan­nten „dou­ble lin­er sen­sors“, und nicht wie die anderen Geräte mit Kam­erasen­soren.

Wenn Du ein­mal mit ein­er deutschen Tas­tatur ein Pro­gramm bedi­enen musstest, das für US-Key­boards aus­gelegt war, weißt Du, wie frus­tri­erend das wer­den kann. Es sind ja nicht nur die y- und z-Tas­ten ver­tauscht, son­dern auch die meis­ten Son­derze­ichen. Das iKey­bo unter­stützt Tas­taturschemen aus Deutsch­land, USA, Japan, Chi­na, spanis­chsprachi­gen und ara­bis­chen Län­dern. Das Gad­get ist also auch für diejeni­gen inter­es­sant, die zwis­chen den Sprachen wech­seln.

Allerd­ings sieht es zurzeit danach aus, dass Du Dich beim Kauf für zwei Sprachen entschei­den musst, da die Lay­outs fest in die Lin­sen einge­bran­nt wer­den. Die Frage ist, ob spätere Mod­elle mehr als bilin­gual sein wer­den.

Connectivity für alle mobilen Geräte

Das iKey­bo beste­ht aus ein­er kleinen Box, die Du auf den Schreibtisch stellen kannst und per Blue­tooth oder USB an Smart­phone, Tablet, PC oder Mac verbinden kannst. Gle­ichzeit­ig funk­tion­iert das Gad­get als Stän­der für Smart­phones. Und wenn Dein Handy schwächelt, kannst Du das iKey­bo als Pow­er Bank benutzen und es mit bis zu zehn Stun­den Pow­er ver­sor­gen – dank eines starken 2000 mAh Lithi­um Ionen Akkus.

Piano spielen ohne Piano

Das tai­wane­sis­che Start-Up Ser­afim muss sich bei der Entwick­lung wohl gedacht haben, dass ein reines Schreib­w­erkzeug, das aus Laser beste­ht, zu lang­weilig ist. Deshalb lassen sich mit dem iKey­bo nicht nur Texte tip­pen, son­dern auch Sonat­en kom­ponieren. Anstelle der Tas­tatur kann es auch eine Klaviatur auf den Tisch wer­fen. Zusam­men mit ein­er Musik-App kannst Du dann Sounds für Piano, Drums, Bass oder Gitarre ein­spie­len.

iKeybo

Foto: iKeybo / Presskit 

Vielseitig und benutzerfreundlich

Ob Du Mitschriften in der Uni anfer­ti­gen willst ohne den Lap­top mitzunehmen, im Zug oder Flugzeug schnell ein paar Texte schreiben oder eine spon­tane Jam­ses­sion in Gang brin­gen möcht­est – wenn dieses Kick­starter­pro­jekt hält, was es ver­spricht, sind virtuelle Tas­taturen endlich mehr als nur nette Spiel­ereien. Kurz vor Ende der Kam­pagne hat das Crowd­fund­ing für das iKey­bo über 200.000 $, mehr als das Vier­fache des gesteck­ten Ziels, einge­sam­melt.

Was hältst Du von dem iKey­bo? Hast Du schon eine virtuelle Tas­tatur oder möcht­est Dir eine zule­gen? Schreib uns Deine Erfahrun­gen in die Kom­mentare!

Titelfoto: iKeybo / Presskit 

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