Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.
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Google Pixel Buds: Ab jetzt Simultanübersetzung über Dein Smartphone?

Uni­verselle Simul­tanüber­set­zer in Maschi­nen­form sind aus der Sci­ence-Fic­tion-Lit­er­atur, Fil­men und Serien nicht mehr wegzu­denken. Dank Devices wie dem biol­o­gis­chen Babelfisch aus „Per Anhal­ter durch die Galax­is“ kön­nen die Spezies der unendlichen Weit­en prob­lem­los und über alle Sprach­gren­zen hin­weg miteinan­der kom­mu­nizieren. Googles neue exk­lu­siv für das Pix­el 2 und das Pix­el 2 XL ent­wor­fene Kopfhör­er  – die Google Pix­el Buds – scheinen genau diese futur­is­tis­che Auf­gabe schon heute zu erfüllen.

Am 4. Okto­ber präsen­tierte Google auf der firmeneige­nen Herb­st­gala die näch­ste Gen­er­a­tion der Google Smart­phones: Pix­el 2 und Pix­el 2 XL. Die bei­den Geräte machen deut­lich: Google ist auch für die Zukun­ft gewapp­net, Apple die Stirn zu bieten. Neben den bei­den Devices sorgten die eigens dafür entwick­el­ten Kopfhör­er für ein reges Inter­esse der Tech-Com­mu­ni­ty.

Sind Wörterbücher bald schon überflüssig?

Um die beson­deren Eigen­schaften der Pix­el Buds zu präsen­tieren, treten live auf der Bühne ein US-amerikanis­ch­er Google Man­ag­er und eine Kol­le­gin aus Schwe­den in den Dia­log. Bei­de sprechen in ihrer Sprache und die Pix­el Buds über­set­zten den Inhalt des Gesprächs schein­bar simul­tan. Das Erstaunen im Saal ist entsprechend groß. Dabei erin­nert das Konzept der Pix­el Buds doch tat­säch­lich ober­fläch­lich an die Air­Pods. Es sind Blue­tooth-Kopfhör­er, die sich mit dem Smart­phone des Besitzers verbinden. Der Klang scheint ordentlich zu sein, sie fungieren zugle­ich als Head­set und Sprach­s­teuerung. Im Gegen­satz zu den Air­Pods sind die bei­den Ohrsteck­er allerd­ings mit einem Kabel ver­bun­den.

Simultanübersetzung wie beim Babelfisch?

Die Über­set­zung zwis­chen Englisch und Schwedisch lief über die Pix­el Buds so schnell ab, dass vie­len direkt Dou­glas Adams Babelfisch in den Sinn kam. Nach dem possier­lichen Tier aus sein­er berühmten Sci-Fi-Satire Rei­he wurde unter anderem eine Über­set­zungs­seite benan­nt. Dabei hat Adams die Eigen­schaften des kleinen Fis­ches eigentlich ger­ade als eine Par­o­die auf typ­is­che Über­set­zungs­maschi­nen oder -pro­gramme aus Star Trek und Co. gemeint. Nun scheint die bish­er utopis­che Tech­nolo­gie endlich in der Real­ität angekom­men zu sein.

40 Sprachen in Echtzeit übersetzen

Doch welche Tech­nolo­gie ver­birgt sich denn nun genau hin­ter den smarten Kopfhör­ern? Die ersten Hand-ons soll­ten Antworten liefern: die Pix­el Buds sind keine Babelfis­che. Die Tech­nolo­gie hin­ter dem Schwedisch-Englisch-Dia­log ist keine neue. Es ist Google Trans­late. Die Sprach­soft­ware über­set­zt jet­zt schon 40 Sprachen in Echtzeit. Mit den Pix­el Buds nun auch über Sprach­s­teuerung und Mikro­fonaus­gabe. Allein das ist schon eine beein­druck­ende Leis­tung.

Foto: Google LLC

Pixel Buds: Headsets mit Zukunft?

Google Pix­el Buds kön­nen noch weit mehr. So laufen sie via trag­bar­er Ladesta­tion mit kurzen Pausen bis zu 25 Stun­den. Der Klang ist amtlich und die sim­ple Steuerung extrem all­t­agstauglich. Die Über­set­zung und Sprachaus­gabe set­zt den so schon guten Bew­er­tun­gen die Kro­ne auf. Auch, wenn es keine echt­en Babelfis­che sind.

Holst Du Dir zum Google Pix­el 2 oder 2 XL auch die Pix­el Buds? Wie stehst Du zur Über­set­zung­stech­nik von Google? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

Titelfoto: Google LLC

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