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Vollgezwitschert: Google integriert Twitter in Suchmaschine

Branchen­in­tern ist es schon lange kein Geheim­nis mehr, dass der Such­maschi­nen-Anbi­eter Google und das soziale Kurz­for­mat-Net­zw­erk Twit­ter ein Auge aufeinan­der gewor­fen haben. Nach langer Zeit haben die bei­den jet­zt schein­bar zueinan­der gefun­den. Dies äußert sich in dem jüng­sten Upgrade von Googles Such­maschi­ne­nan­wen­dung. Dort wer­den seit Dien­stag, den 19.05., Tweets geson­dert angezeigt.

#Testphase

Stell Dir vor: Du suchst via Google nach den neuesten Entwick­lun­gen zum The­ma “GDL-Streik“. Zusät­zlich zu Zeitungsar­tikeln und Ein­trä­gen in Mediatheken wer­den Dir noch die passenden Tweets angezeigt. Du wis­chst durch ein Karus­sell neuester Twit­ter-Ein­träge und kannst mit ihnen inter­agieren. Du favorisierst, retweet­est oder zitierst. Die Häu­figkeit sowie die Art und Weise der Darstel­lung richte sich dabei auf lange Sicht nach den Wün­schen der User und hänge von ein­er „Vielzahl kom­plex­er Fak­toren“ ab, erläuterte ein Unternehmenssprech­er von Google in einem Artikel des Wall­street Jour­nals.

So unge­fähr sieht es also aus, das Ergeb­nis der wieder­belebten Zusam­me­nar­beit zwis­chen Google und Twit­ter. Bevor Du aber sofort anfängst, alle Fre­unde, Ver­wandten und Liebling­spromis zusam­men mit dem Key­word Twit­ter zu googeln, halt‘ kurz noch mal ein. Denn Google hat die neue Funk­tion zunächst in der App Google Mobile Search inte­gri­ert und hier bish­er nur in der englis­chen Ver­sion. In einem Post auf dem offiziellen Google-Blog schreibt Googles Senior Prod­uct Man­ag­er Ardan Arac, dass man noch daran arbeite, die neue Funk­tion kün­ftig für weit­ere Sprachen zugänglich zu machen. Auch an ein­er Desk­top-Ver­sion des Upgrades wird getüftelt. Let­zteres ist sicher­lich nicht unprak­tisch für redak­tionelle Tätigkeit­en, denn:

Inhalte in Echtzeit

… bedeuten eine prak­tis­che Bün­delung wichtiger Infor­ma­tion­skanäle für Dich. Im Ide­al­fall verän­dern sich die Suchergeb­nisse organ­isch, qua­si sekun­den­ge­nau und passen sich dem Ver­lauf auf der Plat­tform Twit­ter an. Papst­wahl, Euro­vi­sion Song­con­test & Co. sind Ereignisse, bei denen in Hoch­phasen ein reger Mei­n­ungsaus­tausch auf diversern Plat­tfor­men stat­tfind­et. Mit ein­er App zumin­d­est einen Teil davon im Auge zu behal­ten, kann zum Beispiel für Kul­tur­jour­nal­is­ten ein mas­siv­er Vorteil sein.

Suchst Du nach Deinem Lieblingss­chaus­piel­er, wird auch direkt sein offizieller Twit­ter-Account angezeigt. Und das ist ein dick­es Plus, denn aktuell ist es nicht immer ganz leicht, Promis auf Twit­ter zu find­en.

Da die Tweets auch angezeigt wer­den, wenn Du noch kein aktives Twit­ter-Kon­to hast, ist damit zu rech­nen, dass Twit­ter durch die Zusam­me­nar­beit neue Nutzer mit sein­er Plat­tform ver­traut macht. Aber ver­mut­lich bist Du das schon längst und hast diesen Artikel hier mit #supergeil getwit­tert.

Wie gefällt Dir die neue Koop­er­a­tion zwis­chen Google und Twit­ter? Welche Net­zw­erke sollte Google kün­ftig noch stärk­er mit ein­beziehen? Wir freuen uns auf Deine Kom­mentare.

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