Smartbike
Ein Vater bekommt ein smartes Gadget zum Vatertag geschenkt
Mann trägt einen blauen Fitnesstracker am Handgelenk.

Schlau unterwegs: Die besten Smart-Bike und E-Bike-Ideen

Wie in allen Bere­ichen des smarten All­t­ags gibt es auch bei den Smart-Bikes und E-Bikes wieder zahlre­iche neue Entwick­lun­gen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die aktuell ver­füg­baren smarten Zweiräder. Außer­dem geben wir Tipps, wie Du Dein altes Fahrrad smarter machen kannst.

LeEco: Smart-Bikes für die Zukunft

Auf der diesjähri­gen CES in Las Vegas wur­den gle­ich mehrere der neuen smarten Fahrräder vorgestellt. Das chi­ne­sis­che Kon­glom­er­at LeEco kündigte ein Smart-Bike in zwei Aus­führun­gen an: das Smart Road Bike und das Smart Moun­tain Bike. Neben der typ­is­chen Fahrradausstat­tung wie Lenker, Sitz und Car­bon-Rah­men wirst Du aller­lei Gim­micks und Gad­gets find­en kön­nen. Die Räder sind beispiel­sweise mit einem 4-Zoll Touch­screen aus­ges­tat­tet. Darüber hin­aus bieten die neuen Bikes ein Nav­i­ga­tion­ssys­tem und eine Walkie Talkie-Funk­tion. Wenn Du mit Deinen Fre­un­den auf ein­er aus­gedehn­ten Fahrrad­tour unter­wegs bist, kön­nt Ihr Euch auch dann noch unter­hal­ten, wenn Deine Begleit­er ein klein­wenig schneller sind als Du. Ein Wer­mut­stropfen: LeEco-Bikes kön­nen bis­lang nur untere­inan­der kom­mu­nizieren. Der US-Verkauf soll im zweit­en Quar­tal in 2017 starten. Der Preis ist allerd­ings bish­er noch nicht bekan­nt.

Copenhagen Wheel: So wird Dein Fahrrad zum CO²-neutralen E-Bike

Wenn Du Dich allerd­ings nicht von Deinem jet­zi­gen, heiß­be­liebten Fahrrad tren­nen willst, hast Du noch andere Optio­nen. Manch­mal reicht es näm­lich auch, das alte Rad ein wenig aufzu­motzen, um einen clev­eren Draht­e­sel daraus zu machen. Dazu geeignet ist beispiel­sweise das „Copen­hagen Wheel“ des US-Her­stellers Super­pedes­tri­an. Hier­bei han­delt es sich um ein elek­trisches Hybrid-Hin­ter­rad – einem Bausatz, mit dem Du Dein Rad in ein elek­trisches Fahrrad ver­wan­deln kannst.

Das rote Hin­ter­rad wurde am Mass­a­chu­setts Insti­tute of Tech­nol­o­gy (MIT) in Cam­bridge in den USA entwick­elt. Es ist mit einem Lithi­um-Ionen-Akku aus­ges­tat­tet, der bis zu 1.000 Ladezyklen durch­hält. Wenn Deine Beine also zwis­chen­durch müde wer­den, kann Dich die Bat­terie ent­las­ten. Das Copen­hagen Wheel analysiert sog­ar das Gelände, auf dem Du Dich ger­ade fort­be­wegst und liefert dir die Dat­en schick auf­bere­it­et in die zuge­hörige iOS- oder Android-App. Je nach­dem, wie kräftig Du in die Ped­ale trittst, unter­stützt Dich der elek­trische Motor so beim Vor­wärt­skom­men.

Cobi: Mach Dein Fahrrad zum Smart Bike

Wenn Du nicht ein­mal das Hin­ter­rad an Deinem Draht­e­sel aus­tauschen und den­noch nicht auf smarte Funk­tio­nen verzicht­en willst,  hil­ft Dir das cle­vere Sys­tem COBI (con­nect­ed bike). COBI verbindet Dein Smart­phone mit dem Fahrrad und bietet beispiel­sweise eine Nav­i­ga­tions­funk­tion mit Sprach-Führung sowie eine Anti-Dieb­stahl-Alarm­funk­tion. Das Smart­phone mit der darauf instal­lierten COBI App wird dazu ein­fach an ein­er speziellen Hal­terung am Lenker befes­tigt. An den Lenker­grif­f­en wer­den eben­falls sep­a­rate Kon­trol­lele­mente ange­bracht. So kannst Du die entsprechen­den Apps unfall­frei und ohne die Hände vom Lenker zu nehmen steuern.

Das mod­u­lare Sys­tem erset­zt darüber hin­aus weit­eres Fahrrad-Zube­hör. E-Bike-Fans beispiel­sweise steuern über die Anwen­dung die Motorun­ter­stützung oder über­prüfen den Lade­stand des Akkus. Ein helles Frontlicht hil­ft Dir, ent­ge­genk­om­menden Verkehr bess­er zu erken­nen und erhöht bei Nacht deine eigene Sicht­barkeit. Darüber hin­aus hast Du ein raf­finiertes Rück­licht, das sog­ar mit Blink­ern aus­ges­tat­tet ist. So weiß jed­er Fahrrad- oder Aut­o­fahrer hin­ter Dir, wo Du als näch­stes hin­fährst. Handze­ichen gehören damit der Ver­gan­gen­heit an und deine Sicher­heit ist gewährleis­tet.

Hexagon: Digitaler Rückspiegel für maximalen Überblick

Deine per­sön­liche Sicher­heit ist genau das Stich­wort für Hexa­gon. Dieser elek­tro­n­is­che Rück­spiegel hil­ft Dir näm­lich, auch den Verkehr hin­ter Dir immer im Blick zu haben und funk­tion­iert dabei ganz ohne echt­en Spiegel. In der Appa­ratur, die Du ganz ein­fach unter­halb Deines Sat­tels anbrin­gen kannst, ist eine kleine Kam­era ver­baut. Diese streamt die Geschehnisse in Deinem Rück­en in die zuge­hörige Smart­phone-App und damit auf Deinen Dis­play. Dadurch ersparst Du Dir also die sprich­wörtlichen Augen im Hin­terkopf. Livestreams von Drän­glern kannst Du damit übri­gens eben­falls ganz ein­fach veröf­fentlichen. Dass das in Deutsch­land auf­grund der Per­sön­lichkeit­srechte schwierig ist, haben wir Dir damit an dieser Stelle mit­geteilt. Neben der Rück­spiegel-Funk­tion kommt Hexa­gon mit einem Brem­slicht, das sich an Dein­er Geschwindigkeit ori­en­tiert und mit einem Abbiege-Mech­a­nis­mus, den Du allerd­ings manuell betäti­gen musst.

Ellipse: Allround-Fahrradschloss, das nicht nur Dein Fahrrad schützt

Nun sollte Deine per­sön­liche Sicher­heit gek­lärt sein und wir kön­nen uns Deinem Draht­e­sel wid­men. Dafür, dass auch hier nichts Bedauern­swertes passiert, sorgt das smarte Fahrrad­schloss der Fir­ma Lat­tis aus San Fran­cis­co. Das Bügelschloss mit dem Namen Ellipse öffnest Du per Blue­tooth mit einem Fin­ger­wisch in der zuge­höri­gen App oder Du ver­traust auf die automa­tis­che Entriegelung, sobald Du dich mit deinem Smart­phone in der unmit­tel­baren Nähe befind­est. Soll­test Du mal ohne Smart­phone unter­wegs sein, kannst Du das Schloss natür­lich auch mit einem Zahlen­code über die berührungsempfind­liche Ober­fläche öff­nen.

Der Clou an dem Schloss ist, dass in sich seinem Inneren ein Beschle­u­ni­gungssen­sor und eine Bat­terie befind­en. Die Bat­terie kann über eine inte­gri­erte Solarzelle wieder aufge­laden wer­den, die sich außen am Schloss befind­en. Der Beschle­u­ni­gungssen­sor sorgt dafür, dass Du bei der kle­in­sten Bewe­gung deines Rads ohne Dein Zutun direkt eine Nachricht auf dem Smart­phone erhältst. Aber auch Deine eigene Sicher­heit schützt der ver­baute Sen­sor. Falls Du näm­lich selb­st einen Unfall hast, kann ein automa­tis­ches Fea­ture direkt Hil­fe rufen, wenn Du ver­let­zungs­be­d­ingt dazu nicht in der Lage bist.

Wenn die Tage jet­zt wieder länger wer­den und der Früh­ling kommt, ste­ht ein­er smarten Fahrrad­tour also nichts mehr im Weg. Und wenn Du dafür doch noch ein neues Fahrrad gebrauchen kannst, dann soll­test Du vielle­icht mal Piag­gios Wi-Bike in Betra­cht ziehen. Das Smart­bike mit Voda­fone-Tech­nolo­gie verbindet näm­lich intel­li­gente Fea­tures mit Top-Dieb­stahlsicherung dank ver­bauter SIM-Karte.

Auf welchem Smart­bike würdest Du denn gerne dem­nächst durch die Stadt radeln? Oder hängst Du zu sehr an deinem alten Rad und denkst über eines der Upgrades nach? Ver­rat es uns in den Kom­mentaren.

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