Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

EggBot: Roboter bringt Farbe aufs Ei

Jedes Jahr zu Ostern bemalen Mil­lio­nen Men­schen in mühevoller Han­dar­beit Eier mit Punk­ten, Streifen und Zick­za­ck­mustern – nur um dann festzustellen, dass alles hin­ter­her doch nicht so super aussieht, weil es sich auf Eiern eben ein­fach nicht gut malt. Doch nun geht ein Seufz­er der Erle­ichterung durch die Rei­hen der eierbe­mal­en­den Bevölkerung! Der Egg­Bot malt genauer, schneller – und kom­plex­er.

Das Wichtig­ste zuerst: Das tra­di­tionelle Ostereierbe­malen wird uns auch weit­er­hin erhal­ten bleiben. Es ver­lagert sich nur. Kün­ftig find­et der kreative Akt vor dem Bild­schirm statt. Der Egg­Bot des kali­for­nischen Fam­i­lienun­ternehmens Evil Mad Sci­en­tist bekommt seine Dat­en über eine USB-Verbindung und bringt dann ganz ohne zit­trige Fin­ger und schwitzige Hände die Far­ben und Muster direkt aufs Ei. Das eröffnet ganz neue Möglichkeit­en der Eiergestal­tung.

Was ist ein EggBot?

Ein Fiber­glas-Chas­sis (Rah­men von elek­tro­n­is­chen Geräten) mit ver­stell­bar­er Hal­tevor­rich­tung für Eier ver­schieden­er Größe, ein beweglich­er Arm mit Stifthalter,ein paar kleine Elek­tro­mo­toren und fer­tig ist der Egg­Bot. Durch die vie­len Ein­stellschrauben sieht das kleine Gerät ein­er­seits deut­lich kom­pliziert­er aus, als es eigentlich ist, ander­er­seits steckt natür­lich eine hochkom­plexe Tech­nik dahin­ter. Schließlich malt der Egg­Bot mit äußer­ster Präzi­sion Muster auf runde Ober­flächen – und das nicht mit einem speziellen Druck­kopf, son­dern mit Stiften, wie Du sie auch selb­st ver­wen­den würdest.

Wie funktioniert er?

Um dem Egg­Bot mitzuteilen, was er malen soll, brauchst Du die Open-Source-Vek­tor­grafik-Soft­ware Inkscape. In dem Pro­gramm kannst Du die Grafiken erstellen, die Du auf dem Ei haben möcht­est und sie dann mit­tels einiger eben­falls frei ver­füg­bar­er Erweiterun­gen an den Bot senden. Der malt Deine Grafik dann mit dem Stift Dein­er Wahl auf das Ei oder auf ein anderes run­des Objekt. Tis­chten­nis­bälle, Glüh­bir­nen, mit ein biss­chen Vor­bere­itung sog­ar Weingläs­er – der Egg­Bot ist äußerst viel­seit­ig.

Doch auch im Eier-Bere­ich ver­fügt der Egg­Bot schon über ein großes Reper­toire. Das Stan­dard­mod­ell kann mit Objek­ten von 3 bis10 Zen­time­ter Durchmess­er umge­hen. Für größere Gegen­stände gibt es das Ostrich Egg­Bot Kit, mit dem sich selb­st Straußeneier bemalen lassen.

Wie kriege ich den EggBot?

Das Stan­dard­mod­ell des Egg­Bot gibt es momen­tan für etwa 156 Euro im Onli­neshop von Evil Mad Sci­en­tist. Hinzu kom­men natür­lich die Ver­sand­kosten aus den USA. Für das Ostrich-Mod­ell fall­en unge­fähr 201 Euro an. Für das etwas benutzer­fre­undlichere und kom­plett neu designte Mod­ell Egg­Bot Pro 261 Euro. Außer­dem gibt es jede Menge Zube­hör zu kaufen. So zum Beispiel Elek­tro-Kist­ka, ein Erweiterungs­set, um den Egg­Bot mit heißem Wachs malen lassen zu kön­nen. Übri­gens eine beliebte Tech­nik, um beim Fär­ben von Eiern bes­timmte Bere­iche auszus­paren und so Muster zu erzeu­gen.

Ist der Egg­Bot die Zukun­ft des Eierbe­malens? Und würdest Du lieber am Com­put­er ein Ei desig­nen oder es mit dem Stift von Hand bemalen? Schreib es uns in die Kom­mentare.

Titelfoto: Eggbot.com

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