Taylor Swift in Cats
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Totaler Flop: Die peinlichsten Reinfälle der Kinogeschichte

Nur, weil ein Film aufwendig pro­duziert wurde und mit großen Stars beset­zt ist, heißt das nicht, dass ihn auch jemand sehen will. Wir stellen Dir fünf katas­trophale Kinoflops vor.

„Cats” (2019): Bodenloser CGI-Horror

Dass die Ver­fil­mung von „Cats” an den Kinokassen gefloppt ist, über­rascht uns kein biss­chen. Was mit dem Film falsch ist? Wir wis­sen über­haupt nicht, wo wir anfan­gen sollen.

Wir ver­ste­hen ja, warum die Katzen auf der Musi­cal­bühne wie Men­schen ausse­hen und aufrecht laufen. Aber im Film? Statt den offen­sichtlich men­schlichen Schaus­piel­ern CGI-Fell zu ver­passen, hät­ten es ani­mierte Katzen oder wahlweise Kostüme wom­öglich auch getan und „Cats” würde nicht wie eine unan­genehme und stel­len­weise extrem gruselige Freak­show ausse­hen.

Judi Dench, Jen­nifer Hud­son, Rebel Wil­son, Tay­lor Swift, Idris Elba und James Cor­den: Nicht ein­mal dieses geballte Sta­raufge­bot kon­nte den Film ret­ten. Die reinen Pro­duk­tion­skosten beliefen sich auf 95 Mil­lio­nen US-Dol­lar, dazu kam ein gigan­tis­ches Mar­ket­ing­bud­get. Weltweit hat „Cats” trotz­dem ger­ade mal rund 73,5 Mil­lio­nen Dol­lar einge­spielt und ist damit (zu Recht) kolos­sal gefloppt.

„Playmobil” (2019): Die teuerste Werbung der Welt

Während die „Lego”-Filme bei Pub­likum und Kri­tik­ern gle­icher­maßen gut anka­men, wirkt der Konkur­rent „Play­mo­bil” wie ein lieblos­er, über­langer Werbespot. Die Sto­ry? Ein paar Waisenkinder ger­at­en in eine magis­che Spielzeug­welt, in der gefühlt das kom­plette Plas­tik-Sor­ti­ment auftritt. Logik spielt dabei keine große Rolle: Die Kids sprin­gen vom Wikinger­schlacht­feld und dem Feen­schloss direkt ins Sci-Fi-Szenario mit einem weib­lichen Jab­ba the Hutt. „Kein Prob­lem, kann man machen”, dacht­en sich wohl die Pro­duzen­ten. Die Rech­nung ging nicht auf: „Play­mo­bil” ist ein­er der größten Kinoflops der Geschichte.

Die Mis­chung aus Live-Action- und Ani­ma­tions­film hat am Eröff­nungswoch­enende ger­ade mal 670.000 US-Dol­lar einge­spielt, obwohl er in über 2.000 amerikanis­chen Kinos gezeigt wurde. Dem gegenüber ste­hen Pro­duk­tion­skosten von 75 Mil­lio­nen.

„Der Distelfink” (2019): Wenn der Titel zum Nickerchen einlädt

„Der Dis­telfink” ist sich­er nicht der schlecht­este Film in dieser Liste. Inter­essiert hat er trotz­dem kaum jeman­den. Dabei waren die Erwartun­gen hoch, denn der gle­ich­namige Roman von Don­na Tartt wurde mit dem Pulitzer-Preis aus­geze­ich­net und hielt sich 30 Wochen lang in der Best­seller-Liste der New York Times. Auch an der Beset­zung kann es nicht gele­gen haben: Zum Cast gehören näm­lich Ansel Elgo­rt, Nicole Kid­man, Sarah Paul­son und Finn Wolfhard.

Den­noch hat „Der Dis­telfink” am ersten Woch­enende nur 2,6 Mil­lio­nen US-Dol­lar einge­spielt und gehört damit zu den größten Kinoflops. Die geschätzten Pro­duk­tion­skosten belaufen sich auf 40 bis 45 Mil­lio­nen Dol­lar. Was falsch lief? Das kann nie­mand so genau sagen.

„Fantastic Four” (2015): Der Sieger in der Kategorie Superflop

Das „Fan­tas­tic Four”-Reboot aus dem Jahr 2015 gilt als größter Kinoflop unter den Super­helden­fil­men. Während andere Vertreter des Gen­res Sum­men ein­spie­len, bei denen selb­st Jeff Bezos vor Neid erblasst, hat „Fan­tas­tic Four” am Eröff­nungswoch­enende ger­ade mal 25,6 Mil­lio­nen US-Dol­lar einge­bracht ― das mieses­te Ergeb­nis im Fran­chise.

Ein weit­er­er katas­trophaler Super­helden­film, den wir an dieser Stelle nicht uner­wäh­nt lassen wollen, ist „Cat­woman”. Der Streifen hat nicht nur beachtliche Ver­luste an den Kinokassen gemacht, er hat Halle Berry kurz nach ihrem Oscar auch eine Gold­ene Him­beere als schlecht­este Schaus­pielerin einge­bracht.

„Gigli” (2003): Der Kinoflop, den wir nicht vergessen (können)

„Gigli” war ein Kinoflop, gehört aber nicht zu den größten Kinoflops aller Zeit­en. Warum wir ihn trotz­dem in diese Liste aufnehmen? Weil wir ins­ge­heim Gos­sip lieben und „Gigli” der Film ist, in dem Jen­nifer Lopez und Ben Affleck alias „Ben­nifer” als Paar zu sehen sind.

Und das dürfte auch schon ein­er der Gründe dafür sein, dass der Streifen so mies lief. Wegen der andauern­den Berichter­stat­tung über das extrem unan­genehme A-List-Cou­ple bekam „Gigli” schon lange vor dem Release reich­lich neg­a­tive Presse. Wer da noch nicht überzeugt war, den haben die Sto­ry und die grauen­hafte schaus­pielerische Dar­bi­etung abgeschreckt.

Am Eröff­nungswoch­enende hat der „Gigli” 3,7 Mil­lio­nen US-Dol­lar einge­spielt, die Pro­duk­tion­skosten belaufen sich auf geschätzte 54 Mil­lio­nen. Gut für Jen­ny, das sie zu „Gigli”-Zeiten schon längst nicht mehr in ihrem Block gewohnt hat.

Was war Dein per­sön­lich­er Kinoflop der let­zten Jahre? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren!

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