Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Ein Lauf gegen die Zeit: Dieser Roboter ist schneller als der Blitz

Mit Blitz ist natür­lich Usain Bolt gemeint, der mehrere Wel­treko­rde im Sprint hält. Deswe­gen trägt er auch den Spitz­na­men Light­ning Bolt. Der Sportar­tikel­her­steller Puma hat nun in Koop­er­a­tion mit der Wer­beagen­tur J. Wal­ter Thomp­son einen Robot­er entwick­elt. Der Beat­Bot spornt Sprint­er dabei an, Höch­stleis­tun­gen zu erzie­len. Selb­st Usain Bolt kommt dabei ins Schwitzen.

Robot­er sind auf dem Vor­marsch. Nein, nicht wie in Ter­mi­na­tor oder ver­gle­ich­baren Sci­ence-Fic­tion-Fil­men. Vielmehr sollen sie Uns im All­t­ag helfen – vom per­sön­lichen Assis­ten­ten, über den Fam­i­lien­ro­bot­er bis hin zu zwei- und vier­beini­gen Helfern. Jet­zt hat Puma einen eige­nen Sportro­bot­er vorgestellt.

Der rasende Schuhkarton

Der Name des flinken Robot­ers lässt erst­mal an eine andere Funk­tion denken. Beat­Bot klingt ein biss­chen nach Beat­box und Musik, doch weit gefehlt. Vom Ausse­hen her erin­nert er ein wenig an die kleinen, fahren­den Robot­er im Todesstern in Star Wars Episode IV. Ein biss­chen stil­sicher­er im Ausse­hen ist der Beat­Bot dann aber doch.

Im etwa schuhkar­ton-großen Robot­er steckt außer­dem eine Menge Tech­nik. Aus­ges­tat­tet ist er mit zwei GoPro-Kam­eras, neun Infrarot-Sen­soren, LED-Lichtern und vier Rädern. Mit Hil­fe eines NASA- und drei Mass­a­chu­setts Insti­tute of Tech­nol­o­gy Inge­nieuren erweck­te man den Sprint­ro­bot­er zum Leben. Zusam­men entwick­elte man auch die Soft­ware, um ihn bei 44 km/h in der Spur zu hal­ten. Der Beat­Bot fol­gt näm­lich der Spurlin­ie am Boden, die die Bah­nen der Läufer markieren. Die Infrarot-Sen­soren scan­nen dabei kon­tinuier­lich den Boden und sor­gen dafür, dass der Robot­er auch in Kur­ven der Bahn fol­gt. Die bei­den GoPro-Kam­eras – eine vorne und eine hin­ten – erlauben eine nachträgliche Video­analyse des Laufes.

Wettrennen gegen echten Gegner

Die Idee hin­ter dem Speedy Gon­za­les im Robot­erge­wand ist ein­fach. Statt gegen einen imag­inären Geg­n­er anzutreten, hat man nun einen realen Bezugspunkt. Dadurch soll ein ganz ander­er Ans­porn entste­hen. Beim Ren­nen gegen die Zeit geben sich manche Sportler nicht so viel Mühe. Der Gewinn gegen jemand anderen treibt oft zur Höch­stleis­tung an. Um nicht ständig gegen den Robot­er zu ver­lieren, lässt sich die angepeilte Zeit für den Lauf per App fes­tle­gen. Möglich ist auch, die aktuelle Bestzeit eines anderen Ath­leten zu knack­en. Ganz ehrgeizige Läufer kön­nen sog­ar gegen Usain Bolt antreten. Natür­lich ste­ht nicht der Spitzen­sportler auf der Nach­bar­bahn, doch der Beat­Bot ist ein pri­ma Ersatz. Er ist genau­so schnell wie der aktuelle Wel­treko­rd­hal­ter und treibt sog­ar ihm die Schweißperlen auf die Stirn. Wer sich jet­zt schon die Lauf­schuhe anzieht, der wird allerd­ings erst ein­mal ent­täuscht. Laut Exec­u­tive Cre­ative Direc­tor Flo­rent Imbert ste­ht der Beat­Bot vor­erst nur Puma-Ath­leten zur Ver­fü­gung. Eine Entwick­lung für den Massen­markt ist in Zukun­ft jedoch nicht aus­geschlossen.

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Titelbildquelle: PUMA press kit

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