Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Google Home – Jetzt kommt Dein Sprachassistent für zuhause

Google hat auf der hau­seige­nen Entwick­lerkon­ferenz Google I/O 2016 seine neuesten Inno­va­tio­nen vorgestellt. Mit diesen will sich der Konz­ern jet­zt noch tiefer im All­t­ag des Nutzers ver­ankern. Geplant sind der Nachrich­t­en­di­enst Allo sowie eine Videotele­fonie-App namens Duo. Im Mit­telpunkt der Kon­ferenz stand allerd­ings Google Home, ein dig­i­taler Sprachas­sis­tent in Vasen­form.

Er ist klein, unschein­bar, sieht irgend­wie mod­ern aus und kön­nte entwed­er als Blu­men­vase, Teelicht oder Duft­stein durchge­hen. Die Rede ist aber von Google Home, einem intel­li­gen­ten Laut­sprech­er, der Dir jede Frage beant­worten kann. Wie der Name schon ver­rät, stellst Du das Gerät ein­fach in Deinen vier Wän­den auf, verbind­est es mit Deinem W-LAN Net­zw­erk und fängst an, damit zu quas­seln.

Google Home reagiert auf den Kontext eines Gesprächs 

Das Ganze funk­tion­iert ähn­lich wie Google Now auf Deinem Smart­phone: Du sagt „Hey Google“, stellst Fra­gen oder gib­st Befehle, auf die Google Home entsprechend antwortet. Dein schlauer neuer Fre­und reagiert im Gegen­satz zu Google Now zusät­zlich auf kon­textbasierte Nach­fra­gen. Möcht­est Du beispiel­sweise die Öff­nungszeit­en, ange­bote­nen Speisen und Koor­di­nat­en eines Restau­rants wis­sen, brauchst Du nicht immer wieder mit „Hey Google“ zu begin­nen. Google Home merkt sich die Gesprächsin­halte und verknüpft Deine Fra­gen mit dem Kon­text. Das macht Gespräche zwis­chen Men­sch und Mas­chine noch intu­itiv­er und natür­lich­er.

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Google Home macht Amazon Echo Konkurrenz

Ganz neu ist die Idee von Googles dig­i­talem Assis­ten­ten für Dein Zuhause nicht. Ama­zon hat bere­its seit 2015 ein sehr ähn­lich­es Pro­dukt mit dem Namen Echo auf dem Markt, das es allerd­ings nie nach Deutsch­land geschafft hat. Auch hier­bei han­delt es sich um einen Laut­sprech­er, dem Du per Sprach­s­teuerung Befehle geben kannst.

Dein ganz persönlicher Butler

Zurück zu Google Home: Fra­gen beant­worten ist nicht das Einzige, was das blu­men­vasen-ähn­liche Gerät kann. Der Sprachas­sis­tent unter­stützt zur Mark­te­in­führung außer­dem diverse Apps zur Tax­ibuchung, für Tick­etkäufe und Musik­stream­ing. Außer­dem soll es gängige Smart-Home-Sys­teme unter­stützen kön­nen, wom­it Du es als Steuerzen­trale für Dein ver­net­ztes Heim nutzen kannst – qua­si Dein ganz per­sön­lich­er But­ler.

Wann es Google Home in Deutsch­land zu kaufen gibt, ste­ht jet­zt noch nicht fest. In Ameri­ka soll der smarte Laut­sprech­er den Markt bere­its in der zweit­en Jahreshälfte 2016 erobern. Wir hal­ten Dich auf dem Laufend­en.

Chat und Video mit Allo und Duo

Neben dem Sprachas­sis­ten­ten für zuhause hat Google außer­dem seinen Mes­sen­ger Allo vorgestellt, der ähn­lich wie die Chat­pro­gramme What­sApp oder Three­ma funk­tion­iert. Allo soll allerd­ings seine eigene Intel­li­genz mit ins Spiel brin­gen und dem Nutzer Antworten auf einge­hende Nachricht­en vorschla­gen. Die App soll übri­gens mit ein­er sicheren End-to-End-Meth­ode für größt­möglichen Daten­schutz aus­ges­tat­tet sein – so wie es schon bei Three­ma der Fall ist. Bei Duo han­delt es sich um eine App zur Videotele­fonie, die Google mit einem Anklopf­modus aus­ges­tat­tet hat. Sowohl Allo als auch Duo ste­hen ab Som­mer auch in Deutsch­land zum kosten­losen Down­load bere­it.

Bildquellen: Google Inc.

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