Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Die HoloLamp zaubert 3D-Hologramme auf Deinen Schreibtisch

Aug­ment­ed Real­i­ty (AR), die Kom­bi­na­tion aus vom Com­put­er erzeugter Real­ität und Dein­er eige­nen Wahrnehmung hat in der Indus­trie längst seinen Platz gefun­den. Ein franzö­sis­ches Start-up will Dir AR-Tech­nolo­gie nun auch für daheim schmack­haft machen. Ein Pro­jek­tor im Lam­p­en­for­mat soll per Crowd­fund­ing finanziert wer­den und wir ver­rat­en Dir, ob und warum es sich lohnt einen Blick zu riskieren.

Spätestens seit­dem Tony ‚Iron Man’ Stark die Holo­gram-Fet­zen durch seinen Arbeit­sraum geschnipst, neu ange­ord­net, gedreht und son­st wie manip­uliert hat, wis­sen Du und der Rest der Pop­kul­tur, wie Holo­gramme auszuse­hen haben.

Quelle: GIPHY

Das funk­tion­iert auf diese Art und Weise derzeit wed­er in der aug­men­tierten, virtuellen oder analo­gen Real­i­ty. Mit dem Project Holo­Lamp kom­men wir dem allerd­ings einen Schritt näher.

Kurz erinnert: Augmented Reality, die erweiterte Realität

Klar, Du bist natür­lich schon der Experte in Sachen AR und VR. Aber der da neben Dir ken­nt sich da noch nicht so aus. Deswe­gen nochmal der super­schnelle Ein­stieg. Aug­ment­ed Real­i­ty bedeutet die tech­nis­che Erweiterung und / oder Mod­u­la­tion Dein­er Sinneswahrnehmung. Mit High-Tech-Kopfhör­ern The Dash beispiel­sweise, kannst Du ein­stellen was genau Du von Dein­er Umwelt wie laut oder leise hören möcht­est. Am häu­fig­sten anzutr­e­f­fen sind visuelle AR-Sys­teme. Das fängt bei lusti­gen Snapchat­fil­tern an und hört auch bei hil­fre­ichen AR-Apps wie Wik­i­tude noch nicht auf.

Kurz: Immer, wenn Deine Sinneswahrnehmung mit­tels com­put­er­basiert­er Tech­nik verän­dert, beziehungsweise erweit­ert wird, hast Du es mit „Aug­ment­ed Real­i­ty“ zu tun. Anspruchsvoll­ster Auswuchs dessen ist derzeit sicher­lich der Freizeit­park The Void. #Hyper­Re­al­i­ty

Augmented Reality im Hosentaschenformat

Das Tolle an mod­ern­er Tech­nik ist ja oft die Vorstel­lung, dass „so viel Tech­nik nur so wenig Platz braucht“. Holo­Lamp lässt sich zusam­men­klap­pen – etwa auf Nin­ten­do-3DS-Größe – und mit­nehmen. Damit ist der Pro­jek­tor schon mal der einzige sein­er Art. Auch wenn es bere­its zahlre­iche Konzepte zu der­ar­ti­gen Geräten gibt, ist für diese immer ein sta­tionär­er Betrieb vorge­se­hen. Und das passt irgend­wie kaum noch in eine Gesellschaft, die vor allem flex­i­bel sein möchte.

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HoloLamp – 3D-Bild mit 2D-Technik

Weißt Du, warum Holo­gramme wie das ein­gangs gezeigte so aufwändig wären? Es ist viel  leichter ein zwei­di­men­sion­ales Bild auf eine Fläche zu pro­jizieren, als ein drei­di­men­sion­ales mit­ten in einen Raum. Der Grund: Für 3D-Bilder muss der Com­put­er mit „Vox­eln“ rech­nen, dem räum­lichen Pen­dant zum Pix­el. Außer­dem reflek­tieren Luft­moleküle kaum Licht, weswe­gen eine 3D-Pro­jek­tion derzeit nur in Kom­bi­na­tion mit einem Träger­medi­um funk­tion­iert. Aus dem Kun­stun­ter­richt weißt Du aber auch, dass ein zwei­di­men­sion­ales Bild ausse­hen kann wie ein drei­di­men­sion­ales. Alles eine Frage der Per­spek­tive.

Und eben diese macht sich das Team von Holo­Lamp zu nutze. An der Rück­seite des AR-Pro­jek­tors befind­et sich eine Kam­era. Diese ver­fol­gt Deine Bewe­gung. Aus­ge­hend von Dein­er Posi­tion, wird das Bild nun so auf Deinen Schreibtisch gewor­fen, dass es für Dich drei­di­men­sion­al ist. Hier wird der einzige Nachteil des Sys­tems deut­lich: Es ist derzeit nur für eine Per­son konzip­iert.

 

Von Monster-Schach bis Mixed Reality: Diese Möglichkeiten bietet HoloLamp

Das Holo­Lamp-Team hat extra ein Video zusam­mengeschus­tert, in dem Du Dir anschauen kannst, welche Möglichkeit­en der Pro­jek­tor derzeit bietet. Wer­fen wir zunächst einen Blick dort hinein:

Quelle: YouTube / Holo­Lamp

Es gibt Start-ups, die den ersten Ein­druck mit aufwändi­gen Clips etwas aufhüb­schen. Direkt erfrischend, wenn man dage­gen in diesem Video die ungeschönte Wahrheit zu sehen bekommt.

Apro­pos kreativ. Das The­ma „Mixed Real­i­ty“ sah doch beson­ders inter­es­sant aus. Ein Lego-Darth-Vad­er mit dig­i­tal­en Licht­blitzen ist natür­lich nett, aber kür­zlich haben wir uns noch gefragt: Was kommt nach Pokè­mon­GO?

Holo­Lamp bietet endlich die Tech­nolo­gie, um Sam­melka­rten­spiele wie Yu-Gi-Oh und Mag­ic – The Gath­er­ing, sin­nvoll aufzuw­erten. Kann da bitte jemand mal eine Peti­tion starten oder so?

PS: Die Ani­ma­to­nen basieren auf der Game-Engine Uni­ty, ein­er 3D-Soft­ware, die Du u.a. auch kosten­frei nutzen kannst.

Auf diese Tech­nik hat die Welt gewartet, Du aber nicht? Oder fall­en Dir jet­zt schon zig Möglichkeit­en für eine Ver­wen­dung der Holo­Lamp ein? Pro­jiziere uns Deinen Ideen in die Kom­mentare.

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